Nachtgedanken

17. März 2010 2 Kommentare

Oder: Eine wirre und vollkommen willkürliche Sammlung unergründlicher, ominöser Gedankensprünge einer Verrückten

Mal sehen ob dieser Post bleibt oder ob murmeltiertagmäßig ab jetzt jede Nacht die letzten Paar Tage Bloggeschichte ausradiert werden…

Ich hab mir heute die Glamour gekauft. Ja, wen soll das interessieren, fragt ihr euch?  Mich interessiert die Zeitung eher weniger, allerdings umso mehr die Glamour Shopping Card, die dabei war. Von 10.-17. April ist die dieses Jahr, da kann ich pünktlich zum Semesterbeginn dann hoffentlich mit vielen tollen neuen Sachen angeben. Welche Shops welche Rabatte anbieten, sieht man hier (ich hab’s natürlich auch noch mal schwarz auf weiß im Heft, ist auch besser für die Augen, haha). Daher nämlich mein Tipp an alle Modefrauen: Holt euch die Glamour. Schon allein der “25% auf dein Lieblingsstück“-Rabatt bei H&M rechtfertigt den Preis der Zeitung von 2 Euro.

Ich war trotzdem heute schon kurz beim H&M und hab mir ein Kleid gekauft. Ne Jacke wollt ich auch wegen dem 10 Euro Rabatt auf alle Jacken, aber ich hatte nicht viel Zeit (musste ja ne halbe Stunde überlegen ob ich das Kleid in grau oder schwarz nehme und bin mir jetzt immer noch nicht sicher ob ich mich richtig entschieden habe) und auf die Schnelle hat mir nichts gefallen. Täuscht das, oder haben die H&M Blazer wahnsinnig kurze Ärmel zur Zeit? Vielleicht sind meine Arme gewachsen vom vielen panisch Buchstaben in mein Laptop hämmern. Und so springen wir von einem Thema zum nächsten: Mein Laptop ist immer noch hinüber. Ich bin zwar wirklich stolz auf es, weil’s mich nicht im Stich gelassen hat, wenn ich es wirklich dringend gebraucht habe. Seminararbeit ist fast fertig (ich klopf mal eben auf Holz – klonk, klonk) und auf so vielen verschiedenen Speichermedien gesichert, dass ich selbst schon keinen Überblick mehr habe. Jedenfalls wird mein Laptop dann in naher Zukunft plattgemacht (aber sagt es ihm nicht, das wird ‘ne Überraschung), denn das alle 4 Stunden auf “In 4 Stunden erinnern” klicken, nervt doch mit der Zeit.

Ansonsten sieht’s hier wirklich schlimm aus. Ich bin umgeben von Geschirr, Klamotten, leeren Pfandflaschen und vollen Mülleimern. Hab ich zumindest das Gefühl. Das mach ich alles weg, wenn ich fertig bin, der Liebste räumt auch schon seit drei Tagen auf.

Ich male mir schon zum 38sten Mal heute den Moment aus, wenn ich am Freitag aus der Arbeit komme. Die Seminararbeit möchte ich bis dahin abgegeben haben und dann hab ich einfach mal NICHTS zu tun. Nach 80 Tagen lernen (andere Leute schaffen’s in der Zeit um die ganze Welt und ich komm nicht mal vom Schreibtisch weg!) hab ich dann mal einen Moment für mich. Dann hab ich Ferien. Bis auf den Nebenjob natürlich und womit ich da noch angeben wollte ist meine Gehaltserhöhung! Yay! Ist zwar nicht viel, aber ich hatte nicht damit gerechnet, also freuts mich sehr sehr sehr :)

So, und jetzt muss ich ins Bett, weil’s ja doch schon 12 ist und ich morgen noch einen würdigen Schluss für meine absolut obergeniale Seminararbeit schreiben muss. Hust.

Möge die Nacht mit euch sein!

Wer ist eigentlich dieser Taupe?

16. März 2010 Keine Kommentare

Ein weiteres mal bin ich beim Versuch gescheitert, dem Liebsten zu erklären, dass taupe keine Kreuzung aus Raupe und Taube ist. Er will mir auch nicht glauben, dass die Farbe korall keine Erfindung meiner Freundin S. ist, sondern dass es die wirklich gibt.

Männer, ich will hier keine Kommentare hören. Ich weiß, dass ihr alle Mario Barths Meinung seid, dass man Wände weder in Latte Macchiato noch in Cappuccino streichen kann. Aber bei Frauen reicht das eben manchmal nicht aus zu sagen “Ich hab mir letztens nen Rock gekauft und der ist grün”. Da sagt man zumindest hell- oder dunkelgrün, wenn nicht grasgrün, lindgrün, olivgrün, türkis oder mintgrün.

Mintgrün ist übrigens auch etwas, was diesen Sommer wohl voll im Trend ist, aber ich fürchte, dafür werde ich nicht braun genug. Wahrscheinlich bleib ich lieber bei taupe.

Stille

16. März 2010 2 Kommentare

Irgendwie komm ich zur Zeit nicht zum Schreiben. Also ich schreibe schon, aber wenn ich nicht die geistigen Ergüsse meiner Seminararbeit hier veröffentlichen soll, bleibt es vorerst ein wenig leer.

Für die Ferien hab ich schon so viele Pläne, dass die vier Wochen wahrscheinlich größerer Stress werden als die Prüfungszeit. Aber ich brauche einfach dringend neue Schuhe, Handtaschen, Hosen, Röcke, Oberteile und Jacken. Nicht zu vergessen Ohrringe.

Ich will shoppen, Fische sehen, entspannen, spazieren gehen, endlich mal wieder Sport machen, lesen, Filme schauen und einfach nichts tun. Viel viel Zeit mit dem allertollsten Mann verbringen. Und es genießen.

Sommer ist was in deinem Kopf passiert

16. März 2010 Keine Kommentare

Ich habe keine Sonnenbrille, hab ich das schon mal erwähnt? Im Moment ist das auch eher unwichtig, außer es ist so hell, dass der Schnee blendet. Ob es dieses Jahr überhaupt einen Sommer gibt, weiß ich nicht, und wenn, dann wahrscheinlich genau in der Zeit, wenn ich Prüfungen schreibe. Letzten Sommer waren auch die wärmsten Tage immer die, wo ich von mittags bis um 8 (!) in der Uni gehockt bin.

Trotzdem freue ich mich auf den Sommer, falls er mal vorbeischaut. Endlich nicht mehr fünf Schichten übereinander anziehen um nicht jämmerlich zu erfrieren. Endlich wieder nach Sonnencreme riechen und im Garten sitzen. Barfuß durch’s Gras laufen. Ein klitzekleines Bisschen braun werden. Nicht in völliger Dunkelheit aufstehen und nicht um fünf Uhr nachmittags schon das Licht anmachen müssen.

Ja, davon träume ich, während ich hier sitze mit zwei Paar Socken über meinen frierenden Füßen und schaue nach draußen auf den eingeschneiten Garten. Und wer ist Schuld daran, dass ich verzweifelt an den Sommer denke? Das Grübchen. Sie verlost nämlich eine Dior Sonnenbrille und ich will sie haben. Damit ein bisschen Sommerfeeling aufkommt. Meine letzte Sonnenbrille hab ich mir in Spanien gekauft, bei der Abireise. Eine Woche davor hab ich mir extra noch eine beim H&M besorgt, braucht man ja im Sommer, und dann hab ich mich am ersten Tag am Strand draufgesetzt. Bescheuert, ich weiß. Aber die, die ich mir dann da in einem kleinen Geschäft in der “Shoppingmeile” gekauft habe, war eh viel schöner, so lange bis der Bügel abgefallen ist. Ihr seht also, es wird mal Zeit für ‘ne gescheite. Diese hier soll’s werden (Dior könnt ich mir nie im Leben leisten nach meiner heutigen dm-Eskapade):

Wer mir die Daumen drückt, der bekommt ‘nen wunderbaren Sommer.
Ganz bestimmt  :sun:

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Ach und, vergesst nicht mein Gewinnspiel – da gibt’s auch was tolles für den Sommer :yes:

Vom Vermissen

16. März 2010 Keine Kommentare

Allein und einsam frist’ ich hier mein Dasein.
Sehnsucht frisst mich auf seit Du nicht bei mir bist.
Ich vermiss Dich.

Das Schicksal – ach es riss Dich fort aus meinem Arm,
arglistig und verschlagen.
Mist, ich vermiss Dich.

Ach, wie gern wüsst’ ich wie’s Dir geht, da wo Du bist,
Ich hoffe doch sehr du erzählst mir
Du fehlst mir.

Ich träum von Dir und küss Dich,
aber leider, küssen ist nicht, weil Du jetzt nicht bei mir bist.
Ich vermiss Dich.

Ich bitte Dich, vergiss mich nicht!
Solange bitte bis ich Dich besuchen komm’, versprochen?
In zwei Wochen – länger bleib ich hier gewiss nicht.
Pack meinen Koffer und verpiss’ mich,
komm zu Dir, mein Schatz, und küss Dich.

Tschüss,
ich.