Klaushuren

8. Februar 2010 10 Kommentare

Ich bin empfindlich. Ich bin gestresst, ich bin genervt. Menschen nerven mich. Ich kriege die Krise, wenn jemand meint, er müsste mir im Weg stehen. Wenn jemand laut ist, wenn jemand rücksichtslos ist, wenn jemand schreit, singt oder auch lacht. Schuhe mit Absätzen gehören in der Bibliothek verboten. Genauso wie die Tussi mit dem hässlichen gelben Cardigan, die aussieht wie Nora Tschirner und die mit ihren wahnsinnig lauten und ebenso hässlichen Stiefeln jeden Tag meint, sie müsste achtzehn Mal pro Stunde an meinem Tisch vorbeistolzieren.
Mir soll keiner Fragen stellen und auch keine dummen Kommentare abgeben. Kritik will ich genauso wenig. Ich ertrage es nicht, wenn mir wer was vorschreibt oder mich zu irgendetwas verpflichten will. Ich brauche keine Besserwisser und will nicht mal gut gemeinte Ratschläge. Heute will ich einfach nur meine Ruhe.

Neopolitan Dreams

8. Februar 2010 2 Kommentare

I turn my head up to the sky,
I focus one thought at a time,
I do not let the little thieves under my tightly buttoned sleeve.
It couldn’t be a longer time, I feel like I am walking blind,
I have no arrival time, there are no legible signs.
There are no legible signs.

I like the way that you talk,
I like the way that you walk.
It’s hard to recreate such an individual gait.

Hilfe, mir ist eine Wolke abhanden gekommen

7. Februar 2010 Keine Kommentare

Nachdem ich das hübsche Tag Cloud Bildchen bei lilahi gesehen habe, erinnerte ich mich daran, dass ich auch mal eine Blogwolke gepostet habe und dachte mir, dass das doch eine nette Idee wäre, zu sehen, wie sich meine meistgenutzen Begriffe hier mit der Zeit verändert haben. Also habe ich die alte Tag Cloud für den Vergleich gesucht – und nicht gefunden. Hab ich sie nie gepostet? Hab ich mir das nur angeschaut und es dann doch nicht mit euch geteilt? Hab ich das ganze nur geträumt? Oder bin ich schlicht und ergreifend zu blöd auf meiner eigenen Seite was zu finden? Meine meistens völlig unpassenden Überschriften helfen da nicht weiter, wenn ich versuche, die über 400 Posts zu durchsuchen. Wenn die Wolke wer findet, darf er sie behalten. Immerhin gibt’s hier jetzt die Neue. Eine zufällige Auswahl ominöser Begriffe hübsch angeordnet.

wordl blog 2 http://www.wordle.net/

Musikegoismus

7. Februar 2010 5 Kommentare

Manchmal stößt man irgendwo, irgendwie, irgendwann einfach so auf gute Musik. Man verliebt sich in ein unbekanntes Lied, ein Album, oder eine Band. Man hört es andauernd, teilt es mit den Menschen, die man gern hat und glaubt, das Lied gehöre einem ganz allein. Weil es etwas ist, das nicht jeder hört, das nicht jeder kennt. Man hört es im Stillen, im Auto, laut aufgedreht. Und dann – eines Tages – da hört man es im Radio. Dann hört man es auf einer Party, auf MTV, und jeder hört es. Plötzlich ist es Mainstream geworden und alle hören es halt, weil es gerade läuft. Man hat das Gefühl, dass es trotzdem niemand so versteht wie man selbst. Und dann muss man diese innige Liebe zu diesem Lied mit jedem Menschen auf dieser Welt teilen. Und man will es wieder für sich allein.

So ging’s mir mit dem Pink Album zum Beispiel. Das hab ich schon gehört, als es rauskam und mich in jedes einzelne Lied verliebt. Und etliche dieser Lieder wurden seitdem als Single veröffentlicht und jetzt werden sie täglich im Radio gespielt und sich nicht mehr “meins”.
Als ich auf dem ersten Peter Fox Konzert in München war, hat mich vorher jeder, dem ich das erzählt habe, angeschaut als wäre ich verrückt. “Peter Fox? Noch nie gehört!” – und auf dem Konzert waren echte Fans. Bei dem zweiten Konzert, keine 3 Monate später, waren jede Menge Teenies da, weil’s plötzlich cool war, Peter Fox zu hören. Die Lieder liefen im Radio und nichts war mehr “exklusiv” daran. Dabei hab ich’s schon zu schätzen und lieben gewusst, als ich bei dem Namen Peter Fox noch “Wer soll das denn sein?” hören musste.
Oder Untouched von den Veronicas, das ich schon ein halbes Jahr bevor es hier rauskam in Amerika gehört habe. Damals war es “meins” und jetzt ist es die Titelmelodie der Model WG. Das allein sagt doch schon alles. Und darum will ich’s wieder zurück, weil’s einfach zu gut ist um so verschwendet zu werden. Das versteht sowieso niemand so wie ich.

Schmelzt die Polkappen

6. Februar 2010 1 Kommentar

Ja, mein Musikgeschmack ist sehr variabel. Dieses Lied habe ich durch meinen Freund TM entdeckt. Es hat einige inhaltliche Schwächen und man merkt, dass viele Stellen nur deswegen mit im Lied sind, weil sie sich so schön reimen. Aber darum geht’s nicht. Ich mag die Melodie und die Stimme. Und diese Textzeile, weil’s wahr ist:

Ich liebe den Sound von deinem Herzen wenn es schlägt…

Schaut mal vorbei, die beiden Jungs haben noch einiges mehr zu bieten.