Gefühl



“aber zuviel denken zerstört das gefühl”

Das wurde mir heute gesagt. Vom Liebsten. Natürlich hat er Recht. Aber wenn das halt so einfach abzustellen wäre…
Ich mache mir viele Gedanken. Über ihn, über mich, über uns. Über Erwartungen und Verlangen. Über Bedürfnisse, Ängste und Bedenken. Über die Zukunft und auch über alles was jetzt ist. Ich weiß, ich sollte nicht alles so durchdenken. Ich weiß, dass man sich auch einiges kaputtdenken kann.
In einer Beziehung muss man fühlen. Aber das tue ich, mehr als je zuvor. Trotzdem denke ich viel darüber nach. Weil ich perfektionistisch bin und alles richtig machen will. Auch wenn’s in einer Beziehung nicht darum geht, immer alles richtig zu machen.
Theoretisch würd ich alles wissen. Praktisch ist’s für mich schwer, das umzusetzen. Auch wenn ich weiß, dass es ihn nervt.

In diesem Artikel greift selbstverständlich und wie es nicht anders zu erwarten war die altbekannte Schnuck-Klausel.

Veröffentlicht am 28.06.2009 um 23:02 unter gedachtes, gefühltes. Du kannst die Kommentare als RSS-Feed abonnieren. Hinterlasse einen Kommentar oder einen Trackback von deinem Blog.

2 Kommentare zu “Gefühl”

  1. mete sagt:

    Ich befasse mich auch sehr ausgiebig mit irgendwelchen Kleinigkeiten und blockiere mich dadurch teilweise selbst.

    Meine bescheidene Frage lautet:
    Sind diejenigen, die sich weniger Gedanken machen als ich, glücklicher weil sie eben nicht über alles nachdenken sondern einfach leben?
    Oder bin ich gerade durch meine vielen Vertiefungen besonders und fühle mich dadurch ‘komplett’, trotz meiner Ängste und Zwänge?

  2. Moondragon sagt:

    Das kenn ich leider nur zu gut. Ich bin ein ziemich rationaler, perfektionistischer Mensch. In den meisten Fällen find ich das auch ganz ok und es hat auche einige Vorteile. Es kann aber auch zum Problem werden, vor allem wenn es mit einigen meiner anderen charakterlichen Eigenschaften zusammentrifft, dann kann es schon mal zum Zwang werden, z.B. wenn ich vorhabe jemanden anzurufen (egal wen) und vorher versuche sämtliche möglichen Gesprächssituationen durchzuspielen, bevor ich mich dazu durchringen kann, endlich den Hörer abzuheben… ;)

    @mete: Diese Frage (in ähnlicher Form) habe ich mir auch schon gestellt. Einerseits denke ich mir, ich lebe “bewusster”, weil ich logische Entscheidungen treffe und mehr hinterfrage und damit vermeintlich weniger Fehler begehe. Andererseits scheint es auch glücklich(er) zu machen, wenn man sich der (potentiellen) Fehlentscheidungen gar nicht bewusst ist. Welche Lebensweise besser ist, kann ich nicht sagen. Und selbst wenn, könnte ich meine Zugehörigkeit zur ersten Gruppe nicht ändern.

Schreib was - ich freu mich drüber!

B) ;) :| :yes: :wirr: :tired: :sweat: :sun: :squirrel: :roll: :rofl: :rain: :puh: :party: :no: :music: :love: :lipstick: :like: :kotz: :hug: :hrhr: :hihi: :hi: :herz: :fu: :freu: :flower: :flirt: :emo: :dislike: :devil: :dance: :countdown: :cocktail: :cake: :blush: :bla: :belehr: :beer: :angry: :angel: :X :S :P :O :D :*( :* :) :( 8)