Wie steht’s denn eigentlich inzwischen mit der Emanzipation? Klar, Frauen dürfen wählen, arbeiten, zum Bund und auch sonst so ziemlich alles was Männer dürfen. Aber ich meine mehr so im zwischenmenschlichen Bereich? Bin ich da ein Einzelfall, weil ich sage, ich mache gern mal den ersten Schritt und spreche einen Mann an, aber beim ersten Date sollte dann er meinen Kaffee zahlen? Weil ich alles selber kann, aber es trotzdem sehr höflich finde, wenn ein Mann mir die Tür aufhält oder mich abholt und heimfährt? Weil ich finde, Spinnen wegmachen ist Männersache? Ich denke, inzwischen ist die Emanzipation so weit, dass Frauen dann emanzipiert sind, wenn sie’s grad brauchen können.
Ich interessiere mich für Computer und liebe mein Auto, ich will nicht 18 Jahre daheim bleiben, wenn ich mal Kinder habe und ich kann nicht wirklich gut kochen. Zumindest nicht besser als jeder männliche Student. Das heißt mein zukünftiger Mann muss das mit den Kindern erledigen, und den Haushalt schmeißen. Ich verdiene währenddessen Unmengen an Kohle.
Natürlich ist das für Männer schwer zu erkennen, wann eine Frau sich über Hilfe freut und wann sie beleidigt ist, wenn er helfen will. Wenn Frau beispielsweise Dinge macht, die in den früheren “Männersektor” fallen, wie Auto reparieren, an irgendwas Technischem rumbasteln, was Schweres tragen etc., dann kann’s gut sein, dass Frau das Angebot eines Mannes, das für sie zu erledigen, als Beleidigung auffasst. Hört sich ja so an, als würde er denken, sie schafft das nicht, weil das so ein Männerding ist. Im Gegensatz dazu könnten Frauen natürlich auch selbst bezahlen, weil sie ja auch Geld verdienen, aber dennoch empfinden es die meisten nicht als unhöflich, sondern als durchaus galant, wenn der Mann sie einlädt. Wer da noch durchblicken soll? Ist doch logisch. Romantische, herzensgute Machohelden.























11.08.2009 um 21:39
Hach. Wären doch nur ein paar Frauen mehr wie du und nicht wie sie
Du glaubst gar nicht wie viel dadurch für uns Männer einfacher würde.
Und Kaffee beim ersten Date zahlen versteht sich sowieso von selbst
11.08.2009 um 21:51
“Ich will nicht 18 Jahre daheim bleiben, wenn ich mal Kinder habe”
Und warum ?
Kinder sind das schönste was es auf dieser Welt gibt. Viele (ich nenne sie mal “verwirrte Emanzipierte”) Frauen verlieren heutzutage ihre weiblichen Eigenschaften, weil sie von dieser Gesellschaft dauernd manipuliert werden immer Leistung zu bringen 110%. Immer will diese geldgeile Gesellschaft mehr und mehr Geld. Doch macht Geld wirklich glücklich ?
Am meißten muss ich lachen wenn besonders Deutsche immer mit ihrem Urlaub prahlen. Die Scheffeln sich den ganzen jahr ihren Arsch für den Urlaub ab und wollen keine Kinder da Kinder ja auch so teuer wären. Dabei fahren sie jedes Jahr irgendwohin und versaufen ihre ganze Kohle. So sieht Leben aus ? Saufen Party und Kohle ?
Das wird von den medien uns in den Kopf gesetzt weil je mehr wir saufen und Party machen desto mehr verdient die Industrie; doch ich schweife hier ab.
Ich frage dich warum muss denn der Mann aufs Kind aufpassen und kochen ? Ich finde das einfach falsch. Ich habe selbst nichts gegen Emanzipation. Ich denke Beruf und Kind kann man gut kombinieren, wenn Frau beim Job einen Gang runter schaltet. Ja vielleicht verliert sie ihre hohe Position aber da ist immer noch der Mann da der auch viel Geld verdient (außer es ist Arbeitslos)
11.08.2009 um 22:22
@Mr. Anonym: Weil ich nach momentanem Stand der Dinge sagen kann, dass mich das nicht erfüllen würde. Ich sage nicht, dass ich nach einem Jahr sofort wieder Vollzeit von früh bis spät im Büro oder sonst wo hocken will. Ich will nur nicht gezwungen sein, aufgrund der vorherrschenden Rollenverteilungsmythen mein Dasein als Hausfrau zu fristen, wenn ich doch mehr mit mir anfangen will. Ich bezweifle auch, dass mich Kinder 18 Jahre lang dauerhaft daheim brauchen. Meine Eltern arbeiten auch beide (mein Dad ganztags und meine Mam halbtags) und aus mir ist was geworden
Vielleicht sehe ich das in 10-15 Jahren anders, wenn ich selber Kinder habe. Aber bis dahin bin ich der Meinung, dass es nicht die Pflicht der Frau ist, sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Aus diesem Zeitalter sind wir längst raus. Wenn’s schön ist mit den Kindern daheim zu sein und man nie mehr arbeiten (ich weiß, Haushalt schmeißen ist auch arbeiten und wahrscheinlich noch 100x anstrengender als ein Bürojob, aber ich meine arbeiten im Sinn von Beruf ausüben) und nur noch für den Haushalt da sein will, spricht ja nichts dagegen. Aber das kann und sollte für den Mann genauso schön sein. Also warum sollte die Frau “müssen”, der Mann ist aber außen vor? Und auch wenn Männer in der gleichen Position mehr verdienen als Frauen, heißt das doch noch lange nicht, dass mein Zukünftiger auch mehr verdient. Vielleicht hab ich ja nen besseren Job, und vielleicht arbeite ich auch nicht nur um Geld zu verdienen, sondern weil’s mir Spaß macht?!
Und was der Absatz mit dem Urlaub jetzt mit dem Thema zu tun hat erschließt sich mir grad nicht so ganz