Die Hoffnung stirbt zuletzt



Sie reparieren mein Bad! Natürlich hab ich daraus gelernt (hiermit zitiere ich mich selbst, weil ich sonst bei jedem Post wieder die etlichen vorangegangenen verlinken müsste um euch das wahre Ausmaß der Tragödie begreiflich zu machen: vielleicht erinnert ihr auch an den endlich-ist-das-Bad-trocken-Eintrag, oder an den zu-früh-gefreut-immer-noch-nass-Post oder den jetz-darf-ich-nicht-mehr-duschen-aber-dafür-ist’s-trocken-Artikel und den mir-reichts-endgültig-Post) und werde mich nicht zu früh freuen.
Heute Morgen hab ich dem Wohnheimleiter eine wütende Email geschrieben, warum denn nach 7 Monaten (!) immer noch nichts passiert ist. Und keine 20 Minuten später stand der Hausmeister vor der Tür, der mein Flehen die letzten Monate über gekonnt ignoriert hatte. Und eine weitere halbe Stunde sind zwei Handwerker eingetroffen, die 4 Löcher in die Außenwände vom Bad geschlagen haben. Gefunden haben sie dabei nichts, aber jede Menge Dreck gemacht. Also haben sie angefangen das Wasser laufen zu lassen, den Abfluss zu entstopfen und so weiter. Und nach 3 Stunden haben sie endlich gefunden woran’s (voraussichtlich) liegt. Und zwar an einer undichten Stelle in der Duschwanne. Die wird heute noch abgedichtet, dann darf ich 24h nicht duschen (was sich mit eingetütetem Fuß eh immer als recht schwierig erweist) und wenn bis Montag alles dicht bleibt, kommen Maurer und machen meine Wände wieder zu. Hoffen wir mal, dass alles glatt geht. Im Moment steht mein Bett auf dem Gang und mein Schreibtisch schräg mitten im Zimmer, weil die Löcher heut Nachmittag noch provisorisch mit Folie überklebt werden (was das für ein Act war, in meinem völlig vollgestellten Zimmerchen den Schreibtisch wegzurücken, will ich lieber gar nicht beschreiben). Vor 3 Stunden wollte ich schon in der Uni sein und Zeug drucken, Bücher kaufen, ausleihen und viel vorbereiten. Aber natürlich konnte ich nicht gehen, weil das hier zu spannend war.

Immerhin ist das ganze für mich ein willkommener Anlass, demnächst vielleicht mal mein Zimmer etwas umzugestalten (wie ich es schon in den Ferien vor hatte) und beim Möbelrücken hab ich meinen zweiten Lieblingsohrring wiedergefunden, allein das war’s wert. Natürlich gibt’s für euch auch was zu sehen, und zwar Bilder von dem phänomenalen Schaden. Als Gegenleistung erwarte ich aber ein großes Daumendrücken, dass sich das leidige Thema Bad für mich endlich erledigt hat.

Veröffentlicht am 21.10.2009 um 13:00 unter erfreutes, gebloggtes, genervtes, gesehenes, wiederholtes. Du kannst die Kommentare als RSS-Feed abonnieren. Hinterlasse einen Kommentar oder einen Trackback von deinem Blog.

2 Kommentare zu “Die Hoffnung stirbt zuletzt”

  1. Steve sagt:

    *daumenmalganzfestdrück*

    Bei Dir ist ja echt Spannung angesagt… :-)

  2. mandarine_one sagt:

    da muss ich Steve zustimmen.. Trampolin springende nachbarn und löcher in der Wand .. das muss ein heißes Pflaster sein :D

Schreib was - ich freu mich drüber!

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