Nachdem ich schon wieder soweit bin, dass ich gerne jede Gelegenheit mit offenen Armen willkommen heiße, die mich davon abhält, was für die Uni zu machen, greif ich jetzt mal das Stöckchen auf, das mir der Liebste vor ein paar Wochen liebevoll vor die Füße gelegt hat. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch die Einleitung vom Mike zitieren, weil die so nett ist
Der Torschtl, also der M4ki ihr Freund, hat seit kurzem auch Mal wieder einen eigenen Blog. Sonst traf man ihn ja unteranderem als Gastblogger auf ominöses, der M4ki ihr Blog, oder beim Uniblog. Naja genug der Einführung er bot ein Stöckchen an und ich habe es aufgehoben. War einfach mal so frei, hoffe das geht koscher! Anyway, Thema ist – wuhu – wie die Überschrift schon vermuten lässt, warum blogge ich und für wen eigentlich.
1. Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?
Das hat jeder gemacht
Als ich durch den Liebsten zu twitter gekommen bin, hab ich festgestellt, dass da irgendwie jeder ein Blog hat und zugegebenermaßen kannte ich mich damit gar nicht aus. Was es damit aufsich hat, wie das alles geht und warum und überhaupt. Aber da ja heutzutage jeder seine Meinung an den Mann bringen will, hat auch bei mir die Neugier gesiegt und das Resultat sehr ihr hier. Angefangen hab ich, wie hier schon mal beantwortet, am 28. März bei Blogspot und Ende Mai hier auf m4ki.de. Im Übrigen brauche ich immer noch ein Diktiergerät für’s Auto…
2. Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?
Ich schreibe was mir durch den Kopf geht, was interessieren mich die Leser? Nein, im Ernst, wer’s lesen will, darf und soll das tun. Aber das ist mein Blog und nicht das von irgendwem anders. Wem das nicht gefällt was ich schreibe, der soll sein eigenes Blog machen.
Aber ich habe mich inspirieren lassen. Ich lese viele andere Blogs und gerade am Anfang hab ich mir einiges abgeschaut mich da schon beeinflussen lassen. Aber ich denke, inzwischen hab ich irgendwie meine eigene Richtung gefunden.
3. Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?
Ich hab jahrelang Tagebuch geschrieben, am Ende auch am PC. Aber da habe ich zielgerichteter geschrieben, was los war, was ich dachte, was ich fühlte. Schreiben um des Inhalts willen. Ohne Ausschmückungen, ohne irgendwas stilistisches, philosophisches oder ähnliches. Da macht das hier deutlich mehr Spaß, Schreiben um des Schreibens willen. Und wenn man dann mal ein “Mach weiter so” oder “Du sagst es, ich denke da genauso” als Feedback bekommt, weiß man, dass man auch jemanden erreicht hat.
4. Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelobt? Falls ja, wie hast du diese finanziert?
Ähm, ja. Gewinnspiele. Da gab’s mal das tolle mit den Herbstfotos, wo man nichts gewinnen konnte. Und dann das mit dem Lebkuchenhausbastelset, das ich auch eigener Tasche (ich bin so großzügig!) finanziert habe. Es gibt zwar viele Blogger, die Gewinnspiele veranstalten um Leser anzulocken und zu behalten, aber ich denke nicht, dass man das braucht. Besucherzahlen sind auch nicht alles und von ihnen allein kann man sich nichts kaufen. Vor allem wenn man “für sich selbst” schreibt, sind die ja egal.
5. Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?
Aufrichtigkeit. Ich denke, das ist etwas, das bei privaten Blogs sehr wichtig ist. Wer sich verstellt und vorgibt, etwas zu sein, das man nicht ist, wird schnell langweilig. Jemand, der so tut, als ob er voll der Harte wäre und in jedem zweiten Satz ficken und scheiße benutzt, weil das cool und ultrarebellisch ist, wirkt einfach nicht authentisch. Sowas merkt man als Leser immer. Und dann macht’s keinen Spaß mehr, das zu lesen.
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Ich bin so frei und werfe das Stöckchen zurück, an mandarine und an Knut (Männerrunde, hehe).
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Na das sind doch genug Gründe zum bloggen!!
Toller Blog! Werde ihn öfters besuchen.
Oh, ich wurde zitiert!
ich fühle mich gebauchpinselt! Danke sehr! ^^
Das Lebkuchenhausbastelset is immer noch in deinem besitz
@Thomas: Ich kann’s mir nicht leisten das wegzugeben
Ich brings dir morgen mit, wenn du da bist. Ansonsten ess ichs auf.
Gut, dann musst du das essen. Ich begebe mich erst Montag wieder nach Regensburg
…ich bin ja mal gespannt ob diese beiden netten Worte unter 5. interessante Suchanfragen bei google nachsichziehen und diese dann in den Stats auftauchen…