Oder auch: Kinobesucher, die sich zu Tode langweilen.
Ich habe mich total hinreißen lassen. Und zwar von George Clooney. Ich habe aus Burn after Reading nicht gelernt, dass ich mich als großer Ocean’s XY-Fan zu leicht von einer Besetzung wie George Clooney oder Brad Pitt (bei Burn after Reading sogar beide!) täuschen lasse. Und Männer, die auf Ziegen starren ist nicht mal ein richtiger Film. Ganz ehrlich, da passiert nichts. Ein einziger Hippie-Drogentrip.
Zur “Handlung”: Der Anfang war recht interessant. Kurios und etwas ominös, aber das mag ich ja. George Clooney alias Lyn Cassady ist bei einer geheimen, parapsychologischen Einheit des US-Militärs, die in einem Stufen-Programm gelernt hat, Hippie-getreu mit Love & Peace statt mit Gewalt zu kämpfen. So zumindest in der Theorie. Der Titel kommt daher, dass Lyn durch bloßes Anstarren Ziegen töten kann. Und durch Wände gehen. Und unsichtbar werden. Angeblich. Die genaue Handlung kann man schlecht wiedergeben, weil wirklich kaum etwas passiert, und das was passiert, ist so belanglos, dass es die Zeichen nicht wert ist, die ich hier vertippe.
Der Titel hat mich ein wenig fasziniert. Ist ja doch nicht alltäglich, dass ein Film einen so kuriosen Titel hat. Ich habe dann auch die erste Stunde darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Aber der Film plätschert nur so dahin, von einer seltsamen Situation in die nächste. Man fragt sich andauernd, wohin der Film wohl führt. Nach einer Stunde wusste ich’s: Nirgendwo hin. Ich habe ihn nur deswegen ganz angeschaut, weil ich es hasse, früher zu gehen. Wie gesagt, ich dachte wirklich, es müsste noch irgendwas kommen, was den Film “gut” macht. Schon allein wegen George Clooney. Aber da war nichts und nach dem Film hab ich den Liebsten angeschaut und er hatte genau den Ausdruck in den Augen, den ich auch hatte. Ein eindeutiges “das hätten wir uns jetzt auch sparen können”.
Ich frage mich, ob das so ein Film ist, wo echte Kinoliebhaber dann freudestrahlend davon schwärmen, wie anders er doch war. Ja. Anders… Das war er wirklich. Wird schon Leute geben, die Filme ohne Handlung mögen… Für mich eine klare Enttäuschung, leider.
Hier noch der Trailer, in dem die einzigen Szenen verbraten werden, die annäherungsweise witzig oder handlungsreich sind:























21.03.2010 um 20:03
Der Trailer schaut sich echt gut an.
21.03.2010 um 20:07
Ich habe mich auch vom Trailer und der Besetzung blenden lassen und war dementsprechend ziemlich enttäuscht von dem Film.
Du drückst es ganz richtig aus, man sitzt da, wartet, dass etwas passiert, dass die eigentliche Handlung vorantreibt -von witzig wollen wir gar nicht reden- und es passiert: nichts!
Bzw. das, was passiert, ist so wirr, dass man schon verdammt viel getrunken haben muss, um die “Handlung” entweder zu “verstehen” oder sie “witzig” zu finden… wer allerdings so viel Alkohol im Blut hat, wird Probleme haben, ins Kino gelassen zu werden
Ja, einige wenige lustige und gute Szenen hat der Film durchaus, aber das mag man auch von den meisten Bundestagsdebatten auf Phoenix behaupten können – wenn man lange genug sucht, findet man überall ein Korn.
Der Film ist… anders… aber das macht ihn leider nicht sehenswerter.
21.03.2010 um 20:07
@Devblogger: Ja, darum ja der Text darüber
21.03.2010 um 20:07
Dito! Habe ihn auch gesehen und er war sooooo unglaublich langweilig ^^
21.03.2010 um 20:27
Fand den cool, genau wie Burn after Reading. Damit zähl ich allerdings absolut zur Unterzahl. Egal, kann man sich mal anschauen, nebenbei ohne wirklich auf die “Story” achten zu müssen.
21.03.2010 um 20:33
@Denny: Wofür schaut man denn dann Filme, wenn nicht wegen der Handung? Schauspielerisch war er ja jetzt auch nicht so super, dass es das rausreißen würde und die Kulisse.. Naja, größtenteils Wüste halt
21.03.2010 um 21:04
Ich hab ihn Samstag gesehen. Und ich fand ihn…nett. Man hätte sehr viel mehr daraus machen können. Ich fand schon, er hatte ein paar Lacher, aber mir fehlten mehr Szenen, wo einem das Lachen im Hals stecken blieb. Und es zog sich teilweise ganz schön.
Also, so..hmmm…ging so.
21.03.2010 um 21:34
ich mag Filme die einfach mittem aus dem Leben erzählen oder wie hier halt sone Story. Für mich brauchs keine Einleitung, Hauptteil und das erhoffte Happy End… ich fand ihn gut und mochte die Schauspieler – er würd aber nicht zu meinen Lieblingen zählen
21.03.2010 um 21:35
p.s: und außerdem hatte der einiges satirisches zu bieten