run until my feet no longer run no more



Prüfungsbedingt kann ich diesen Monat an fünf Tagen nicht arbeiten. Gut ist aber, dass ich da einfach Urlaub nehmen und Überstunden auszahlen lassen kann und somit trotzdem meine 400 Euro verdiene. Morgen kaufe ich mir nämlich Laufschuhe.

Als ich vor einigen Wochen das erste Mal in Regensburg joggen war, war ich für ein recht kurzes Stück 35 Minuten lang unterwegs. Das lag daran, dass ich drei Drittel der Strecke gehen musste um nicht wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegend verzweifelt nach Luft zu schnappen. Vor mehreren Wochen, ich erinnere mich noch sehr gut daran, musste ich mich kurz nach dem Laufen bei mir in der Wohnung auf den Boden legen, weil ich so außer Atem war, dass ich im Sitzen kaum Luft bekam. Heute laufe ich in 40 Minuten die dreifache Strecke und bin völlig aus dem Häuschen, weil sich meine Kondition so schnell verbessert hat. Ich schwitze nicht mal mehr. (Ok, das ist gelogen. Aber es ist definitiv nicht mehr so tragisch wie am Anfang.)

Jetzt wo ich mindestens 2-3 Mal die Woche beim Laufen bin, merke ich, dass das ganz schön auf die Gelenke geht. Man könnte meinen, dass ich vom Tennis einiges gewohnt bin, das ist ja bekanntlich auch nicht unbedingt gelenkschonend. Aber nein, beim Tennis fehlt mir nie was und heute stechen regelmäßig abwechselnd das rechte Knie, der linke Knöchel und die rechte Hüfte. Und ich merke jetzt auch, dass meine billigen (Aldi-)Turnschuhe, die ich mir in der geschätzten 9. Klasse für den Schulsport gekauft habe, auch nicht mehr die besten sind. Und wahrscheinlich nie waren. Aber da das mit dem Joggen bei mir für gewöhnlich jedes Jahr so eine 5-Tage-intensiv-und-dann-nie-wieder-Geschichte ist, haben’s die alten Schuhe immer noch gut für mich getan.

Morgen, und das ist besonders motivierend, weil ich mein eigenes hart erarbeitetes Geld für teure Laufschuhe hinlegen werde, kaufe ich mir richtig professionelle Treter. Hoffentlich kann ich beim Sportgeschäft so einen Fußmesslaufprofiltest machen lassen von dem ich neulich erst gelesen habe, das wäre echt cool. Aber bestimmt nicht, dann nehm ich die in der schönsten Farbe. Und dann kann ich in ein paar Wochen nicht kneifen und mir sagen, dass es jetzt schon wieder reicht mit dem Sport. Nein, wenn ich erst mal teure Schuhe habe, muss ich sie auch nutzen. So, ich bin supermotiviert und freue mich auf das neue Fußkleid. Am besten nehme ich noch Pulsmesser, Schrittzähler und eine Kopftaschenlampe mit, dann kann mich wirklich nichts mehr aufhalten. Ich mach dann auch ein Foto von mir in voller Montur, haha.

Veröffentlicht am 08.07.2010 um 21:26 unter erfreutes, erlebtes, gedachtes, vorfreudiges. Du kannst die Kommentare als RSS-Feed abonnieren. Hinterlasse einen Kommentar oder einen Trackback von deinem Blog.

3 Kommentare zu “run until my feet no longer run no more”

  1. chefarzt sagt:

    Viel Spaß. Ironman Regensburg geplant?

  2. m4ki sagt:

    @chefarzt: haha :D Nur weil ich jetzt die dreifache Strecke laufe, heißt das nicht, dass es viel mehr ist als ein paar Meter ;) Ich hab die Messlatte ja ziemlich niedrig angelegt, da ist es keine Kunst darüber hinaus zu schießen ;)

  3. Tobias sagt:

    Ich freu emich auf´s foto ;)

Schreib was - ich freu mich drüber!

B) ;) :| :yes: :wirr: :tired: :sweat: :sun: :squirrel: :roll: :rofl: :rain: :puh: :party: :no: :music: :love: :lipstick: :like: :kotz: :hug: :hrhr: :hihi: :hi: :herz: :fu: :freu: :flower: :flirt: :emo: :dislike: :devil: :dance: :countdown: :cocktail: :cake: :blush: :bla: :belehr: :beer: :angry: :angel: :X :S :P :O :D :*( :* :) :( 8)