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Archiv für die Kategorie ‘alltägliches’

Nur mal so

18. März 2010 1 Kommentar

Nur mal so falls ihr euch fragt, warum es hier so leer ist… Alles seit 10. März wurde gelöscht – mal wieder. Bis das behoben ist, hab ich auch grad keine Lust mehr auf bloggen. Wofür auch?

Ihr hört von mir.

Categories: alltägliches Tags:

Was man(n) über Frauen wissen sollte

9. März 2010 2 Kommentare

“Ihr dürft diesen Spruch gerne weiterverbreiten. Ich fände es schön, wenn jeder Mensch auf dieser Erde ihn wenigstens einmal in seinem Leben gehört hätte…”

Ja. Richtig. Merken, Männer!

(via Franzi)

Koalas schlafen 22 Stunden am Tag

7. März 2010 1 Kommentar


Ich möchte auch schlafen. Aber im Gegensatz zum Koala weiß ich, was ich verpasse.

Ich stehe früh auf, weil ich lernen muss. Die Zeit läuft davon, ich mache eine Pause, habe keine Lust mehr. Ich zwinge mich. Wird schon irgendwie noch gehen. Letzte Klausur. Ich hab seit Anfang Januar durchgehalten, dann wird die eine Woche auch noch gehen. Ich lerne und lerne. Ich stehe auf, weil mein Rücken schmerzt vom vielen Sitzen. Ich denke an den Koala, während ich mir die fünfte Tasse Kaffee mache. Zwischendrin kurz was essen und weiterlernen. Noch eine kleine Pause. Für einen kleinen Moment bescheuerte Spiele auf Facebook spielen. Totale Gehirnverdummung. Weiterlernen. Irgendwann ist Abend. Der Liebste schreibt mir. Ich wollte noch weiterlernen, lasse es aber dann doch. Ich denke an mein Bett, ich will ein Koala sein, sofort. Ich bin den ganzen Tag elendig müde und das kratzt verdammt an der Konzentration. Ein Power Nap nach dem Mittagessen reicht da leider nicht aus. Ich möchte heute zeitig ins Bett gehen, morgen muss ich wieder früh aufstehen. Aber ich will auch noch was vom Leben haben. Ich will nicht aufwachen, lernen, und ins Bett gehen. Ich will abends ein bisschen entspannen und mich mit dem Liebsten unterhalten. Es muss doch noch was geben außer büffeln und schlafen.

Ich möchte kein Koala sein.

Bild: learnsomethingeveryday.co.uk

Spamfail

7. März 2010 2 Kommentare

Ich habe heute eine Spam-Mail bekommen, die so grandios schlecht übersetzt wurde, dass ich direkt hieran erinnert wurde. Den Text kann ich euch natürlich nicht vorenthalten (die seltsamen Zeichen sind nicht von mir, die waren schon so):

BITTE UM DIE DRINGENDE HILFE

Es ist verstдndlich, dass Sie ein kleines bisschen besorgt sein kцnnten, weil Sie mich nicht kennen aber ich vom gegenseitigen Interesse habe, mich mit Ihnen zu teilen. Ich bekam Ihre Verweisung in meiner Suche nach jemandem, der meiner vorgeschlagenen Geschдftsbeziehung anpasst.

Ich bin Herr [...] Executive Director of Hang Seng Bank Ltd. Ich habe einen verdunkelten Geschдftsvorschlag fьr Sie. Ich werde Sie brauchen, um mir bei der Durchfьhrung eines Geschдftsprojektes von Hong Kong zu Ihrem Land zu helfen. Es schlieЯt die Ьbertragung eines groЯen Geldbetrags ein. Ohne alles bezьglich dieser Transaktion soll Hacken gesetzlich ausgekommen werden. Seien Sie bitte bestrebt, am meisten дuЯerstes Taktgefьhl in allen Sachen bezьglich dieses Problemes zu beobachten.

Sobald das Kapital in Ihre Rechnung erfolgreich ьbertragen worden ist, werden wir uns ins durch ”uns beide abzustimmende Verhдltnis teilen.

Ich werde bevorzugen, dass Sie mich auf meiner privaten E-Mail-Adresse unter [...] und schlieЯlich danach erreichen, der ich Sie mit mehr Information ьber diese Operation ausstatten werde.

Bitte, wenn Sie sich nicht interessieren, lцschen diese E-Mail und jagen mich nicht, weil ich meine Karriere und das Leben meiner Familie auf dem Spiel mit diesem Wagnis stelle. Obwohl nichts sich erlaubte, ist nichts Gewonnenes. Senden Sie mir wirklich die folgenden Details, wenn Sie zurьck mir antworten.

[1]. IHRE VOLLEN NAMEN:
[2]. IHR HAUS UND MOBIL TELEFONNUMMERN:
[3]. DATUM/GEBURTSORT:
[4]. IHR BERUF:
[5]. IHRE RESIDENTADRESSE:
[6]. LAND DES EINWOHNERS:

Ihre frьhste Antwort auf diesen Brief wird geschдtzt.

Herzliche GrьЯe,

[...]

Wo kommen wir denn da hin? Ich sende dem doch nicht mein Haus :hihi:

Abschließend möchte ich dazu nur noch sagen: Obwohl nichts sich erlaubte, ist nichts Gewonnenes. Vergesst das nicht!

Mein Lieblingsort

7. März 2010 3 Kommentare

Ich möchte an einem Gewinnspiel der Herzkirsche teilnehmen. Gefragt ist mein Lieblingsort.

Ich könnte da jetzt natürlich die ganze, wunderschöne Stadt London anführen.

london

Oder dieses Fleckchen in Paris, direkt vor dem Eiffelturm. Oder die eine Ausbuchtung auf der Pont Neuf, in der ich mit S. damals den billigen Wein getrunken habe, an diesem Abend, der so legendär endete.

Moi devant la Tour très belle

Oder New York. Den Times Square, den Broadway, Liberty Island.

ny

Viele schöne Fleckchen, wunderbare Orte, an die ich gern mal wieder möchte. Aber alle mit viel Anstrengung verbunden. Darum sage ich jetzt im Moment, gestresst und ausgelaugt vom ewigen Lernen: Das hier ist mein Lieblingsplatz:

couch

Meine kleine, rote Couch. Ich kann auf ihr lernen, schlafen (man möcht’s kaum glauben) und sie passt wie ein Wunder an jede Stelle meiner Wohnung, obwohl’s hier wirklich winzig ist. Sie hat einfach die perfekten Maße. Man kann sie ausziehen um darauf zu schlafen, oder einfach um es beim TV schauen bequemer zu haben. Da wird aus ihr nämlich ein richtiges Kuschellager. Im Notfall kann man sie auch super als Ablage für Klamotten benutzen. Man kann sie vollbröseln und Freunde Glühwein auf ihr verschütten lassen und sie ist immer noch wie neu. Sie ist meine Insel der Entspannung und immer wenn ich sie ansehe, denke ich an den Tag, als der Liebste und ich sie hier reingeschleppt haben. Und an den Tag, als ich sie mit meiner Mama zusammen beim Einkaufen entdeckt habe. Ich liebe diese Couch. Sie erinnert mich an schöne Abende, an gute Gespräche, an Freunde, an Familie, und andere geliebte Menschen. Und das beste ist: Ich kann immer zu ihr, wenn ich will. Ich muss nicht erst einen Flug buchen und ewig alles planen. Ich brauche nur einen kurzen Moment für mich und dann gibt es keinen Stress mehr.
Sie ist für mich gerade wirklich der schönste Ort der Welt.