Wenn ich mir meine Zukunft vorstelle, hab ich da klare Vorstellungen. Der Liebste studiert BWL, also wird er mal Vorstand eines Multimilliardenunternehmens und steinreich. Wir haben eine Villa mit Pool am Stadtrand, einen großen Garten und einen Pferdestall für die Ponys der Kinder. Das brauche ich natürlich alles überhaupt nicht um glücklich zu werden, aber so stell ich’s mir einfach vor. Unsere beiden Mädchen (beide blond und zuckersüß) nehmen Reistunden, spielen Tennis und schreiben nur gute Noten. Wir haben einen Poolboy und einen sexy Gärtner, die mich aber beide nicht interessieren, weil ich ja den tollsten Mann der Welt geheiratet habe, der mich immer noch überrascht, Blumen mitbringt und trotz dem super Job immer genug Zeit für mich und die Kinder haben wird. Gut, vielleicht ist das ein wenig unrealistisch und ich hab dann eine Affäre mit dem Gärtner. Oder mit dem Tennistrainer der Mädchen. Aber darum geht’s ja nicht. Es geht darum, dass ich mir immer unterbewusst ein Leben im Luxus vorstelle. Ich würde auch in einer Wohnung glücklich werden, aber Haus mit Pool ist meine Vorstellung, die ich unbewusst von meiner unserer Zukunft habe.
Das einzige was ich mir nicht vorstellen kann, ist was ich dann machen werde. Was werde ich arbeiten? Werde ich überhaupt arbeiten oder kümmere ich mich um die Kinder? Dann bräucht ich jetzt nicht studieren. Aber wer soll sich sonst um die Kinder kümmern? Vielleicht werd ich Fotografin oder Journalistin oder sowas und bin ständig unterwegs. Vielleicht schreibe ich tolle Romane von daheim aus und kann gleichzeitig auf die Mädchen aufpassen, ein Kätzchen auf meinem Schoß streicheln und meinem P.A. meinen nächsten Bestseller diktieren. Vielleicht tippe ich auch selber. Aber nur vielleicht.
Ich bin wirklich gespannt. Und ich freue mich auf das alles, vor allem auf den Tennistrainer. Auch wenn’s dann doch nur eine winzige Wohnung mit Küchenzeile und ohne begehbaren Kleiderschrank wird (ich revidiere das sofort, begehbarer Schrank muss schon sein)… Hauptsache mit ihm <3
Der Rest wird sich schon ergeben.
Categories: gedachtes, gefragtes Tags: haus, kinder, kleiderschrank, luxus, mädchen, pool, poolboy, schnuck, tennis, vorstellung, wohnung, zukunft
Nachdem ich das hübsche Tag Cloud Bildchen bei lilahi gesehen habe, erinnerte ich mich daran, dass ich auch mal eine Blogwolke gepostet habe und dachte mir, dass das doch eine nette Idee wäre, zu sehen, wie sich meine meistgenutzen Begriffe hier mit der Zeit verändert haben. Also habe ich die alte Tag Cloud für den Vergleich gesucht – und nicht gefunden. Hab ich sie nie gepostet? Hab ich mir das nur angeschaut und es dann doch nicht mit euch geteilt? Hab ich das ganze nur geträumt? Oder bin ich schlicht und ergreifend zu blöd auf meiner eigenen Seite was zu finden? Meine meistens völlig unpassenden Überschriften helfen da nicht weiter, wenn ich versuche, die über 400 Posts zu durchsuchen. Wenn die Wolke wer findet, darf er sie behalten. Immerhin gibt’s hier jetzt die Neue. Eine zufällige Auswahl ominöser Begriffe hübsch angeordnet.
http://www.wordle.net/
Categories: gebloggtes, gedachtes, gefragtes, gefundenes, in kürze Tags: auswahl, begriff, bild, lilahi, ominöses, schlagwort, tag cloud, überschrift, vergleich, wolke, wordle, zeit
Ok, scheiße. Ich fange die Taschenkolumne nicht wie geplant mit meinen bereits vorhandenen Taschen an, weil nämlich heute mein Esprit-Paket gekommen ist. Und darin befanden sich unter anderem diese beiden Hübschen:
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Allerdings hatte ich gehofft, dass es mit einer der beiden läuft wie damals mit Roxy – nämlich dass sie mir in echt nicht gefällt. Ist aber nicht der Fall, die sind beide wunderschön und innen auch noch aus pinkem Satin. Satin in pink, stellt euch das mal vor!
Also was tun? Die Kleine (Bild 1) könnt ich wirklich gut brauchen. Eine Umhängetsche zum Weggehen such ich schon lange, nachdem die, die ich habe alle vom ersten Semester so verratzt mitgenommen sind. Und die ist nicht zu groß und nicht zu klein. Also nicht so groß, dass sie mich stören würde und nicht so klein, dass ich nicht alles reinbringe. Und lila liebe ich sowieso.
Und die Große ist halt die perfekte Shoppingtasche und superpraktisch mit dem langen Tragegurt. Und hab ich schon erwähnt wie schön sie ist? Pinkes Satin!
Will mir jemand die Entscheidung abnehmen oder wahlweise 29,90* oder 49,90* Euro sponsern? Bitte bitte!
*seltsamerweise sind das die Preise auf der Rechnung. Im momentanen Sale kosten die guten nur 19,90 und 34,90 Euro. Hab schon an den Kundenservice geschrieben, was das soll.
Fotos: esprit.de
Categories: betaschtes, gefragtes, gekauftes Tags: bestellung, esprit, kaufen, kolumne, lila, pink, roxy, satin, schön, shopping, tasche, taschenliebe, verliebt
Frauen tendieren dazu, sich immer mit anderen Frauen zu vergleichen. Da geht’s um Stil, um Bauch, Beine, Po, Brüste, Haare, Gesicht, Make-up, Job, Größe und Schuhe. Um Männer. Und um Freunde. Warum sie das machen, kann wohl niemand beantworten. Das ist der (un)gesunde Ehrgeiz, das ich-will-besser-sein-als-sie. Der biologisch bestimmte Kampf um den stärksten und fruchtbarsten Höhlenmenschen, der sich natürlich die Hübscheste aussucht. Es ist bewiesen, dass richtig, richtig hübsche Frauen von anderen Frauen oft weniger gemocht gehasst werden. Wegen dem Rivalendenken. Sie hat Beine bis zum Hals. Meine gehen nur bis zur Hüfte. Ich hasse sie. Da kann sie noch so nett sein, da geht’s um Ur-Instinkte und knallharte Konkurrenz. So einfach ist das.
Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, was ich habe, was andere nicht haben. Warum gerade ich den tollsten Freund der Welt verdient habe. Warum er sich in mich verliebt hat. Viele Frauen haben mehr Stilgefühl als ich. Viele haben eine bessere Figur. Manche schminken sich gekonnter, andere haben schönere Schuhe. Ich bin faul und komme nicht mal mehr regelmäßig zum Sport. Meine Haare liegen nie richtig. Wirklich niemals. Morgens seh ich schrecklich aus und ich trage sehr oft Jogginghosen. Oft bin ich launisch und ab und zu richtig mies drauf. Ich kann nicht mal kochen. Aber ich sag euch was: Das ist alles scheißegal. Ich fühl mich wohl, so wie ich bin. Mit chaotischen Haaren. Mit Jogginghose und zu viel Kajal.
Und mit Beinen bis zur Hüfte.
Und mir ist egal, wofür er mich liebt. Hauptsache er tut es.
Categories: alltägliches, gedachtes, gefragtes Tags: beine, ehrgeiz, figur, frauen, haare, höhlenmensch, instinkt, job, jogginghose, kampf, konkurrenz, liebe, makeup, rivale, schnuck, sport, vergleich
Kann man jemandem zu nah sein?
Ich dachte früher, Nähe hätte nur gute Seiten. Ich dachte, Nähe stünde für die Qualität einer Beziehung. Dabei ist Nähe nicht nur nicht alles, sondern es kann auch schwer sein, damit umzugehen. Nähe macht verletzlich. Je näher man sich ist, desto mehr öffnet man sich dem anderen. Und desto mehr gibt man seinen Schutz auf. Es erinnert an Nacktsein, man kann nichts verstecken und gibt alles von sich preis. Die tiefsten Gefühle, die schlimmsten Ängste. Wie man wirklich ist. Es lässt sich nicht vermeiden, wenn man wahre Nähe spüren will. Das Problem ist nur, dass man sich so angreifbar vielleicht manchmal auf zu dünnes Eis begibt.
Categories: gedachtes, gefragtes, gefühltes, in kürze Tags: angst, beziehung, eis, frage, gefühl, liebe, nah, nähe, verletzlich
mitteilungsbedürftige