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Archiv für die Kategorie ‘gefühltes’

Vom Vermissen

11. März 2010 1 Kommentar

Allein und einsam frist’ ich hier mein Dasein.
Sehnsucht frisst mich auf seit Du nicht bei mir bist.
Ich vermiss Dich.

Das Schicksal – ach es riss Dich fort aus meinem Arm,
arglistig und verschlagen.
Mist, ich vermiss Dich.

Ach, wie gern wüsst’ ich wie’s Dir geht, da wo Du bist,
Ich hoffe doch sehr du erzählst mir
Du fehlst mir.

Ich träum von Dir und küss’ Dich,
aber leider, küssen ist nicht, weil Du jetzt nicht bei mir bist.
Ich vermiss Dich.

Ich bitte Dich, vergiss mich nicht!
Solange bitte bis ich Dich besuchen komm’, versprochen?
In zwei Wochen – länger bleib’ ich hier gewiss nicht.
Pack meinen Koffer und verpiss mich,
komm zu Dir, mein Schatz, und küss Dich.

Tschüss,
ich.

Glück im Spiel…?

7. März 2010 2 Kommentare

Glück im Spiel, Pech in der Liebe. So heißt das Sprichwort. Deswegen finde ich es nicht schlimm, hin und wieder bei irgendetwas zu verlieren. Zum Beispiel bei etlichen Gewinnspielen. Aber man kann auch beides haben.

Der Liebste hat schon mal über Munchkin berichtet. Das ist ein Kartenspiel, das wir ab und zu mit meiner Schwester und ihrem Freund spielen. Und ich finde es wunderbar, wie der Liebste und ich im Spiel miteinander umgehen. Wir bremsen uns gegenseitig aus. Wir schicken uns Monster auf den Hals und Doppelgänger und Kumpelmonster. Wir klauen einander Waffen, Rüstungen und verfluchen uns. Ja, wir beschimpfen uns regelrecht (und das nicht im metaphorischen Sinn!). Und nach dem Spiel gehen wir Hand in Hand nach Hause.

Ich gewinne. Immer.

Molekular-Experiment

2. März 2010 1 Kommentar

Jeder Mensch besteht aus kleinen Teilen. Biologisch gesehen aus winzigen Atomen, Molekülen und sonstigen mikroskopisch kleinen Teilchen. Elektronen und Ionen. (Ich könnte das näher ausführen, aber in Chemie war ich leider immer eine Niete).

Auch weniger wissenschaftlich betrachtet gibt es diese positiven und negativen Teile, die einen Menschen ausmachen. Jeder Mensch hat gute Eingenschaften und schlechte. Noble Charakterzüge und weniger charmante. Manche davon erkennt man auf den ersten Blick, nach anderen muss man eine Weile suchen, andere wiederum erkennt man nie.

In einer Beziehung geht es nicht darum, alle Teile sofort zu finden. Es dauert eine Weile, bis man alle erkennt und man muss sowohl mit den guten als auch mit den schlechten Teilen zurechtkommen. Man muss beide Seiten gleich akzeptieren und lieben können. Nicht jedes einzelne Teil muss perfekt sein. Es geht eher darum, aus diesen Teilen ein großes Ganzes zusammenzusetzen und die (Teilchen-)Chemie muss stimmen. Das was die vielen kleinen Teile ergeben, das muss dann passen.

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Und in unserem Fall passt es perfekt, findet ihr nicht?

Von Fischen und Gänseblümchen

25. Februar 2010 2 Kommentare

Gute zwei Wochen noch. Dann gibt’s wieder Tage mit dem Liebsten. Ja, ganze Tage! Nicht nur Abende, an denen man versucht, nicht einzuschlafen, weil man weiß, wenn man wieder aufwacht, muss man schon wieder Abschied nehmen. Ganze Tage, nur er und ich. Wir wollen Pushing Daisies schauen, alle Staffeln am Stück. Wir wollen ins Sea Life! Stellt euch das mal vor, Sea Life! Mit Fischen und so! Ich weiß, dass da erst ein Wal jemanden gefressen hat, aber zu den Walen gehen wir dann halt nicht. Ich will Seepferdchen sehen und Quallen und Octopeen und Haie und Kuuuugelfische. Oh, das wird super. Wenn’s doch nur schon heute wäre!

Der Traum vom Schreiben

24. Februar 2010 4 Kommentare

Ich möchte schreiben! Ich wünsche mir, etwas richtig gutes zu schreiben. Ich möchte an einem Wettbewerb für junge Autoren teilnehmen, meine Gedanken mit der Welt teilen. Ich möchte, dass man das liest, was ich schreibe. Nicht nur banalen Alltagskram. Ich möchte meine ganze Kreativität in eine Geschichte stecken und dann sehen, was ich damit bewirken kann. Ich würde so gerne Menschen berühren. Wie es andere Leute mit Fotos machen, mit Malerei oder Musik. Ich möchte Menschen zum weinen bringen und zum lachen und auch zum nachdenken. Ich möchte jemanden erreichen.

Ich sitze vor einem Word Dokument und habe etwa zehn Zeilen geschrieben. 40 Seiten bis 15. März. Bis zum dahin schaffe ich nicht mal 40 Zeilen. Vielleicht versuche ich es mit fünf Seiten bis zum 14. Mai. Das wäre schon eher machbar. Wenn ich einen Plan hätte. Eine Idee. Ein Konzept. Irgendwas.

Ich müsste mehr lesen, um mich literarisch etwas beeinflussen zu lassen. Anregungen zu holen. Meine Kreativität setzt gänzlich aus. Das einzige was ich in nächster Zeit schreiben werde, ist meine Seminararbeit. Damit werde ich kaum jemanden berühren, es sei denn meine Dozentin lacht sich bei der Korrektur darüber kaputt, welchen Schwachsinn ich in eine Kurzgeschichte reininterpretiert habe.

Ich habe mit elf meine erste Geschichte geschrieben. Ohne Ziel, ohne Ende. Es war mehr eine Vorstellung von meinem Leben als eine richtige Geschichte. Ich habe die Figuren so entwickelt wie ich gerne wäre und wie ich gerne Menschen in meinem Umfeld hätte. Und diese Personen haben das gemacht, was ich gerne erleben würde. Die Geschichte war schlecht, richtig mies. Flache Handlung, idiotische Dialoge. Wie man sich das halt so vorstellt in den Alter. Jahrelang habe ich mir immer wieder neue Wendungen einfallen lassen. Im Prinzip war es immer das gleiche. Ich habe auch eine zweite Geschichte angefangen. Ich glaube, ich habe davon noch nie jemandem erzählt. Und diese beiden Texte wird niemals jemand zu Gesicht bekommen. Ich wage es ja selbst nicht mal, mir diesen Mist nochmal durchzulesen. Aber schreiben wollte ich schon immer.

Irgendwann werde ich einen Roman verfassen. Wirklich. Ihr werdet es schon sehen. Ich werde eine bekannte und gefeierte Autorin. Ich werde kein Pseudonym verwenden, ihr werdet mich alle wiedererkennen und meine Fans werden diese Seite finden, wenn sie nach mir googeln. Und dann werden sie das hier lesen: Ich hab’s euch ja gesagt.