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Archiv für die Kategorie ‘gefundenes’

Something in me was not the same

19. August 2010 Keine Kommentare

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Ich bin verliebt in einen Schotten. Genauer gesagt in Scott Hutchinson – noch genauer gesagt in seine Stimme, seinen göttlichen Akzent und seine Euphorie. Die Lieder… hachz! Ich kannte die Frightened Rabbits vorher nicht, aber als ich heute das Interview* mit Scott gelesen habe, in dem er erzählt, dass er keine Shorts besitzt und sagt, dass das neue Album The Winter of Mixed Drinks viel euphorischer ist als die letzten, musste ich einfach reinhören. Mit Inselakzent kriegt man mich halt einfach immer rum.

(Sorry, ich konnte mich nicht entscheiden, welches Lied ich einbinden sollte)

* da soll noch einer sagen Promi-News, die ich in der Arbeit lese(n muss), sind zu nichts gut.

Die Untiefen des Internets

1. August 2010 Keine Kommentare

Im Internet etwas über eine Münchner Studentenverbindung lesen. Dich daran erinnern, dass du ihren Namen irgendwo schon mal gehört hast. Googeln, um zu sehen, was es damit auf sich hat. Bemerken, dass es der Exfreund war, der in dieser Verbindung ist. Durch Zufall auf ein Foto von ihm stoßen, bei dem er sicherlich nie gewollt hätte, dass du es je zu Gesicht bekommst. Weil er kostümiert ist und auf einem Gaul sitzt. Mit Reiterstiefeln und einem Hütchen auf dem Kopf. Und weil er das alles anscheinend völlig ernst nimmt.

Das wäre die pure Genugtuung. Wenn es er gewesen wäre, der damals dein Herz gebrochen hat und nicht du seins. Wenn es der Exfreund wäre, der dich schlecht behandelt hat und dem du es wünschen würdest, dass er sich öffentlich im Internet total zum Affen macht. Aber das ist er nicht. So ist’s nur irgendwie verdammt witzig.

über kurz oder lang

31. Juli 2010 4 Kommentare

Das ist ja sogar für mich ein wenig zu ominös. Da bekam ich vor ein paar Wochen einen Brief , “vielen Dank für Ihr Interesse”, obwohl ich natürlich – wie bei den anderen 178 Briefen, Päckchen, Gratisproben und Paketen des letzten Jahres – nie Interesse bekundet hatte, und ich bekomme jetzt 3x die Zeitschrift Freundin gratis zugeschickt. Kein Abo, kein Haken, 3x die Zeitschrift und danach ist Ende. Gut, das passt ja, lese ich zwar normalerweise nicht, aber die Sache mit dem geschenken Gaul und so…

Diese Woche war dann die Freundin tatsächlich im Briefkasten, und was sehe ich? “Mit Extra-Heft: Trend-Frisuren für jeden Typ”. Zufälligerweise (oder schicksalhafterweise?) habe ich nächsten Samstag einen Friseurtermin. Und jetzt bin ich schon wieder am überlegen… Mia Niemand hab ich’s nie geglaubt, aber es ist tatsächlich so, wenn man sich die Haare kurz schneiden lässt und danach nicht 5 Monate lang jedes Mal anfängt zu weinen, wenn man sein Spiegelbild irgendwo erblickt, sondern wenn man glücklich und zufrieden ist mit der neuen Frisur – dann will man sie beim nächsten Mal noch etwas kürzer. Nur ein bisschen. Und beim nächsten Mal noch ein bisschen. Minimal. Und irgendwann würde man aussehen wie Britney Spears zu ihren miesesten Zeiten wenn das ewig so weiterginge.

Jedenfalls hab ich ja beim letzten Mal lange hin und her überlegt und dann beschlossen, etwa 15 cm entfernen zu lassen und ich hab es keine einzige Sekunde lang bereut. Im Gegenteil. Mir wurde vorher noch gesagt, tu es nicht, kein Mann steht auf kurze Haare, das ist total unweiblich. Ich fühle mich mit den kurzen Haaren ehrlich gesagt sexier denn je. Und von der Zeitersparnis brauche ich ja gar nicht anfangen. Mein Glätteisen verstaubt schon im Regal.

Mir stehen kurze Haare, wurde mir gesagt. Als ich meiner Mama das Frisuren-Bild aus der Freundin gezeigt habe, hat sie gesagt “Oh Gott nein, das ist ZU kurz!”, aber nach (passenderweise) kurzem Überlegen war sie überzeugt davon, dass ich das ruhig machen lassen könnte. Die Haare wachsen ja wieder. Mit kurzen Haaren muss man eh andauernd zum Friseur, weil der Schnitt so schnell rauswächst.

Ich weiß nicht, ob ich das Bild hier irgendwie einbinden kann, also verweise ich auf den Link zur Freundin und da auf den Seiten 6 und 7 findet ihr den auserwählten Schnitt. Ich bin schon überzeugt. Natürlich habe ich ein bisschen Angst, wie das halt so ist mit den Frauen und den Haaren, vor allem, weil in 3 Wochen bei mir große Familienfeier ansteht, ebenso in der Familie des Liebsten und auf Urlaubsfotos würd ich auch gern nicht völlig verkorkst aussehen. Aber das wird schon werden, ansonsten heule ich euch einfach die nächsten 5 Monate über jedes Mal einen Blogpost vor, wenn ich mein Spiegelbild in einem Löffel oder einem funkelnden Armband entdecke (Spiegel müsste ich dann aus Sicherheitsgründen alle verhängen). Aber dann wär hier wenigstens mal wieder was los.

It’s alright because I like the way it hurts

31. Juli 2010 1 Kommentar

Have you ever loved somebody so much
You can barely breathe
When you’re with them?

Das ist eine wahnsinnig geniale Interpretation, wenn ihr mich fragt.

I can’t tell you what it really is,
I can only tell you what it feels like…

All I know is
I love you too much
To walk away, though…

Die pure Fröhlichkeit

26. Juli 2010 3 Kommentare

“Explanation: What are these humans doing? Dancing. Many humans on Earth exhibit periods of happiness, and one method of displaying happiness is dancing. Happiness and dancing transcend political boundaries and occur in practically every human society. Above, Matt Harding traveled through many nations on Earth, started dancing, and filmed the result. The video is perhaps a dramatic example that humans from all over planet Earth feel a common bond as part of a single species. Happiness is frequently contagious — few people are able to watch the above video without smiling.“*

Am besten anklicken und groß machen. Meine Lieblingsstelle ist bei 2:12 in Poria, Papua New Guinea.

(*Astronomy Picture of the Day, via)