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Nowhere you can be that isn’t where you’re meant to be
There’s nothing you can do that can’t be done.
Nothing you can sing that can’t be sung.
Nothing you can say, but you can learn how to play the game
It’s easy.
Meine Hände riechen nach alten Büchern. Ich mag den Geruch. Nach stundenlangem Bücherwälzen in der Bibliothek geht man raus, an die frische Luft, in die Sonne, und fühlt sich immer noch irgendwie staubig und modrig, weil man den Geruch alter Bücher noch an den Händen hat.
Neue Bücher riechen nicht mehr so. Die kann man noch so lang stehen lassen, die riechen einfach nicht mehr so. Das macht sie nicht schlechter, aber ein kleines bisschen weniger gut. Ich glaube ich bin high von altem Büchermoder.
gelöscht
Da schreibt man etwas, und löscht es wieder. Und schreibt es um und löscht es erneut.
Ähnlich geht es mir auch bei der Seminararbeit. Wie immer fehlt’s am Schluss, da denke ich mir dann tagelang “der Schluss ist ja gleich geschrieben” und auch durch noch so langes Warten kommt mir keine grandiose Idee, also schreibe ich auf den letzten Drücker etwas wie eine kurze Zusammenfassung des bereits Gesagten. Irgendwann hat man dann einfach auch keinen Bock mehr. Mich nervt’s schon so sehr, dass ich das, was ich geschrieben habe, selbst nicht mehr sehen kann. Ich möchte es nicht noch einmal durchlesen, obwohl ich weiß, dass ich muss. Je öfter ich über meine Sätze husche, desto dilettantischer kommt mir die ganze Arbeit vor, schließlich weiß ich ja alles schon, was drinsteht.
Für mich bestimmt

Nachdem ich durch 23 Feedbeiträge, eine Email und mehrere private Nachrichten darauf hingewiesen wurde, muss ich jetzt auch bei der Zalando-Aktion mit der Schuhflatrate mitmachen
Das schwierige an der ganzen Sache ist der “Poste deine Lieblingsschuhe”-Teil. Wie soll ich mich bei gefühlten 80.000.000 Paar wunderschönem Schuhwerk für eins entscheiden? Es hat schon seine Gründe, dass der Warenkorb jedes Mal fast zerplatzt, wenn ich nur an bestellen denke. Aber nach tagelangem Überlegen entscheide ich mich für Pilar Abril Botin Peeptoes in schwarz:

Die sind schlicht, klassisch, leicht kombinierbar und trotzdem etwas Besonderes. Ein kleiner Hingucker, der jedes Outfit schnell aufpeppt. Ich hab bereits die tollsten Bilder im Kopf – zu dunklen Jeans, zu hellen Jeans, zusammen mit T-Shirts, Tops, Cardigans, dünnen Pullovern,… Zu diesem tollen Rock, den ich daheim im Schrank wiederentdeckt habe und unbedingt mal wieder anziehen muss. Zu meinem schwarzen Blusenkleid, das schon fast nicht mehr passt. Sogar zu Leggins würden diese Schuhe fabelhaft aussehen (und das will schon was heißen)!
Ob ich mit diesen Schmuckstücken gehen könnte, ist die Frage, aber selbst wenn nicht, würde ich das in Kauf nehmen bei diesen Hübschen <3 Auch im Regal machen die sich bestimmt einmalig. Ich räume vorsichtshalber schon mal ein Fleckchen für sie frei, denn zu schade um sie im Schrank zu verstecken, sind sie allemal
Einfach schwimmen
Dieser Artikel kommt mir sehr bekannt vor. Dreizehn Schuljahre lang hat man nur das Ziel Abitur vor Augen. Ich denke ich spreche für 90% der Abiturienten, wenn ich sage, dass das Berufsziel vor dem Abi nie wirklich klar war. Auch nach dem Abi vermutlich nicht. Dann steht man da und weiß nicht wie und wann und vor allem was und keiner kann’s einem sagen. Plötzlich ist da niemand mehr, den man immer um Rat fragen kann. Man muss sich selber um alles kümmern, man wird nicht fünfmal aufgefordert sich endlich für einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bewerben. Entweder man hält die Frist ein, oder nicht. Es interessiert keinen. Man steht allein da.
Nach 13, beziehungsweise eigentlich ganzen 19-20 behüteten Jahren, zieht man aus, in eine andere Stadt, mit neuen Menschen. Man findet sich nicht zurecht, muss sich erst Mal orientieren, aber merkt bald, dass dafür keine Zeit ist. Man hat keine 13 Jahre mehr, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Man wird ins kalte Wasser geworfen und schwimmt und schwimmt und wenn man Pech hat ist die Strömung stark. Ist jetzt, mit fast 20, einfach der Zeitpunkt gekommen, wo ich ins kalte Wasser springen muss, ohne zu wissen, wohin es mich treibt? fragt Me11a. Ein klares Ja von mir.
Ich studiere seit zwei Jahren und fühle mich immer noch unsicher. Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist, ob ich den Master in diesem Fach machen will, und manchmal glaube ich, ich bin ganz kurz davor alles hinzuschmeißen und was ganz anderes zu machen. Aber irgendwie tu ich’s dann doch nicht. Die zwei Jahre sind mir zu schade, die ich dann vergeudet hätte. 2.000 Euro Studiengebühren für nichts. Andererseits folgen vermutlich noch weitere 4.000 Euro Studiengebühren plus die Kosten für sechs Monate in England. Und weitere vier, fünf Jahre meines Lebens. Und die werden schneller vorbei sein als mir lieb ist, und dann kommt der nächste Wasserfall in den ich mich stürzen muss – mit dem Kopf voraus am besten. Welcher Job, welche Stadt, will ich irgendwann heiraten, Kinder, ein Haus? Das alles muss ich mir dann überlegen, sonst gehen weitere x Jahre verloren, bevor ich merke, was ich will und dass es vielleicht der falsche Weg war.
Für den Moment denke ich von Woche zu Woche. Was muss ich für nächste Woche erledigen? Wann mache ich was? Was kann ich weglassen und welche Reihenfolge ist die beste? In vier Wochen (ach du Scheiße!) schreibe ich Klausuren, dann ist wieder ein Semester vorbei und ich weiß immer noch nicht mehr. Wer ich bin, was ich will und wie meine Zukunft aussehen soll. Aber eigentlich ist das doch gar nicht so schlimm, oder?








































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