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Gelesen: The Hunger Games

01.02.2012

The Hunger Games

Selten hat mich ein Buch so gefesselt. Vielleicht etwas hoch gegriffen, einen Blogbeitrag so anzufangen. Also nochmal:

Danke an Katha, die mir vor einiger Zeit auf Twitter diese Trilogie empfohlen hat. Denn selten hat mich ein Buch so gefesselt. Ich habe Teil 1 schnell ausgelesen und Teil 2 verschlungen (um genau zu sein an einem verregneten Samstag innerhalb von 24h von der ersten bis zur letzten Seite).

Die Tribute von Panem ist der deutsche Titel (ich finde ihn reichlich bescheiden), The Hunger Games der englische. Erzählt in der Ich-Perspektive der 16-jährigen Katniss Everdeen, und eigentlich ein Jugendbuch. Es liest sich locker runter, ist aber vom Stil her meiner Meinung nach nicht übermäßig jugendlich, von der Perspektive abgesehen. Es ist spannend und sehr anschaulich beschrieben, aber da ich nicht sonderlich gut in kurzen Buchbeschreibungen bin, hier was Wikipedia sagt:

The Hunger Games trilogy takes place in an unidentified future time period after the destruction of the current nations of North America, in a nation known as “Panem.” Panem consists of a rich Capitol, located somewhere in the Rocky Mountains, and twelve (formerly thirteen) surrounding, poorer districts which cater to the Capitol’s needs. As punishment for a previous rebellion against the Capitol wherein twelve of the districts were defeated and the thirteenth destroyed, every year one boy and one girl from each of the remaining twelve districts, between the ages of twelve and eighteen, are selected by lottery and forced to participate in the “Hunger Games.” The Games are a televised event where the participants, called “tributes,” must fight to the death in a dangerous outdoor arena until only one remains. The winning tribute and his/her corresponding district is then rewarded handsomely. Every citizen of Panem is required to view The Games.

Ich hätte auf Katha hören, und nach dem zweiten Teil eine kurze Pause einlegen sollen. Da hänge ich jetzt, wie sie damals, irgendwo in der Mitte von Teil 3 und es geht nicht viel voran. Ich wollte und will aber unbedingt wissen wie es ausgeht, darum muss ich weiterlesen. Vielleicht schaffe ich es ja, bis im März der Film anläuft. Auf den bin ich auch unglaublich gespannt (auch wenn ich bei Buchverfilmungen ja grundsätzlich skeptisch bin…)

Von mir eine große Empfehlung. Ich lese nicht viel, aber das hier ist das beste was ich seit einigen Jahren in der Hand hatte!

Seid ihr mit eurem Partner bei Facebook befreundet?

10.08.2011

Gestern im Wartezimmer habe ich die Cosmopolitan gelesen. Ich weiß nicht genau welche Ausgabe, aber es war die, wo GNTM Jana auf der Titelseite ist (und ich habe sie nicht erkannt). Darin fand ich einen Artikel über Beziehungen und Freiräume. Vier oder fünf ganz normale Frauen etwa zwischen 25 und 45 wurden von einer Cosmopolitan Reporterin danach befragt, wer in ihrer Beziehung mehr klammert, wie man da entgegenwirken kann, wie man das Zusammenleben meistert, etc.

Eine der Fragen war: Seid ihr mit eurem Partner bei Facebook befreundet? Und so sehr mich diese doofe Frage auch überrascht hat, die Antworten haben das noch getoppt. Eine der Frauen sagte ihr Freund sei nicht bei Facebook, also nein. Dass sie auch angemerkt hat, dass sie nicht wollte, dass er sich anmeldet und er es deshalb nicht getan hat, lasse ich mal außer Acht. Eine weitere Frau meinte, ja, natürlich sind wir befreundet, und hat hinzugefügt dass sie da eher eine Ausnahme sind, weil sie beide einen einzelnen Account haben und nicht einen gemeinsamen Pärchen-Account. Laut dieser Dame macht das nämlich jedes “Facebook-Pärchen” so. Vielleicht habe ich irgendwas verpasst, aber verschmelzen zwei Menschwn tatsächlich zu einer einzigen Person sobald sie zusammen sind? Klar ist es praktisch, wenn man Tom+Tina gemeinsam zur Grillparty einladen kann. Aber das heißt ja dann auch, dass einer allein nicht kommen darf wenn der andere verhindert ist, oder? Oder gibt’s diesen Fall nicht mehr sobald man einen gemeinsamen FB-Account hat? Ist man dann für immer und ewig in jeder Minute des Tages zusammengeschweißt?

Und dann kam das Highlight dieses Artikels. Die anderen zwei oder drei befragten Frauen haben geantwortet dass sie bei Facebook sind und ihr Freund auch, sie sind aber nicht befreundet. Der braucht ja nicht alles wissen. Das wäre ja sonst als würde er zuhören wenn sie mit ihren Freundinnen telefoniert. Und überhaupt wolle sie ja auch nicht sehen mit welchen Frauen er da so schreibt. Aha aha.

Wenn also ein gemeinsamer Freund mich fragt, ob ich das lustige Video gesehen habe das mein Freund neulich bei FB gepostet hat, müsste ich folglich sagen “Nein, wir sind  nicht befreundet”. Wie komisch wäre das denn? Und das was ich so schreibe, sehen hunderte Leute, die mich nicht halb so gut kennen wie der Liebste, aber IHN geht’s nichts an? Und da stimmt auch noch die Mehrzahl der befragten Frauen überein? Hallooo?

Ich oute mich jetzt und gestehe, dass ich bei Facebook bin, mit eigenem Account, und mein Liebster ebenso. Und wir sind befreundet, jawohl! Wir kommunizieren da auch manchmal miteinander. Natürlich hab ich auch schon mal scherzhaft gefragt, wer denn die gute XY ist, der immer jedes seiner Statusupdates “gefällt”. Aber wo kämen wir denn da hin, wenn jeder auf Facebook Sachen schreibt, die sein Partner nicht wissen darf oder soll? Gerade auf Facebook? Wie idiotisch ist das denn?

Mal ehrlich, habt ihr das schon mal erlebt? Ich erwarte jetzt von jedem Leser, der mit seinem Partner/seiner Partnerin soweit vorhanden bei Facebook NICHT befreundet ist, einen triftigen Grund zu hören :D Oder habt ihr tatsächlich so einen Pärchenaccount? Ich versteh die Welt nicht mehr…  :hihi:

Like a G8

05.06.2011

Ich fange jetzt nicht an, über den G8-Unsinn zu lästern, denn dass die ganze Umstellung ziemlicher Mist war, dürften die meisten ähnlich sehen. Ich war mir ja sicher, dass dieses Jahr beide Abiturjahrgänge recht leichtes Spiel haben würden. Die letzten G9-Schüler dürfen ja nicht durchfallen, weil sie nicht einfach wiederholen können. Und die G8er müssen mit gutem Beispiel vorangehen, damit allen Zweiflern gezeigt werden kann, dass das Kürzen um ein Jahr nicht zu weniger Bildung geführt hat. Das ist ja nun aber so nicht ganz aufgegangen. Wie beispielsweise ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung zeigt, haben dieses Jahr anscheinend dermaßen viele Schüler die Abiprüfungen versemmelt, dass die (zu meiner Zeit durchaus machbaren) Regelungen gelockert werden mussten. Auf einmal braucht man jetzt nicht mehr 5 Punkte in zwei Kernfächern, sondern nur noch in einem. Ich frage mich langsam, was das dann noch für ein Abitur ist. Sollte man nicht in mehr als einem Fach eine grobe Ahnung haben um das Abi zu bestehen? (Mehr als eine grobe Ahnung hat man mit 5 Punkten ja sowieso nicht).

Wenn wir mal ehrlich sind, war das Abi damals ziemlich geschenkt. Und das sage ich ausgerechnet auch noch als bayrische Abiturientin, wo das Niveau vergleichsweise hoch ist. Ich muss auf jede einzelne Prüfung im Studium doppelt so viel lernen als für’s komplette Abitur. Hoffen wir mal, dass die, die das Abi nur wegen den neuen Regelungen geschafft haben, jetzt nicht alle studieren wollen, sonst müssen wir da in den nächsten Jahren auch das Niveau runterschrauben (und dann steigen die G8er nicht nur ein Jahr früher in den Arbeitsmarkt ein, sondern haben auch noch einen besseren Abschluss wenn alles leichter wird). Oder das G8 ist tatsächlich so unbeschreiblich hart, dass den neuen Abiturienten das Studium dann im Gegensatz wie ein Spaziergang vorkommt ;)

Schöner als in der Schule hat man’s nicht mehr. Das Abitur zu bestehen ist jetzt auch keine Meisterleistung, finde ich. Wenn man sich mal die Mühe macht und sich auf seinen Allerwertesten setzt um zu lernen, dann schafft man das mit mehr als einmal 5 Punkten. Ich spreche da aus Erfahrung. Natürlich können die armen G8er nichts dafür, aber wenn jetzt schon das Abi zu etwas unschaffbarem wird, weiß ich nicht wo das noch enden soll.

Never. Ever.

06.05.2011


via Etiquette for a Lady

popular culture

12.04.2011

Bücher

Vom Liebsten bekommen, auf Empfehlung von Me11a:
David Nicholls – One Day

Bereits angefangen, bis Seite 37 hab ich’s schon geschafft. Bisher haut es mich nicht aus den Socken, es zieht sich ein bisschen und ich weiß noch nicht so recht wo es hin will, aber ich lese natürlich weiter.

Letzte Woche bestellt:
Slumdog Millionaire, für die Uni
Jonathan Safran Foer – Exremely Loud & Incredibly Close

Kennt ihr eines der Bücher? Gerade über das Foer-Buch hört man ja nur Gutes, aber das heißt nicht automatisch, dass es auch mir gefällt. Ich bin sehr gespannt.