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Archiv für die Kategorie ‘gelesenes’

Was man(n) über Frauen wissen sollte

9. März 2010 2 Kommentare

“Ihr dürft diesen Spruch gerne weiterverbreiten. Ich fände es schön, wenn jeder Mensch auf dieser Erde ihn wenigstens einmal in seinem Leben gehört hätte…”

Ja. Richtig. Merken, Männer!

(via Franzi)

Spamfail

7. März 2010 2 Kommentare

Ich habe heute eine Spam-Mail bekommen, die so grandios schlecht übersetzt wurde, dass ich direkt hieran erinnert wurde. Den Text kann ich euch natürlich nicht vorenthalten (die seltsamen Zeichen sind nicht von mir, die waren schon so):

BITTE UM DIE DRINGENDE HILFE

Es ist verstдndlich, dass Sie ein kleines bisschen besorgt sein kцnnten, weil Sie mich nicht kennen aber ich vom gegenseitigen Interesse habe, mich mit Ihnen zu teilen. Ich bekam Ihre Verweisung in meiner Suche nach jemandem, der meiner vorgeschlagenen Geschдftsbeziehung anpasst.

Ich bin Herr [...] Executive Director of Hang Seng Bank Ltd. Ich habe einen verdunkelten Geschдftsvorschlag fьr Sie. Ich werde Sie brauchen, um mir bei der Durchfьhrung eines Geschдftsprojektes von Hong Kong zu Ihrem Land zu helfen. Es schlieЯt die Ьbertragung eines groЯen Geldbetrags ein. Ohne alles bezьglich dieser Transaktion soll Hacken gesetzlich ausgekommen werden. Seien Sie bitte bestrebt, am meisten дuЯerstes Taktgefьhl in allen Sachen bezьglich dieses Problemes zu beobachten.

Sobald das Kapital in Ihre Rechnung erfolgreich ьbertragen worden ist, werden wir uns ins durch ”uns beide abzustimmende Verhдltnis teilen.

Ich werde bevorzugen, dass Sie mich auf meiner privaten E-Mail-Adresse unter [...] und schlieЯlich danach erreichen, der ich Sie mit mehr Information ьber diese Operation ausstatten werde.

Bitte, wenn Sie sich nicht interessieren, lцschen diese E-Mail und jagen mich nicht, weil ich meine Karriere und das Leben meiner Familie auf dem Spiel mit diesem Wagnis stelle. Obwohl nichts sich erlaubte, ist nichts Gewonnenes. Senden Sie mir wirklich die folgenden Details, wenn Sie zurьck mir antworten.

[1]. IHRE VOLLEN NAMEN:
[2]. IHR HAUS UND MOBIL TELEFONNUMMERN:
[3]. DATUM/GEBURTSORT:
[4]. IHR BERUF:
[5]. IHRE RESIDENTADRESSE:
[6]. LAND DES EINWOHNERS:

Ihre frьhste Antwort auf diesen Brief wird geschдtzt.

Herzliche GrьЯe,

[...]

Wo kommen wir denn da hin? Ich sende dem doch nicht mein Haus :hihi:

Abschließend möchte ich dazu nur noch sagen: Obwohl nichts sich erlaubte, ist nichts Gewonnenes. Vergesst das nicht!

Freistaat-Fundstück

2. März 2010 5 Kommentare

Wie würden Meetings wohl aussehen, wenn sie in der schönsten Sprache der Welt gehalten würden? Sie würden nur halb so lang dauern, weil man mit kurzen, prägnanten Aussagen direkt auf den Punkt kommen statt ewig drumherum reden und alles ausschmücken würde.

In diesem Sinne mein Freistaat-Fundstück: Wenn ein Meeting auf Bayrisch wäre (danke dafür an meine Schwester). Darunter finden diejenigen, die der bayrischen Sprache nicht mächtig sind, die korrekte hochdeutsche Übersetzung:

Ja spinn i
Ich kann gar nicht glauben, was sie mir erzählen

Wia laft’s nachad so?
Wie sind Sie mit der Performance zufrieden?

Ois is isi

Ihrem Wunsch folgend, können wir die Änderungen sofort einbauen

Ha?
Könnten Sie die Frage noch einmal wiederholen?
Dieser Sachverhalt scheint mir sehr ungewöhnlich

Ja vareck

Auf diese Wendung der Dinge waren wir nicht hinreichend vorbereitet

Eha
Das ist aber eine Überraschung

Des is a Gfrett
Die Komplexität des Problems zwingt uns zu einer gründlichen Überarbeitung

Aus iss
Kaum zu glauben, dass sie in so eine Situation kommen konnten

Gäh weida
Und Sie konnten für dieses komplizierte Problem eine Lösung finden!?

De Saubande….
Das aggressive Marketing unseres Mitbewerbers…

Den wann i dawisch
Bei unserem nächsten Meeting werde ich die Sache noch einmal ansprechen

Host eam gseng
Sein Auftreten in dieser Situation war wohl nicht ganz angemessen

A so a narrischa Kampe, a narrischa
Die vorgeschlagene Lösung scheint etwas überdimensioniert

Dann guad Nacht um sechse
Unter diesen Umständen werden wir das Projekt wohl on hold setzen müssen

Des sog i da
Diese Sache möchte ich besonders betonen

Do wennst ma ned glei obhaust

Mit dieser Sache möchte ich mich im Moment nicht befassen

Ko scho sei
Es spricht einiges dafür, dass

So iss aa wieda need

Der Sachverhalt ist komplizierter als, er sich im Moment darstellt

Schau ma moi
Detaillierte Aussagen sind im Moment nicht opportun

A bissl wos gäd oiwei
Eine Kompromisslösung ist vorstellbar

Do schiabt se heit nix mea
Die Arbeiten können heute leider nicht mehr fertig gestellt werden

Jetzt wart ma moi
Im Moment sollten keine Entscheidungen getroffen werden.

Wennst moanst
Ich akzeptiere ihre Meinung, würde aber

Schmarrn
Da bin ich anderer Meinung

Des woaß i aa ned
Darauf kann ich im Moment keine Antwort geben

Nacha back mas
Wir werden uns um ihr Problem kümmern

So a vareckts Glump
Im Moment besteht ein Qualitätsproblem

Dea ziagt ned
Der Kunde teilt in dieser Angelegenheit nicht unsere Meinung

Aba heid nimma
Es ist uns heute leider nicht mehr möglich

Heia samma hi
Wir werden nicht umhin können, für dieses Geschäftsjahr eine Gewinnwarnung herauszugeben.

Ziefan, bläde
Der Umgang mit diesen Karrierefrauen kann einen manchmal schon die Nerven kosten.

Sog bloß
Entspricht diese Darstellung wirklich den Tatsachen?

Mei
Fahren Sie mit ihren Ausführungen ruhig weiter fort

Oh mei
Die Entwicklung der Dinge nimmt offenbar einen unerfreulichen Verlauf

Ja mei

Das ist nun mal der Lauf der Dinge, wir sollten uns da heraus halten.

Scho aa
In diesem Punkt teilen wir ihre Ansicht voll und ganz

Nia
In diesem Punkt verfolgen wir einen etwas anderen Ansatz

Spinn i ganz
Die Sache überrascht mich aber sehr

Sammas?

Damit schließen wir die Veranstaltung. Es war eine große Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wir danken allen Teilnehmern für ihre wertvollen Beiträge und die Zeit, die sie uns geopfert haben. Gegebenenfalls werden wir wieder auf sie zukommen.

Blog des Monats: März

1. März 2010 Keine Kommentare

Wer träumt nicht manchmal davon, alles hinzuschmeißen und abzuhauen? Einfach die Sachen packen und weg. Weit weg. Und lang weg. Aufregende Städte sehen, fremde Kulturen kennen lernen, eine unvergessliche Zeit erleben. Die meisten Leute scheitern an der Organisation, am Geld oder daran, dass sie doch mehr hier hält, als sie sich eingestehen wollen.

S. scheint das alles schon soweit geklärt zu haben, bis auf die Sache mit dem Geld. Und damit die ganze Organisation nicht umsonst war, klickt auf havelovewilltravel.de und da auf die Werbung. Bis Oktober ist nicht mehr so lang hin. Lest, was sie schreibt. Ja, es weckt Fernweh. Aber wenn wir schon alle zu unmotiviert / abhängig / feige sind, sowas Großes selbst in Angriff zu nehmen, unterstützen wir dafür wenigstens die S. bei ihrer Weltreise. Und heimlich hoffe ich natürlich auf eine Postkarte von irgendwo, wo’s superexotisch ist.

angefragt: der neue studivz Beziehungsstatus

25. Februar 2010 8 Kommentare

“Torsten K. möchte, dass auf euren Profilen der gemeinsame Beziehungsstatus vergeben steht”

Eine Anfrage von studivz. Wie süß. Ich bin jetzt offiziell “vergeben an Torsten K.“. Eine schöne Idee.

Aber bei genauerem Hinsehen hat diese neue Funktion eine kleine Schwäche:

“Du willst Dich nicht auf eine einzelne Person festlegen? Auch gut: Wähle den Status „offene Beziehung“ aus und verlinke Dich mit bis zu fünf Partnern.”

Klar. Macht sich total gut. Schade, dass ich nur einen Freund hab.
Mal im Ernst.. gibt’s wirklich Leute, die das so nutzen? :D