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Archiv für die Kategorie ‘genervtes’

Ich habe fertig!

18. März 2010 4 Kommentare

seminararbeit

Hier liegt sie, vollendet: die Seminararbeit. Das letzte Überbleibsel des dritten Semesters ist endlich geschafft und ab morgen hab ich dann unglaubliche vier Wochen Ferien. Die ersten beiden Tage muss ich allerdings hier aufräumen, putzen etc., weil am Samstag meine Mama vorbeikommt um meine Wohnung anzuschauen :)

Ansonsten scheint’s so als würd mir niemand wegen den verlorengegangenen Posts helfen können oder wollen, also werd ich sie wohl alle nochmal veröffentlichen müssen. Für die lieben Leute, die mich im Feedreader haben, tut mir das wirklich leid, weil ihr das dann nochmal bekommen werdet, aber bitte bitte löscht mich nicht! Mich stört’s ja selber, man möchte gar nicht glauben wie sehr und es gehen auch jedes Mal unwiederbringlich alle Kommentare der letzten Tage verloren  :*(

Aber ich will die Datenbank nicht gewinnen lassen und deswegen gebe ich nicht nach und poste wieder und wieder, bis sie’s einsieht, dass sie gegen mich nicht ankommt. So.

Koalas schlafen 22 Stunden am Tag

7. März 2010 1 Kommentar


Ich möchte auch schlafen. Aber im Gegensatz zum Koala weiß ich, was ich verpasse.

Ich stehe früh auf, weil ich lernen muss. Die Zeit läuft davon, ich mache eine Pause, habe keine Lust mehr. Ich zwinge mich. Wird schon irgendwie noch gehen. Letzte Klausur. Ich hab seit Anfang Januar durchgehalten, dann wird die eine Woche auch noch gehen. Ich lerne und lerne. Ich stehe auf, weil mein Rücken schmerzt vom vielen Sitzen. Ich denke an den Koala, während ich mir die fünfte Tasse Kaffee mache. Zwischendrin kurz was essen und weiterlernen. Noch eine kleine Pause. Für einen kleinen Moment bescheuerte Spiele auf Facebook spielen. Totale Gehirnverdummung. Weiterlernen. Irgendwann ist Abend. Der Liebste schreibt mir. Ich wollte noch weiterlernen, lasse es aber dann doch. Ich denke an mein Bett, ich will ein Koala sein, sofort. Ich bin den ganzen Tag elendig müde und das kratzt verdammt an der Konzentration. Ein Power Nap nach dem Mittagessen reicht da leider nicht aus. Ich möchte heute zeitig ins Bett gehen, morgen muss ich wieder früh aufstehen. Aber ich will auch noch was vom Leben haben. Ich will nicht aufwachen, lernen, und ins Bett gehen. Ich will abends ein bisschen entspannen und mich mit dem Liebsten unterhalten. Es muss doch noch was geben außer büffeln und schlafen.

Ich möchte kein Koala sein.

Bild: learnsomethingeveryday.co.uk

Bergversager

19. Februar 2010 2 Kommentare

Die Nerven liegen blank. Ich bin gestresst, am Rande des Wahnsinns sozusagen. Es setzt wieder die Das-schaff-ich-niemals-bis-zur-Klausur-Phase ein, in der ich mich fühle wie ein Versager. Ich kriege nichts in meinen Kopf. Morgen muss ich heimfahren, weil meine Eltern weg müssen und jemand bei der Oma bleiben muss. Ich war lang nicht daheim. Und dann komm ich mal wieder und seh meine Eltern trotzdem nicht. Montag ist Klausur. Ich habe kaum die Zeit, dieses Wochenende hin und her zu fahren. Ich habe einen Berg vor mir. Und ich bin kein Bergsteiger. Ich bin mehr der Strandurlaub Typ. Bergsteigen ist echt nicht mein Ding. Aber wo wir grad beim Thema sind: Urlaub wär jetzt super.

Winter, du nervst!

17. Februar 2010 5 Kommentare

Mein Auto ist eingeschneit. Jeden Tag. Ich bin froh, wenn ich es auf den dritten Anlauf irgendwie schaffe, aus dem Parkplatz zu kommen ohne dass die Reifen durchdrehen. Hier wird nicht geräumt, also liegt der Schnee der letzten Tage Wochen immer noch – inzwischen vereist – auf dem Parkplatz. Ich muss immer Extrazeit berechnen zum freischaufeln und -kratzen. Ich nehme schon bei jeder Gelegenheit den Bus. Und ich denke zurück an die Zeiten, als ich noch daheim gewohnt habe und meine eigene Garage hatte.

Und dann freue ich mich einmal, dass ich das Auto nicht freikratzen muss und dann sind die Scheiben innen gefroren. Außen geht’s wenigstens leichter weg. Und sieht auch nicht so bescheuert aus.

Ich will nie mehr Auto fahren!

11. Februar 2010 6 Kommentare

Wenn schon, denn schon, dachte sich das Wetter und hat so richtig zugeschlagen.

Der Tag ging so gut los. Aufwachen mit dem Liebsten, noch kurz im Bett liegen bleiben, in Ruhe frühstücken. Und dann beim Frühstück der Blick aus dem Fenster und ich merkte schon, dass der Tag nicht so gut weiter gehen wird. Nach Auto freischaufeln im Schneckentempo auf die Autobahn, wo ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 21 km/h vorangekrochen bin, bis ich nach einer dreiviertel Stunde, in der ich ungefähr 6 km weit gekommen bin, die Autobahn verlassen hab um dann irgendwo zu sein, wo ich noch nie war. Mein Orientierungssinn ist ja schon dann unzuverlässig, wenn ich mich wo auskenne. Also war das dann der Supergau, vor allem nachdem ich schon in der Dreiviertelstunde Stau im Radio gehört habe, dass sowieso überall alles dicht ist, ganz egal wo man fährt. Ich bin dann über die Uni heimgeschlittert, weil das so ziemlich das einzige ist, wovon ich zuverlässig nach Hause finde. Über eine Stunde für die eigentlich 15,4 km von meinem Freund zu mir, das ist Rekord. So lang brauch ich nicht mal, wenn ich von ganz daheim aus zu ihm fahre, und da sind’s 75 km.

Ich weiß gerade gar nicht wie ich mich fühle. Ich bin irgendetwas zwischen genervt, aufgewühlt, angespannt und erleichtert. Den Liebsten konnte ich zum Glück noch davon abhalten Richtung Regensburg rein zu fahren. Und dann sah ich gerade noch hier am Parkplatz einen, der dabei war sein Auto freizukratzen und ich denke er hat in meinem Blick gesehen wie ernst ich es meinte als ich gesagt habe “Tu das ja nicht, nimm den Bus!”. Ich hoffe, er hat auf mich gehört. Wenn nicht, wird er wahrscheinlich inzwischen fluchend an mich denken.

Hoffentlich seid ihr heute nicht unterwegs. Es ist wirklich kein Spaß.
Echt, so gar nicht.

Siehe auch: Verkehrschaos in Regensburg