Schreibblockade
Staring at the blank page before you
Open up the dirty window
Let the sun illuminate the words
That you could not find
Reaching for something in the distance
So close you can almost taste it…Diverse Essays, letzte Referate und zwei Seminararbeiten. Leere Seiten vor mir. Das Ende ist greifbar nah, die Uhr tickt, die Zeit drängt, die Gedanken rennen. Schreiben kommt nicht von allein. Entweder ich bin inspiriert und kreativ, oder ich sitze hier und starre leere Seiten an. Ich beobachte den kleinen Strich am Anfang der Zeile, am Anfang der leeren Seite. Er blinkt und blinkt. Ich schreibe ein Wort, lösche es wieder. Das reicht ihm nicht. Er blinkt erbarmungslos weiter. Ich habe tausend Gedanken und schaffe es nicht, sie zu sortieren. Die meisten davon sind eh nicht zu diesem Thema.
Das kleine Zeichen blinkt immer noch, ich warte, schweife ab. Einunddreißig Grad zeigt das Thermometer auf meinem Desktop an. Ich leere Wasserglas um Wasserglas, dann muss ich mich wieder des Wassers erleichtern und wenn ich wiederkomme, steht immer noch nichts da. Ich wünsche mir das alte Word herbei, in dem die kleine Büroklammer mit einer ideengefüllten Glühbirne aufging und von innen gegen den Bildschirm klopfte um mich darauf aufmerksam zu machen.
Ich wünschte, ich hätte so eine Glühbirne.



































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