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Artikel Tagged ‘anglistik’

Es geht voran

13. Februar 2010 5 Kommentare

Wir schreiben das Jahr 2010. In meinem Studiengang passiert gerade ein sehr fortschrittlicher Wandel. So fortschrittlich, dass ungefähr jeder andere Studiengang das seit Jahren so geregelt hat, nur bei uns hat’s wieder ein wenig länger gedauert. Ich habe mich ja bereits mehrfach darüber beschwert, dass seit der Einführung der Studiengebühren einiges nicht ganz stimmig war in meinem Anglistik-Studium. Zum Beispiel die Sache mit der Anwesenheitspflicht. Irgendwie war’s ja schon immer klar, dass das rechtlich nicht ganz korrekt sein kann, dass wir zwar brav unsere 500 Euro pro Semester zahlen, aber nach der zweiten Fehlstunde aus den Seminaren rausgeworfen werden. Ein anderes Problem war, dass man in den ersten 2 Wochen jedes Semesters entscheiden musste, welche Kurse man belegt, d.h. in welchen Kursen man definitiv und verbindlich die Prüfung am Semesterende schreibt. Und falls man dann merkt, dass alle Klausuren auf einen Tag fallen, einem das zuviel wird und man deswegen gerne ein Fach “schieben” würde, ist man automatisch durchgefallen. Und wiederholen darf man nur ein einziges Mal, wenn man dann nicht besteht, ist man raus – und zwar komplett aus dem Studiengang. Es gibt zwar Module, aber es ist egal, ob man das Modul bestehen würde (das ist doch der eigentliche Sinn von Modulen oder? Wenn man eine Prüfung 2x versemmelt, kann man die schlechte Note immer noch mit den anderen im Modul ausgleichen und wenn man dann im Modul 4.0 hat, reichts). Jedenfalls dürfen wir jetzt neuerdings auch noch kurz vor den Klausuren zurücktreten und ab nächstem Semester darf man uns auch nicht mehr nach 2x Fehlen aus dem Kurs werfen. Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Aber ich bin sehr froh, dass sich endlich was tut. Wurde auch höchste Zeit!

Zwischenstand

12. Februar 2010 6 Kommentare

So, meine Anglistik-Klausuren habe ich geschafft erledigt für dieses Semester. Bleiben noch zwei in BWL, eine Seminararbeit und ein Aussprachetest. Ich prokrastiniere indem ich aufräume, umräume, putze und bei Facebook Schatzis Rekorde breche. Das Schneechaos hat Regensburg immer noch im Griff und es schneit immer wieder ein wenig weiter. Meine beiden Taschen musste ich zurückschicken und neu bestellen, weil die’s nicht auf die Reihe kriegen die nachträglich zu reduzieren. Gestern hab ich Post bekommen, und für den Steve gibt’s hier ein Foto davon:

Ein Multifunktionswerkzeug eines großen Möbelhauses mit rotem Stuhl. Darin steckt eine Zange, ein Drahtschneider, ein großes und ein kleines Messer, ein kleiner und ein großer, sowie ein Kreuz-Schraubenzieher, ein Flaschenöffner, eine Metallfeile, eine Holzfeile, ein Schlüsselanhänger und ein Dosenöffner. Ich fühle mich jetzt dazu berufen, es gleich zu benutzen und etwas handwerkliches zu tun. Vielleicht mach ich mir ein Bier auf. Oder ich feile irgendwas. Meine Nägel zum Beispiel.

Was wäre ich, wenn ich nicht ich wäre?

5. Februar 2010 1 Kommentar

Lernen, lernen, lernen. War gestern viele Stunden in der Bib und vorgestern auch. Heute lerne ich von daheim aus, das spart die Zeit, die ich für schminken, Haare glätten und zur Uni und zurückfahren brauchen würde. Mein Kopf ist gefüllt mit unwichtigen Englisch-Vokabeln à la “mit Marmorintarsien verzierte Tonfigur”. Und weil mein Hirn so voll ist, gibt’s heute nur noch ein Stöckchen, und zwar vom Knut. Ihr kennt es bestimmt. Mir zumindest war es nicht neu.

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…
… ein Monat: September (Geburtstag und Ferien)
… ein Wochentag: Freitag
… eine Tageszeit: Abend
… ein Planet: Saturn
… ein Meerestier: Clownfisch
… eine Richtung: Himmelsrichtung? Süden
… eine Zahl: 13
… ein Kleidungsstück: Bluejeans
… ein Schmuckstück: ein Ohrring
… eine Kosmetik: Wimperntusche
… eine Blume oder eine Pflanze: Palme
… eine Flüssigkeit: Parfüm (CK One)
… ein Baum: Purzelbaum
… ein Vogel: Kolibri
… ein Möbelstück: Couch
… ein Wetter: Schneesturm
… ein mythisches Wesen: das letzte Einhorn
… ein Tier: ein kleines, knuäeliges Babykätzchen
… eine Farbe: lila
… ein Element: Feuer
… ein Auto: meins
… ein Lied: Wonderwall
… ein Film: Er steht einfach nicht auf Dich
… eine Filmfigur: Annette Hargrove vielleicht
… eine Stimmung: ein ewiges Auf und Ab
… ein Körperteil: Herz
… ein Gesichtsausdruck: Fischgesicht
… ein Schulfach: Englisch natürlich
… ein Gegenstand: ein Glitzerarmband
… ein Wort: na was wohl: ominös
… ein Körpergefühl: gechillt
… ein Knabbergebäck: M&Ms. Ist zwar kein Gebäck, aber das knabber ich gern
… eine Sportart: Tennis
… ein Getränk: Kaffee. Am besten drei davon
… eine Eissorte: Ben & Jerry’s
… ein Märchen: Cinderella
… ein Spielzeug: Barbie
… ein Land: England

Und ich werf’s an meinen Liebsten, weil der mit ebenfalls vollem Kopf nicht weiß, was er schreiben soll.

es graut wieder

10. Januar 2010 3 Kommentare

Knappe 4 Wochen sind es noch. Knappe 4 Wochen bis es wieder losgeht.

Prüfungszeit. Seit wenigen Tagen lerne ich. Noch ist es nicht exzessiv und eher unstrukturiert aber ich bin früher dran als letztes Jahr. 5 Klausuren habe ich vor mir, und eine Seminararbeit. Wenn alles gut geht, habe ich nach diesem Semester BWL geschafft und starte dann nächstes Semester mit Medienwissenschaften. Aber davor muss ich noch ordentlich büffeln…

Knappe 9 Wochen sind es noch. Knappe 9 Wochen bis es wieder vorbei ist.

Freut euch auf die nächsten Wochen. Auf sinnlose Ich-müsste-eigentlich-lernen-aber-ich-blogge-noch-schnell-Beiträge. Auf weniger, und dafür kürzere Posts. Auf Ablenkungen, auf Panik, auf Verzweiflung. Auf Posts wie letztes Semester.

Das Grauen

Surrender

Titel? Dafür sind die Hirnmännchen zu beschäftigt

baaaaah

Schwimmflügel

Wie schön ich’s doch habe

Ohne Schirm

Irrer Mittwoch

25. November 2009 6 Kommentare

Heute, 14 Uhr. Ein Hörsaal fern meiner gewohnten Umgebung, irgendwo im Biologie-Gebäude. Ich kämpfe mit der Müdigkeit Langeweile, denn die ist Schuld, dass ich kaum die Augen offen halten kann. 3 Stunden Seminar sind hardcore. 3 Stunden diesem Dozenten zuhören ist Selbstmord. Aber zum Glück redet er nicht die 3 Stunden lang durch, weil zwischendrin immer wieder Momente sind, in denen er einfach minutenlang in seinem Grammatikbuch blättert und alle darauf warten, dass er etwas sagt. Der Dozent ist so langsam schnarchnasig ungewöhnlich, dass nach der ersten Kursstunde die Hälfte der Leute nie mehr erschienen ist. Somit sind wir eigentlich noch 8, aber jedes Mal fehlen 2-3. Also sitzen wir zu 6. in diesem Seminar und alle 5 Minuten sagt er “Ines” und will eine Antwort auf eine Frage, bei der ich ihm nicht zugehört habe. Das ist wirklich eine Qual. Aber zuhören geht einfach nicht, weil dieser Dozent selbst die interessantesten Themen so stinklangweilig gestaltet. Irgendwann kommt dann jede Woche der Moment, an dem man nicht mehr weiß, wie man sich ablenken soll, weil man das Gefühl hat, man hätte schon alles durchgedacht. Und wenn man dann soweit ist, dass einem die Gedanken ausgehen, dann hat man verloren. Denn dann muss man zuhören, wie der etwa 50-jährige Dozent denkt, uns jungen Studenten ernsthaft Dinge über Blogs und Modern Media beibringen zu können.

Eigentlich würde ich jetzt noch mehr oder zumindest noch einen Abschlussatz oder sowas schreiben, aber ich befürchte, Dave bringt gleich Susan und den Kleinen um, wenn Mike sie nicht rechtzeitig erwischt, darum muss ich jetzt dringend weiter Desperate Housewives schauen :)