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Artikel Tagged ‘aufräumen’

IQ adieu

22. Juli 2010 4 Kommentare

Vielleicht bin ich mental völlig degeneriert. Vielleicht hat mein Hirn durch die Masse an Prüfungen in großem Ausmaß abgebaut. Vielleicht hab ich irgendwann diese Woche in einem Moment panischer Traubenzuckerüberdosis meinen kompletten Verstand auf eines der Klausurenblätter gekritzelt. Aber morgen ist die letzte Klausur, ich bin gut vorbereitet, räume jetzt alles auf, was sich die letzten drei Wochen in komatösem Lernrauschzustand angesammelt hat und höre dabei dieses Lied. Das Lied ist es eigentlich, weswegen ich mir Sorgen über den rasanten Abbau meines Intelligenzquotienten mache. Aber das wenn mal nicht scheiße geil ist, dann weiß ich auch nicht.

Extremitäten

18. Juli 2010 3 Kommentare

Prüfungszeit ist immer eine sehr extreme Zeit. Bei mir gibt es da nichts normales. Wenig Schlaf, große Müdigkeit.

Ich räume tagelang nichts weg, die ganze Couch liegt voll mit Klamotten (oder ich ziehe mich ein, zwei Tage am Stück gar nicht um und lerne im Schlafanzug), dann kommt plötzlich ein Moment, in dem ich alles aufräume – aus Prokrastination auch alle Schränke und Schubladen.

Ich lerne und lerne. Es gibt kein “bisschen lernen” – entweder gar nicht oder volle Power. In der Prüfungszeit natürlich jeden Tag volle Power. Ich sollte aus Zeitgründen besser gar nicht schlafen.

Ich bin verzweifelt. Ich schreie, ich weine, ich bin schrecklich genervt. Man sollte mich besser nicht ansprechen. Ich hasse alle Menschen.

Ich werde richtig panisch, weil mir einfach die Zeit ausgeht. Oder die Zeit vergeht gar nicht. Wenn ich mir zum Beispiel vornehme, die nächste Pause erst in zwei Stunden zu machen.

Manchmal bin ich auch zuversichtlich. Und zwar so richtig, extrem. Dann denke ich alles ist easy. Ich mag die Menschen um mich herum. Ich fühle mich extrem verbunden mit allen, Leidensgenossen, Familie, Unterstützer. Ich bin glücklich über meine Freunde und den Liebsten.

Ich bin entweder völlig k.o. oder ich strotze vor Energie. Zeitweise will ich ins Bett, dann kann ich wieder nicht ruhig sitzen und bin so voller Tatendrang, dass ich richtig lang Laufen gehe. Danach bin ich wieder erledigt, müde, habe Zeit “verschwendet”. Abends kann ich nicht einschlafen.

Ich denke nicht, dass das jemals aufhören wird. Ich muss mich da noch x Semester durchschlagen, man lernt nicht dazu. Es ist jetzt nicht besser als im ersten Semester. Eher im Gegenteil – jetzt weiß ich nämlich, dass ich nie gut genug vorbereitet sein kann.

Qualitätstiger

22. April 2010 Keine Kommentare

Die erste Uniwoche ist vorbei. Seit Montag Morgen hab ich meinen Stundenplan noch weitere 16x umgeworfen und neu gemacht. Von gut ist er immer noch weit entfernt. Da findet man mal ein Seminar, in dem es um Quality TV geht, und in dem man Serien von den Sopranos, über Emergency Room, 24, Lost, bis hin zu Scrubs schaut – und dann kann man’s nicht nehmen, weil’s einfach zu viel wird in diesem Semester. Ich hab letztes Semester schon das YouTube-Seminar verpasst, und jetzt das auch noch. Wetten nächstes Semester gibt es dann nur Mist zum belegen? Immerhin hab ich die beiden tollen Vorlesungen Mediengeschichte und Medientheorie. Und wo wir schon gerade beim Thema sind:

Dienstag Morgen, halb 11. Der Dozent erzählt uns von Literatur zur Mediengeschichte und sagt dann “Ja und ein gutes Beispiel ist da die Große Medienchronik von Hiebel, die hat um die 1.000 Seiten und Ziel dieser Vorlesung ist es natürlich, dass Sie bis zum Ende des Semesters für die Klausur dann alles aus diesem Buch wissen.” Und dann, ein paar Sekunden später sagt er ganz trocken “Das war natürlich ein Scherz”. Schön und gut, aber das schlimme daran ist: Niemand ist erschrocken. Niemand war entsetzt oder hat panisch zu tuscheln angefangen, wie es sicher im ersten Semester der Fall gewesen wäre. Weil sich jeder inzwischen damit abgefunden hat, dass das geforderte Arbeitspensum an der Uni so überdimensioniert ist, dass alles zu spät ist. Das ist schon traurig, dass man uns mit sowas nicht mal mehr erschrecken kann…

Ansonsten muss ich dringend aufräumen, ich hatte nämlich jeden Tag so viel zu tun, dass ich dafür null Zeit hatte. Ich habe mein Sportpensum soweit erfüllt, war nochmal Tennis spielen, joggen und in Tigerobics an der Uni. Wer sich fragt, was das ist, dem sage ich: So genau weiß ich’s nicht. Soll wohl eine Mischung aus Tai Chi und Aerobic sein. War jedenfalls anstrengend und der Muskelkater wird mich morgen im Training quälen. Dienstag waren wir bei einer der Semesteranfangspartys, mussten aber am nächsten Tag früh aufstehen, also sind wir relativ früh wieder heim. Wir sind ja keine 20 mehr…

Tages(un)ordnung

28. März 2010 2 Kommentare

Herrlich! Heute habe ich gar nichts zu tun. Der erste Tag seit Monaten, an dem ich nichts vor habe. Ich gammle im Bett, schaue sinnloses Sonntagsfernsehen, blogge, twittere und surfe ziellos durchs Web. Nachher werde ich vielleicht noch meine Nägel lackieren und ein bisschen aufräumen. Aber nur wenn mir danach ist. Ich werde den Tag im Bett verbringen, endlich mal wieder lesen und nen Film schauen. Genießen. Und ich freue mich sehr.

Ich habe fertig!

18. März 2010 4 Kommentare

seminararbeit

Hier liegt sie, vollendet: die Seminararbeit. Das letzte Überbleibsel des dritten Semesters ist endlich geschafft und ab morgen hab ich dann unglaubliche vier Wochen Ferien. Die ersten beiden Tage muss ich allerdings hier aufräumen, putzen etc., weil am Samstag meine Mama vorbeikommt um meine Wohnung anzuschauen :)

Ansonsten scheint’s so als würd mir niemand wegen den verlorengegangenen Posts helfen können oder wollen, also werd ich sie wohl alle nochmal veröffentlichen müssen. Für die lieben Leute, die mich im Feedreader haben, tut mir das wirklich leid, weil ihr das dann nochmal bekommen werdet, aber bitte bitte löscht mich nicht! Mich stört’s ja selber, man möchte gar nicht glauben wie sehr und es gehen auch jedes Mal unwiederbringlich alle Kommentare der letzten Tage verloren  :*(

Aber ich will die Datenbank nicht gewinnen lassen und deswegen gebe ich nicht nach und poste wieder und wieder, bis sie’s einsieht, dass sie gegen mich nicht ankommt. So.