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Willst du mein Fan sein?

15. August 2010 4 Kommentare

facebook

Es gibt jetzt eine ominöse Facebook Seite (von nun an auch in der Sidebar zu finden) und Like-Buttons (hoffentlich) bei jedem Post. Wenn in den nächsten Wochen keiner Fan wird und sich nie jemand denkt “Das gefällt mir!”, werde ich beides schnell wieder löschen, mich schämen und so tun als wäre nie was passiert.

Und jetzt ab ins Bett!

Wie immer eigentlich.

14. August 2010 Keine Kommentare


via

Anschauempfehlung

8. August 2010 2 Kommentare

Ich schreibe nicht gern über Trends. Also über Dinge, die im Moment auf allen Blogs zu finden sind. Meins soll noch ein kleines bisschen Einzigartigkeit behalten.

Allerdings muss ich mich jetzt doch einreihen in die Gruppe der Leute, die sagen Inception war einer der besten Filme der letzten Jahre. Das war er nämlich, obwohl ich mir nicht sicher bin, dass ich alles hundertprozentig verstanden habe. So ist das halt, wenn man davon träumt, dass man träumt und in dem Traum aus einem anderen Traum aufwacht. Dann sitzt man im Auto, fragt sich ob man sterben oder aufwachen würde, wenn man jetzt einen Unfall baut und ob einen Explosionen ohne Schwerkraft wirklich an die Decke des Aufzugs drücken würden. Und wie das am Ende mit dem alten Japaner geklappt hat, ist mir auch nicht klar.

Vor zwei Wochen hatte ich noch zum Liebsten gesagt, dass ich mir sicher keinen Film anschauen würde, bei dem im Trailer nicht mal grob klar wird, worum es geht. Aber die Reaktionen auf das Filmspektakel haben mich dann doch überzeugt, und so möchte ich jetzt jeden anderen überzeugen, diesen Film anzuschauen. Er ist es wirklich wert. Und ich habe großen Respekt vor dem, der dieses wirre, verschachtelte Drehbuch geschrieben hat ohne sein Hirn damit zu verknoten.

über kurz oder lang

31. Juli 2010 4 Kommentare

Das ist ja sogar für mich ein wenig zu ominös. Da bekam ich vor ein paar Wochen einen Brief , “vielen Dank für Ihr Interesse”, obwohl ich natürlich – wie bei den anderen 178 Briefen, Päckchen, Gratisproben und Paketen des letzten Jahres – nie Interesse bekundet hatte, und ich bekomme jetzt 3x die Zeitschrift Freundin gratis zugeschickt. Kein Abo, kein Haken, 3x die Zeitschrift und danach ist Ende. Gut, das passt ja, lese ich zwar normalerweise nicht, aber die Sache mit dem geschenken Gaul und so…

Diese Woche war dann die Freundin tatsächlich im Briefkasten, und was sehe ich? “Mit Extra-Heft: Trend-Frisuren für jeden Typ”. Zufälligerweise (oder schicksalhafterweise?) habe ich nächsten Samstag einen Friseurtermin. Und jetzt bin ich schon wieder am überlegen… Mia Niemand hab ich’s nie geglaubt, aber es ist tatsächlich so, wenn man sich die Haare kurz schneiden lässt und danach nicht 5 Monate lang jedes Mal anfängt zu weinen, wenn man sein Spiegelbild irgendwo erblickt, sondern wenn man glücklich und zufrieden ist mit der neuen Frisur – dann will man sie beim nächsten Mal noch etwas kürzer. Nur ein bisschen. Und beim nächsten Mal noch ein bisschen. Minimal. Und irgendwann würde man aussehen wie Britney Spears zu ihren miesesten Zeiten wenn das ewig so weiterginge.

Jedenfalls hab ich ja beim letzten Mal lange hin und her überlegt und dann beschlossen, etwa 15 cm entfernen zu lassen und ich hab es keine einzige Sekunde lang bereut. Im Gegenteil. Mir wurde vorher noch gesagt, tu es nicht, kein Mann steht auf kurze Haare, das ist total unweiblich. Ich fühle mich mit den kurzen Haaren ehrlich gesagt sexier denn je. Und von der Zeitersparnis brauche ich ja gar nicht anfangen. Mein Glätteisen verstaubt schon im Regal.

Mir stehen kurze Haare, wurde mir gesagt. Als ich meiner Mama das Frisuren-Bild aus der Freundin gezeigt habe, hat sie gesagt “Oh Gott nein, das ist ZU kurz!”, aber nach (passenderweise) kurzem Überlegen war sie überzeugt davon, dass ich das ruhig machen lassen könnte. Die Haare wachsen ja wieder. Mit kurzen Haaren muss man eh andauernd zum Friseur, weil der Schnitt so schnell rauswächst.

Ich weiß nicht, ob ich das Bild hier irgendwie einbinden kann, also verweise ich auf den Link zur Freundin und da auf den Seiten 6 und 7 findet ihr den auserwählten Schnitt. Ich bin schon überzeugt. Natürlich habe ich ein bisschen Angst, wie das halt so ist mit den Frauen und den Haaren, vor allem, weil in 3 Wochen bei mir große Familienfeier ansteht, ebenso in der Familie des Liebsten und auf Urlaubsfotos würd ich auch gern nicht völlig verkorkst aussehen. Aber das wird schon werden, ansonsten heule ich euch einfach die nächsten 5 Monate über jedes Mal einen Blogpost vor, wenn ich mein Spiegelbild in einem Löffel oder einem funkelnden Armband entdecke (Spiegel müsste ich dann aus Sicherheitsgründen alle verhängen). Aber dann wär hier wenigstens mal wieder was los.

Nebensache

29. Juni 2010 Keine Kommentare

Bloggen ist zur Zeit für mich leider nicht mal Nebensache. Es geht in die heiße Phase (ich frage mich aber ernsthaft, ob es bei mir dieses Semester jemals nicht stressig und vollgestopft mit allen möglichen Aufgaben war) und ich brauche ein effektiveres Zeitmanagement. Ich lese mal eben noch ein Buch klassischer englischer Literatur, lerne parallel die letzten beiden Kapitel Vokabeln, drehe und schneide in der Zwischenzeit einen Kurzfilm, kümmere mich weiterhin brav ums Tennis, schreibe Essays ohne Ende, halte Referate und falle abends wie tot ins Bett. Eigentlich sollte ich ja schon längst mit Klausurvorbereitung und der Seminararbeit angefangen haben, aber ich weiß nicht in welche Zweiminutenpause ich das noch quetschen soll. Ich könnte während dem Essen auch noch lernen (mache ich übrigens tatsächlich gerade – rechte Hand tippt und lässt mich im Wechsel vom Brot abbeißen und die linke streicht im Vokabelbuch das an, was ich noch nicht kann), oder mir über Nacht ein Hörspiel ins Unterbewusstsein reden lassen. Aber ich frage mich, wie lang es dann wohl noch dauert bis ich vollkommen irre werde.