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Artikel Tagged ‘ende’

Schreibblockade

10. Juli 2010 2 Kommentare

Staring at the blank page before you
Open up the dirty window
Let the sun illuminate the words
That you could not find
Reaching for something in the distance
So close you can almost taste it…
Diverse Essays, letzte Referate und zwei Seminararbeiten. Leere Seiten vor mir. Das Ende ist greifbar nah, die Uhr tickt, die Zeit drängt, die Gedanken rennen. Schreiben kommt nicht von allein. Entweder ich bin inspiriert und kreativ, oder ich sitze hier und starre leere Seiten an. Ich beobachte den kleinen Strich am Anfang der Zeile, am Anfang der leeren Seite. Er blinkt und blinkt. Ich schreibe ein Wort, lösche es wieder. Das reicht ihm nicht. Er blinkt erbarmungslos weiter. Ich habe tausend Gedanken und schaffe es nicht, sie zu sortieren. Die meisten davon sind eh nicht zu diesem Thema.

Das kleine Zeichen blinkt immer noch, ich warte, schweife ab.  Einunddreißig Grad zeigt das Thermometer auf meinem Desktop an. Ich leere Wasserglas um Wasserglas, dann muss ich mich wieder des Wassers erleichtern und wenn ich wiederkomme, steht immer noch nichts da. Ich wünsche mir das alte Word herbei, in dem die kleine Büroklammer mit einer ideengefüllten Glühbirne aufging und von innen gegen den Bildschirm klopfte um mich darauf aufmerksam zu machen.
Ich wünschte, ich hätte so eine Glühbirne.

“Wir beschweren uns auf hohem Niveau”

12. Januar 2010 1 Kommentar

Mit diesem Suchbegriff hat Google jemanden zu mir geschickt. Und das passt grad so schön, weil – was ich euch schon lange erzählen wollte, aber dann hab ich mich nicht getraut, weil ich nicht sicher war ob das alles so bleibt und ich hoffe ihr erwartet jetzt nichts Großartiges wie ‘ne Hochzeit oder Kinder – mein Bad ist dicht. Punkt.

Aber natürlich hab ich immer noch etwas zu beanstanden. Nämlich, dass sich das Thema damit jetzt irgendwie erledigt hatte und niemand drangedacht hat, auch die Wand wieder zuzumachen. Jedenfalls ist mir grad der Hausmeister in die Arme gelaufen (und nein, ich hab ihm nicht aufgelauert) und der hat gemeint morgen kommt jemand. Haha, das hab ich ja schon oft gehört.

Selbst wenn das so bleiben würde mit den Löchern in der Wand, könnt ich damit leben. Ich hab sie mit Papier abgeklebt und ich könnte da in Zukunft immer meinen Staub reinkehren, wenn morgen keiner kommt. Mir geht’s nur darum, dass ich meine Möbel nicht wieder so hinstellen kann, wie sie gehören, solang die Chance besteht, dass irgendwann jemand vorbeischaut und da jetzt zumachen will. Denn den Act mit schnell Schreibtisch verrücken hatte ich ja schon mal

Trotzdem bin ich zuversichtlich. Morgen wird das alles erledigt sein, für immer. Ja, so positiv denke ich! Und wenn nicht, gibt’s halt noch nen Post in der Reihe:

Für alle, die es noch nicht leid sind
Mein Bad und ich. (K)eine Liebesgeschichte
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Gold oder Silber?
Wer schwimmen kann, ist klar im Vorteil
Alles umsonst?
Finally

Vorsätzlich

31. Dezember 2009 4 Kommentare

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Wie viele Menschen frage ich mich, was ich mir für nächstes Jahr vornehme. Und zwangsläufig auch, was ich am vergangenen Jahr ändern würde, wenn ich’s könnte. Ich hätte mehr für die Uni tun sollen. Aber das würde bedeuten, dass ich weniger Zeit mit dem Liebsten verbracht hätte. Ich hätte auch gerne mehr Zeit mit Freunden verbracht. Mehr Zeit mit Lachen. Mehr Zeit mit Genießen. Mehr Zeit in der Sonne.

Silvester ist bei mir ein kritischer Tag. Wie viele Menschen möchte ich da immer was “besonderes” machen, auch wenn’s ein Tag wie jeder andere ist. Und wegen der hohen Erwartungen kann man dann fast nur enttäuscht werden. Letztes Jahr wusste ich schon davor, dass ich Silvester betrunken und deprimiert enden werde, wenn ich nicht davor noch beschließe, etwas Grundlegendes in meinem Leben zu ändern. Ich wusste, wenn ich heute auf das vergangene Jahr zurückblicken würde und alles noch so wäre wie damals, würde ich dieses Jahr als verschwendet ansehen. Also habe ich wenige Tage vor dem Jahreswechsel den Entschluss gefasst, es anders anzugehen. Und bin glücklich in das neue Jahr gestartet. Und das bin ich bis heute. Also ist mein Vorsatz für 2010 ein ganz simpler. Ich will so weitermachen. Ich will glücklich bleiben. Und das wünsche ich euch allen. Habt einen schönen Silvesterabend. Denkt daran, dass es ein Abend wie jeder andere ist und man es einfach schätzen sollte, fröhlich inmitten der Liebsten anzustoßen. Auf alte Freundschaften. Auf neue Lieben. Bekannte Gesichter. Und unbekannte Herausforderungen. Auf Glück, Gesundheit und Erfolg. Aber vor allem darauf, dass man in einem Jahr zurückschauen und sagen kann, dass 2010 ein Jahr war, an dem man nichts ändern würde, selbst wenn man könnte.

and the Lebkuchenhausbastelset goes to…

16. Dezember 2009 4 Kommentare

Ich muss mich entschuldigen. Mit der ganzen London-Geschichte hab ich das Datum ganz vergessen und so ist es an mir vorbei gegangen, dass gestern der 15. war und nun mein Weihnachtsgewinnspiel zu Ende ist. Melanie Thornton wäre ja direkt zu einfach gewesen mit dem Video drüber. Ganz so leicht wollt ich’s dann natürlich doch nicht machen. Es gibt einen eindeutigen Gewinner, ohne losen oder so, weil er als einziger auf das richtige Lied getippt hat. Das Beste an der Sache ist, dass ich mir die Versandkosten sparen kann, weil er mit mir studiert. Und wer jetzt denkt, dass das Ganze getrickst ist, dem kann ich sagen: Nicht mal der Liebste wusste mein Lieblingslied, da konnte man also ohne Raten kaum draufkommen. Aber jetzt ohne lang um den heißen Brei rumzureden: Der Gewinner ist Thomas, mein Lieblingslied ist dieses hier:

Allerdings ist meine Lebkuchenhausbastelsession mit dem Liebsten erst für kommenden Freitag angesetzt, also werde ich dem glücklichen Gewinner wohl oder übel das Paket ohne Generalprobe überreichen, mit allem wovon ich denke, dass man’s dafür brauchen könnte. Und das gemeinste kommt zum Schluss: Ich will dann unbedingt ein Foto sehen, Thomas :)

Das Ende ist nah

3. Juli 2009 14 Kommentare

Jetzt ist es offiziell: meine Beziehung ist zu Ende. An alle, die sich noch daran erinnern: das war ja noch harmlos. Mir wurde damals geraten, den Liebsten kein Mac kaufen zu lassen (niemals nicht!), wenn er schon bei Windows 7 so begeistert ist. Und jetzt ratet mal. Er redet eh schon seit Tagen von nichts anderem. Nur davon, dass er’s haben will, dass es so super ist, dass er’s streicheln mag, das Gute. Und dass es echt teuer ist, aber den Preis ist es wert. Ich sage, ich würd gern mit ihm in Urlaub fahren. Alle meine Freundinnen fahren nach den Prüfungen mit ihrem Freund weg, meine Schwester auch. Ich würd einfach gern mit ihm allein sein und entspannen, auch wenn’s nur für 3-4 Tage wäre. Auf die faule Haut legen und an nichts denken als an uns. Aber das ist zu teuer. Ist klar, nach Unmengen für ein verdammtes Mac. Aber das ist ok. Mir reicht es, wenn ich dafür jeden Tag das begeisterte Strahlen in seinen Augen sehen kann. Ich bin glücklich, wenn er glücklich ist. Zumindest fast.

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