Archiv

Artikel Tagged ‘er steht einfach nicht auf dich’

Was wäre ich, wenn ich nicht ich wäre?

5. Februar 2010 1 Kommentar

Lernen, lernen, lernen. War gestern viele Stunden in der Bib und vorgestern auch. Heute lerne ich von daheim aus, das spart die Zeit, die ich für schminken, Haare glätten und zur Uni und zurückfahren brauchen würde. Mein Kopf ist gefüllt mit unwichtigen Englisch-Vokabeln à la “mit Marmorintarsien verzierte Tonfigur”. Und weil mein Hirn so voll ist, gibt’s heute nur noch ein Stöckchen, und zwar vom Knut. Ihr kennt es bestimmt. Mir zumindest war es nicht neu.

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…
… ein Monat: September (Geburtstag und Ferien)
… ein Wochentag: Freitag
… eine Tageszeit: Abend
… ein Planet: Saturn
… ein Meerestier: Clownfisch
… eine Richtung: Himmelsrichtung? Süden
… eine Zahl: 13
… ein Kleidungsstück: Bluejeans
… ein Schmuckstück: ein Ohrring
… eine Kosmetik: Wimperntusche
… eine Blume oder eine Pflanze: Palme
… eine Flüssigkeit: Parfüm (CK One)
… ein Baum: Purzelbaum
… ein Vogel: Kolibri
… ein Möbelstück: Couch
… ein Wetter: Schneesturm
… ein mythisches Wesen: das letzte Einhorn
… ein Tier: ein kleines, knuäeliges Babykätzchen
… eine Farbe: lila
… ein Element: Feuer
… ein Auto: meins
… ein Lied: Wonderwall
… ein Film: Er steht einfach nicht auf Dich
… eine Filmfigur: Annette Hargrove vielleicht
… eine Stimmung: ein ewiges Auf und Ab
… ein Körperteil: Herz
… ein Gesichtsausdruck: Fischgesicht
… ein Schulfach: Englisch natürlich
… ein Gegenstand: ein Glitzerarmband
… ein Wort: na was wohl: ominös
… ein Körpergefühl: gechillt
… ein Knabbergebäck: M&Ms. Ist zwar kein Gebäck, aber das knabber ich gern
… eine Sportart: Tennis
… ein Getränk: Kaffee. Am besten drei davon
… eine Eissorte: Ben & Jerry’s
… ein Märchen: Cinderella
… ein Spielzeug: Barbie
… ein Land: England

Und ich werf’s an meinen Liebsten, weil der mit ebenfalls vollem Kopf nicht weiß, was er schreiben soll.

dritter Akt

23. September 2009 Keine Kommentare

“Als Mädchen wird Dir in der Kindheit vieles beigebracht. Wenn Dich ein Junge haut, dann hat er Dich gern. Schneid Dir niemals selbst den Pony. Und irgendwann lernst Du einen wunderbaren Mann kennen und dann gibt es Dein ganz persönliches Happy-End. In jedem Film, den wir sehen, in jeder Geschichte, die wir hören, beschwört man uns darauf zu warten. Auf die Wendung im dritten Akt. Die unerwartete Liebeserklärung, die Ausnahme von der Regel. Aber manchmal beißen wir uns so daran fest unser Happy-End zu finden, dass wir nicht lernen, die Zeichen zu deuten. Die Menschen, die uns wollen von denen zu unterscheiden, die uns nicht wollen. Die, die bleiben von denen, die gehen. Und vielleicht gehört zu diesem Happy-End gar kein wunderbarer Mann. Sondern vielleicht nur Du selbst. Allein, beim Scherben aufsammeln und beim Neuanfang. Dabei frei zu werden für etwas Besseres, das die Zukunft bereithält. Vielleicht besteht das Happy-End einfach nur darin, etwas Neues zu beginnen.
Aber vielleicht besteht das Happy-End auch im Wissen, dass Du trotz all der unbeantworteten Anrufe und gebrochenen Herzen, trotz all der Fettnäpfchen und fehlgedeuteten Signale, trotz des Kummers und der Peinlichkeiten nicht einmal die Hoffnung aufgegeben hast.”

(aus Er steht einfach nicht auf Dich)

geschenkt

17. September 2009 15 Kommentare

Auf vielfachen Wunsch poste ich hier ein Foto vom Geburtstagskuchen. In echt ist er eher pink/lila, das kommt auf dem Foto nicht raus. Aber ist besser so, sonst wärt ihr nur noch neidischer.

Von meinen Eltern hab ich neben Geld eine wunderhübsche violette Unitasche aus Italien bekommen. Außerdem Parfüm und meine “jährliche” Ration Kaffee (die letzte hat 4 Monate gereicht und jetzt trinkt der Liebste auch noch mit). Und ich darf mit Mama Schuhe kaufen gehen ins Schuhparadies in Ingolstadt. Von meiner Oma gab’s Geld, das Geschenk meiner Schwester durfte ich mir gewissermaßen selbst aussuchen. Hab mir heute ne Mütze, einen dazu passenden Schal (ja, ich weiß, es ist September, aber es ist nunmal arschkalt), eine Kette, ein Buch und einen Film gekauft. Das ist meine erste selbst gekaufte DVD seit… jeher glaub ich.

Von einer meiner süßen Freundinnen hab ich per Post ein Fotoalbum bekommen. Wir haben uns vor inzwischen über einem Jahr über StudiVZ kennengelernt und auf den ersten Seiten des Buches sind die Nachrichten abgedruckt, die wir uns damals geschrieben haben. Hat mich wirklich sehr gerührt, dieses liebe Geschenk :)

Sockentiere werden am Samstag gebastelt, da freu ich mich schon drauf. Und Abends kommt dann der Liebste endlich. Kann’s kaum erwarten.

Alles in allem kein besonders spektakulärer Tag. Es haben sich plötzlich viele Leute gemeldet, von denen ich sonst nie was höre oder gar nicht hören will.

Danke übrigens auch an alle, die mir bei Twitter gratuliert haben. Das hat das Ignorieren leider unmöglich gemacht, aber vielleicht ist 21 doch noch kein Weltuntergang. Ich werde darüber berichten.

he’s just not that into you

1. August 2009 7 Kommentare

Frauen. Ja, heute geh ich’s mal anders an. Nachdem gestern Abend mein Lieblingswort “Männer” war (mit diesem was-willst-du-da-schon-groß-erwarten-Augenrollen), pack ich heute die andere Seite an. Frauen. Einige kennen sicher den Film (oder das Buch) Er steht einfach nicht auf Dich. He’s just not that into you. Einer meiner Lieblingsfilme, weil er so verdammt wahr ist. Frauen sind so. Frauen machen sich Hoffnungen. Und ihre Freundinnen würden solche Hoffnungen niemals zerstören. Nicht weil sie der Freundin etwas vormachen wollen, oder weil sie sie nicht verletzen möchten, sondern weil sie insgeheim selber hoffen. Frauen hoffen am meisten, dass es noch Hoffnung gibt. Und dann sitzt man Freitag Abend in der Küche, betrinkt sich und fragt sich, warum er sich nicht meldet. Und nicht nur das, man analysiert. Jedes Wort, jede Geste und in Zeiten des Web 2.0 jeden Smilie. Und man wird nie schlau daraus werden, weil Männer das meiste völlig unbedacht machen. Männer überlegen sich nicht groß was sie schreiben, sie tun’s einfach. Und wenn ihnen nichts anderes einfällt fragen sie die Frau “Was machst du heute noch?” Und sie denkt sich “Oooh, der will bestimmt was mit mir machen”. Dabei hat er das nur so dahin geschrieben um Konversation zu machen.
Frauen sitzen da und überlegen sich eine geschlagene Stunde lang, was sie in die SMS an ihn reinschreiben, weil sie denken, dass diese SMS alles entscheiden könnte. Bloß nicht zu aufdringlich sein, oder vielleicht doch lieber nicht so zurückhaltend. Ein Smilie oder keiner, und was schreibt man und überhaupt. Und wenn er dann nicht antwortet, fragt man sich was der Grund ist. Vielleicht geht sein Handy nicht. Vielleicht hat er’s noch nicht gelesen, weil er in der Arbeit ist, sein Akku leer ist, er grad Auto fährt. Vielleicht ist er im Urlaub oder hat sein Handy verloren. Oder beides. Vielleicht ist er einfach schrecklich im Stress gerade. Es kann nicht sein, dass er einfach kein Interesse hat. Frauen wollen so etwas nicht glauben. Weil Frauen hoffen.

Männer verstehen auch keine Anspielungen. Niemals. Wenn Frau fragt “Hast du am Wochenende schon was vor?” als eindeutiges Signal für wenn du Zeit hast, würde ich gerne was mit dir machen, versteht er das natürlich nicht so. Er antwortet dann mit dem was er so geplant hat und nichts weiter. Weil sie ja nicht direkt gefragt hat. Und warum nicht? Weil wenn er nein sagt, dann gibt’s nichts mehr zu hoffen.

In dem Film geht es unter anderem um eine Frau, die auch hofft. Und die, genauso wie wahrscheinlich 90% der Frauen dieser Welt, alle Signale gekonnt übersieht. Das Nicht-anrufen beispielsweise. Und wenn sie dann über ihren Schatten springt und ihn anruft, speist er sie mit Ausreden ab. Und den Frauen kommt das ziemlich gelegen. So kann weiter gehofft werden. Und andere Frauen würden einem das nie sagen, dieses “Er steht einfach nicht auf Dich”. In diesem Film freundet sich die Frau mit einem Mann an, der ihr dann die Männerwelt erklärt. Und er sagt ihr auch klipp und klar, dass die Typen, die sie kennenlernt und die ihr das Blaue vom Himmel versprechen, alle nur das Eine wollen und sie nie anrufen werden. Ich wünschte, ich hätte so einen Freund mal gehabt. Dann hätte ich mir die vielen Jahre der Warum-meldet-er-sich-nicht?-Fragen erspart. Ich will nicht wissen wieviel Zeit ich schon damit verschwendet habe, mich zu fragen, was ich in einer SMS schreiben soll. Damit es nicht zu aufdringlich und nicht zu zurückhaltend klingt. Und die dann vom Empfänger wahrscheinlich wenn überhaupt nur überflogen wurde. Weil sich der Empfänger halt keine Gedanken darüber macht ob das wohl was zu sagen hat, dass da ein ;) -Smilie steht. Oder darüber, ob da wohl ein tieferer Sinn dahinter steckt. Das ist ihm völlig egal.

Aber es gibt noch Hoffnung. Und das hoffe ich nicht nur, das weiß ich. Es gibt Männer, die anders sind. Männer, die sensibel sind für Anspielungen. Männer, die an einem einzigen Smilie, einem Wort oder sogar einem Satzzeichen im ICQ erkennen, wenn es der Gesprächspartnerin schlecht geht oder sie sauer/traurig/was auch immer ist. Es gibt sogar Männer, die Anspielungen wo entdecken, wo gar keine versteckt sind.
Es gibt solche Männer, man muss sie nur finden.