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Artikel Tagged ‘film’

Anschauempfehlung

8. August 2010 2 Kommentare

Ich schreibe nicht gern über Trends. Also über Dinge, die im Moment auf allen Blogs zu finden sind. Meins soll noch ein kleines bisschen Einzigartigkeit behalten.

Allerdings muss ich mich jetzt doch einreihen in die Gruppe der Leute, die sagen Inception war einer der besten Filme der letzten Jahre. Das war er nämlich, obwohl ich mir nicht sicher bin, dass ich alles hundertprozentig verstanden habe. So ist das halt, wenn man davon träumt, dass man träumt und in dem Traum aus einem anderen Traum aufwacht. Dann sitzt man im Auto, fragt sich ob man sterben oder aufwachen würde, wenn man jetzt einen Unfall baut und ob einen Explosionen ohne Schwerkraft wirklich an die Decke des Aufzugs drücken würden. Und wie das am Ende mit dem alten Japaner geklappt hat, ist mir auch nicht klar.

Vor zwei Wochen hatte ich noch zum Liebsten gesagt, dass ich mir sicher keinen Film anschauen würde, bei dem im Trailer nicht mal grob klar wird, worum es geht. Aber die Reaktionen auf das Filmspektakel haben mich dann doch überzeugt, und so möchte ich jetzt jeden anderen überzeugen, diesen Film anzuschauen. Er ist es wirklich wert. Und ich habe großen Respekt vor dem, der dieses wirre, verschachtelte Drehbuch geschrieben hat ohne sein Hirn damit zu verknoten.

Zu viel

5. August 2010 1 Kommentar

Es gäbe so viel zu erzählen, vom Einkaufen, dem Bikinidesaster, vielen Nagellacken, einer neuen Tasche, dem Uniirrsinn, guten Noten, entsetzlicher Stille, mittelmäßigen Filmen, kleinen Gehaltserhöhungen, wartenden Stöckchen, angehäuftem Chaos, unbändiger Vorfreude, grenzenloser Einsamkeit und endlich wieder Gefühl.

Aber ich bin einfach müde.

Nebensache

29. Juni 2010 Keine Kommentare

Bloggen ist zur Zeit für mich leider nicht mal Nebensache. Es geht in die heiße Phase (ich frage mich aber ernsthaft, ob es bei mir dieses Semester jemals nicht stressig und vollgestopft mit allen möglichen Aufgaben war) und ich brauche ein effektiveres Zeitmanagement. Ich lese mal eben noch ein Buch klassischer englischer Literatur, lerne parallel die letzten beiden Kapitel Vokabeln, drehe und schneide in der Zwischenzeit einen Kurzfilm, kümmere mich weiterhin brav ums Tennis, schreibe Essays ohne Ende, halte Referate und falle abends wie tot ins Bett. Eigentlich sollte ich ja schon längst mit Klausurvorbereitung und der Seminararbeit angefangen haben, aber ich weiß nicht in welche Zweiminutenpause ich das noch quetschen soll. Ich könnte während dem Essen auch noch lernen (mache ich übrigens tatsächlich gerade – rechte Hand tippt und lässt mich im Wechsel vom Brot abbeißen und die linke streicht im Vokabelbuch das an, was ich noch nicht kann), oder mir über Nacht ein Hörspiel ins Unterbewusstsein reden lassen. Aber ich frage mich, wie lang es dann wohl noch dauert bis ich vollkommen irre werde.

samstäglich

19. Juni 2010 1 Kommentar

1. Ich bin heute wirklich fasziniert von einem ganz bestimmten Thema eines ganz bestimmten und besonderen Blogs. Ich werde nicht verraten von welchem ich rede. Vielleicht weiß sie, dass es ihrs ist. Vielleicht auch nicht. Irgendwann sag ich’s ihr. Hatte ich schon oft vor.

2. Ich mag diese Samstage, an denen ich den ganzen Tag im Schlafanzug bin. Mit meinem rosa Bademantel drüber, damit es mich nicht friert (Mama kriegt die Krise weil es eiskalt ist und der Papa sich weigert die Heizung einzuschalten. Ich kann ihn verstehen, es ist Mitte Juni. Sie versteh ich auch, es hat 10 Grad.)

3.  Ich bin motiviert. Ich habe da etwas am Laufen und ich bin froh darüber. Meiner Mama werde ich nicht sagen, dass ich dafür dankbar bin, aber sie weiß es.

4. Ich habe wie immer dieses Wochenende so viel zu tun, dass ich es eh nicht an einem Wochenende schaffen würde. Also stress ich mich da gar nicht so rein. Ist doch eh zwecklos.

5. Ich wundere mich, wo die vielen Adeligen bei der königlichen Hocheit plötzlich herkommen.

6. Ich träume von Urlaub. Das ist ansich ja nichts neues, aber jetzt ist er quasi zum Greifen nah. Und ich freue mich. Ich will am liebsten sofort buchen und dann gleich packen.

7. Ich frage mich, warum während der WM die Welt stillsteht. Es ist nur Fußball, Leute. 20 Hampel, die einem Ball hinterherlaufen und 2, die nur darauf warten, dass der Ball zu ihnen rollt, damit sie sich in den Dreck werfen können. So spektakulär ist das nicht. Echt nicht.

8. Ich habe mit meinem Papa vorhin eine Stunde lang im Wohnzimmer das Wettspielprofil des morgigen Tennisgegners analysiert. Die können uns gar nichts anhaben, ich habe den Masterplan. Wir werden aufsteigen und unter Sektduschen feiern. So ist das.

9. Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass GNTM Alisar genauso aussieht wie Miss Deutschland mit dem gefälschten Pass, deren Namen ich mir nicht merken kann?

10. Nächstes Wochenende kommt der Liebste mit zu mir. Das ist sehr gut, weil wir dann ein bisschen Zeit für uns haben und er mir beim Tennis zuschauen kann. Allerdings muss ich später noch aufräumen, das ist gar nicht so gut.

11. Facebook Spiele sind wirklich das letzte. Und der Play Again Button sollte per Stoppschild verboten werden.

12. Ich hasse warten. Noch dazu, wenn es auf etwas ist, das nicht eintrifft.

13. Mit To-Do-Listen kann man sich den ganzen Tag beschäftigen. Und damit meine ich nicht mit dem Abarbeiten, sondern mit dem Verteilen der Aufgaben auf verschiedene Tage, nach verschiedenen Bereichen, in verschiedenen Reihenfolgen auf verschiedenen Zetteln.

14. Mit einem Blog kann man viel anstellen. Abgesehen vom Zeitvertreib natürlich. Mehr dazu in ein, zwei Wochen.

15. Ich habe mir schon seit gefühlten Wochen keinen Nagellack mehr gekauft. Vielleicht hab ich inzwischen einfach alle. Geld ausgegeben habe ich natürlich trotzdem.

16. Ich wünsche mir teuren Schmuck. Etwas unvergängliches, besonderes, für jeden Tag. Etwas, das sich nicht wie Modeschmuck nach zwei Wochen verfärbt. Etwas, das nicht kaputt geht und etwas, das so wunderschön ist, dass ich mich immer freue, wenn ich es sehe.

17. Ich mache mir unendlich viele Gedanken. Über meine Gefühle, über die Wirkung anderer Leute, über Beziehungen, Berührungen und Veränderungen. Manchmal finde ich Dinge gut und im gleichen Moment wieder schlecht. Ich bin mir nicht sicher, aber das Nachdenken hilft mir da auch nicht.

18. Ich drehe nächste Woche einen Film. Eigentlich wir – also ich und zwei Kommilitonen, für einen Kurs. Schneewittchen in der Neuzeit. Das kann was werden. Aber ich habe da schon Erfahrung, bei Schneewittchen habe ich schon in der fünften Klasse mitgespielt.

19. Ich habe bei der detaillierten Tennisanalyse vorhin festgestellt, dass ich in den letzten 8 Jahren über 100 Spiele im Wettspielbetrieb gespielt habe. Und mehr als doppelt so viele gewonnen wie verloren. Das macht mich schon ein bisschen stolz.

20. Ihr solltet alle mehr bloggen. Ich würde gern mehr lesen, aber heute ist nicht viel los. Ich bin auch nicht mehr so blogbegeistert wie früher. Hat viele Gründe und ich werde keinen davon erläutern. Schade ist es trotzdem.

Nur kurz, sagst Du. Für immer, sage ich.

11. April 2010 2 Kommentare

Wir schauen einen Film. Es ist Sonntag Abend, ich liege in seinem Bett und wir schauen einen Film. Er wird müde, ich merke, wie ihm immer wieder die Augen zufallen. Er legt seinen Kopf auf meine Schulter und schläft ein. Nur kurz, sagt er.

Ich mag es, wenn er sich so an mich kuschelt. Seine Hand liegt auf meinem Bauch. Ich möchte die Zeit anhalten. Damit es genau so bleibt zwischen uns, für immer. Während er schläft, schaue ich ihn an. Ich küsse ihn auf die Stirn, streiche ihm durchs Haar. Ich drücke ihn fest an mich und möchte ihn nie mehr loslassen. Er schläft ruhig weiter, ich schaue wieder auf den Fernseher.
Und alles, was ich dabei denke, ist, wie sehr ich diesen Mann neben mir liebe.