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Artikel Tagged ‘frust’

Blogfreude

5. Februar 2010 7 Kommentare

Jetzt, wo ich lernen muss müsste, bin ich wieder blogfreudiger als die letzten Wochen. Ich habe viele Ideen, schreibe etliche Entwürfe, poste oft und denke mir was aus. Denen, die das nervt, kann ich versichern, dass es bald keine 36 Posts am Tag mehr sein werden, die ich aus Prokrastination und Verzweiflung schreibe. Ich werde keine Angst mehr haben müssen, dass ich an Hirnüberfüllung sterbe oder irgendwann nur noch Englisch sprechen kann. Am 19. März wird es hier wieder normaler zugehen. Dann gibt’s erst mal Posts von Frustshoppingergebnissen und Nichtstun. Ich habe aber – und das ist wirklich sehr seltsam dieses Semester – nur 4 Wochen Ferien, genau vom 19. März bis 19. April. Es sei denn ich gebe die Seminararbeit früher ab (haha, Witz des Tages – nämlich der einzige, wenn ich mal so drüber nachdenke).

Aber was ich in diesem Post eigentlich schreiben wollte: Ist es nicht auffällig, dass plötzlich wieder mehr Leute Farmville spielen? Der Trend hat so im Oktober-November stark nachgelassen, dann hab ich auch mal aufgehört und es hat in meinem Umfeld keiner mehr gespielt und plötzlich – jetzt, wo es zeitlich wieder eng wird – legen alle Farmer wieder los. Facebook kommt sowieso vom Teufel. Ich habe eine große Farm, ein hübsches Aquarium, einen süßen Zoo, ein Haustier und einen vernachlässigten Garten. Außerdem spiele ich Bomboozle, Music Challenge, Mahjong, Cube Crash, Marble Lines, Blocksquad, Sandwich Shop und Mind the Blox. Und das dauert halt mal 8 Stunden am Tag, bis man da alles abgearbeitet hat.
Wie soll ich denn da lernen?

Wir protestieren

19. November 2009 8 Kommentare

Unibesetzungen in ganz Deutschland und Österreich und wer weiß, wo sonst noch überall. Auch ich war bei der Protestversammlung gestern in Regensburg dabei, dazu aber später mehr. Beim Titel dieser Nachricht ist mir nämlich mein einst geplantes Projekt “Minutenschimpf” wieder eingefallen. Dabei wollten wir (ein auserwähltes Team von brillianten Autoren, also quasi der Liebste, meine Freundin V. und ich) in Form eines Podcasts jede Woche eine Minute lang über alles schimpfen, was uns aufregt. Zum Beispiel, wenn die Leute, die den meisten Platz beanspruchen, im Bus immer neben mir sitzen und sowohl mein Gesicht gegen die Scheibe, als auch meinen Knöchel gegen die Heizung drücken. Oder wenn man immer dann den Haustürschlüssel nicht findet, wenn’s regnet. Dass der Schlüssel überhaupt immer ganz unten in der Tasche liegt. Und wenn der Bus immer nur dann pünktlich ist, wenn ich zu spät dran bin. Oder wenn ich auch nur dann krank werde, wenn ich was vor habe. Aber Podcast ist immer so ein Act. Wie nehm ich’s auf? Wie lad ich’s hoch? Wie bind ich’s ein? Und vor allem: Wie mach ich’s, dass man mich versteht? Sind ja nicht nur Bewohner des schönen Freistaats, die hier mitlesen. Deswegen wurde das Thema damals auf Eis gelegt und trotz globaler Erwärmung liegt’s da noch.

Auf jeden Fall würde das zur Zeit gut passen. Weil’s ja genug zu sagen gäbe, über Studiengebühren, Hörsaalbesetzungen und Protest. Gestern bei der Vollversammlung (einen detaillierten Bericht vom Liebsten gibt es hier) hat sich gezeigt, dass sich sehr viele Leute dafür engagieren, dass es endlich anders wird an unserer Uni. Dass das Studium nicht mehr so verschult ist, dass die Studiengebühren abgeschafft oder zumindest gesenkt werden, und so weiter. Ich aber erkenne nicht ganz, wo der Sinn bei einer Hörsaalbesetzung liegt. Eine der Stimmen gestern meinte zu dem Thema “Damit blockiert ihr andere Studenten, die hier wirklich etwas lernen wollen” und die Gegenseite meinte “Wie ist denn das Studieren jetzt? Es ist scheiße!”

(Sorry für das schlechte Foto, soll nur zeigen, dass ich wirklich dort war ;) )

Ich bin jedenfalls der Meinung, dass das die Verantwortlichen kein bisschen interessiert, wenn hier jemand Hörsäle besetzt. Es ist wirklich nur ärgerlich für die Leute, die dann kommen und in eine Vorlesung wollen und sehen, dass der Hörsaal besetzt ist. Als würde das irgendjemanden an der Spitze interessieren. Das Direktorat oder andere Verwaltungsbereiche sollte man besetzen, dann sähe die Sache gleich ganz anders aus. Aber die erhitzen Gemüter und die Euphorie waren gestern in der Überzahl und so wurden Aussagen wie “macht euch lieber Gedanken über einen konstruktiven Disput, als über das bloße Besetzen irgendwelcher Hörsäle” einfach ignoriert. Schade eigentlich. Darüber könnte ich jetzt eine Minute lang schimpfen.

feels like heaven

15. November 2009 6 Kommentare

Also ernsthaft. Ich hab gerade aus meinem Eisfach einen frischen Becher Ben & Jerry’s geholt (diesmal Alaska: Vanilla Ice Cream with Marshmallow Swirls & White Chocolatey Polar Bears) und bei meiner Recherche nach weiteren Sorten bin ich auf folgendes gestoßen:

(klicken für vollen Genuss)

Das ist der Himmel. Ungelogen.  Chocolate Ice Cream with Chocolate Cookies and Swirls of Chocolate Pudding Ice Cream. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Also wortwörtlich. 3x Chocolate in einem Eis. Zeigt mir einen Menschen, der unglücklich ist, obwohl er dieses Eis hat. Ich glaube, das killt jeden Frust. Wenn ich nur wüsste, ob und wo’s das in Deutschland gibt. Wer mir das bringt, wird geheiratet.

[Bildquelle]

Gold oder Silber?

21. September 2009 1 Kommentar

Ich bin außer mir, wirklich. Ich war schon heut Morgen außer mir, vor Freude. Weil es schön ist, hier zu duschen ohne dass danach das Bad überflutet wird, weil Wasser aus dem Boden läuft (vielleicht erinnert ihr auch an den endlich-ist-das-Bad-trocken-Eintrag, oder an den zu-früh-gefreut-immer-noch-nass-Post oder den jetz-darf-ich-nicht-mehr-duschen-aber-dafür-ist’s-trocken-Artikel). Jedenfalls… Ich bin außer mir! Vor Ärger, vor Wut, vor Frustration. Über Wasser. Wasser, das in meinem Badezimmer aus dem Boden läuft. Wiedermal, immer noch, wer weiß das schon so genau. Und am meisten ärgert’s mich, dass es vor den Ferien verdammt nochmal echt trocken war. Und es hat geheißen, wenn die den Boden rausreißen, müsst ich ein paar Tage/Wochen verschwinden. Darum wollten sie’s in den Ferien machen. Aber es war ja augenscheinlich repariert. Und jetzt steh ich hier und rudere mit den Armen und ringe nach Atem und ärgere mich bis ich grün und blau werde.
Ich frage mich langsam, warum ich nur Silberfische im Bad habe. Goldfische würden’s da auch gut aushalten.