Nach mehr als 10 Tagen der unzertrennlichen Zweisamkeit liegen wieder gefühlte Welten zwischen uns. Der Abschied war hart, jeder Meter schwer und jeder Kilometer fast unerträglich. Der Duft deines Parfums haftet noch an meiner Kleidung, meine Hand fühlt sich allein, weil deine sie nicht mehr hält. Ich werde heute nicht einschlafen können ohne einen Gutenachtkuss und das Rauschen des Meeres.

Meine innere Stimme
erzählt von uns beiden
umgeben von Stille.
Wir haben keine Villa
und keinen Ring am Finger.
Wir teilen ein Zimmer
und bleiben für immer zusammen.
(Fotos, Reisebericht, Shoppingausbeute, etc. gibt’s die nächsten Tage. Erstmal wieder ans Alleinsein gewöhnen…)
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Menschen ändern sich, hast du gesagt. Ich denke kurz darüber nach und gebe dir recht. Du hast dich verändert, ich hab mich verändert. Ich hab mich so sehr verändert in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren, dass ich mich manchmal frage, wer ich jetzt eigentlich bin.
Ändern sich alle Menschen?, frage ich mich. Wie sollen denn dann jemals zwei Menschen für immer und ewig zusammen passen? Die Chance, dass man sich auch nur in einem Moment in die gleiche Richtung entwickelt, wäre so lächerlich kein, dass ich ruckartig den Kopf schütteln muss. Andererseits, wie sollte man sich sonst im einen Moment so herzzerreißend nah sein und im nächsten so fern, dass es weh tut?
Ja, Menschen verändern sich. Zum Guten und zum Schlechten. Meistens beides auf einmal. Sprungweise, teilweise. Plötzlich sind da Welten, die früher nie da waren. Und die sich dazwischen schieben, als wäre es das normalste der Welt.
And then she’d say, it’s ok, I got lost on the way…
546 Tage – 78 Wochen – 13104 Stunden - 786240 Minuten - 47174400 Sekunden.
18 Monate – Eineinhalb Jahre. Eine Million Schmetterlinge.

Ich sollte meine Abende viel öfter so verbringen wie heute. In Erinnerungen schwelgen. Planen, erzählen, lachen. Mir ist es egal, ob ich morgen müde bin, weil ich Frühschicht arbeite und wir uns ein klein wenig verratscht haben. Der Regen auf dem Heimweg und der unheimliche Weg waren mir auch egal. Ernsthaft, das war genau das richtige und es fühlt sich gut an. Einfach ausgezeichnet.
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Es gäbe so viel zu erzählen, vom Einkaufen, dem Bikinidesaster, vielen Nagellacken, einer neuen Tasche, dem Uniirrsinn, guten Noten, entsetzlicher Stille, mittelmäßigen Filmen, kleinen Gehaltserhöhungen, wartenden Stöckchen, angehäuftem Chaos, unbändiger Vorfreude, grenzenloser Einsamkeit und endlich wieder Gefühl.
Aber ich bin einfach müde.
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