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Artikel Tagged ‘geld’

Mein Tag in Zahlen

2. September 2010 Keine Kommentare

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Um 7 Uhr aufgestanden, 2 Blogposts geschrieben, 4 Stunden für 2 gearbeitet, 20 Minuten bei Zahnarzt 2 gewesen, ihm mit 3 Schläuchen im Mund von meinem Studium erzählt, 250 Euro gespart, die Zahnarzt 1 gewollt hätte, dafür 22,95 Euro beim dm gelassen, 1 wunderschönen Schmuckständer gekauft, 11 Paar Schuhe probiert, in 1 verliebt, 0 gekauft, 1,5h beim Tennis zugeschaut und dabei 238 Mückenstiche geholt, 3x mit dem Liebsten telefoniert, 1 Spaziergang gemacht, 5 Komplimente bekommen. Festgestellt, dass 1 meiner Autoscheiben genau bei 110km/h zu rattern anfängt und mich so zuverlässig vor Geschwindigkeitsübertretungen auf der Landstraße warnt. Ich bin noch 6 Tage daheim und freue mich nun auf 1 Wochenende mit 1 tollen Mann.

run until my feet no longer run no more

8. Juli 2010 3 Kommentare

Prüfungsbedingt kann ich diesen Monat an fünf Tagen nicht arbeiten. Gut ist aber, dass ich da einfach Urlaub nehmen und Überstunden auszahlen lassen kann und somit trotzdem meine 400 Euro verdiene. Morgen kaufe ich mir nämlich Laufschuhe.

Als ich vor einigen Wochen das erste Mal in Regensburg joggen war, war ich für ein recht kurzes Stück 35 Minuten lang unterwegs. Das lag daran, dass ich drei Drittel der Strecke gehen musste um nicht wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegend verzweifelt nach Luft zu schnappen. Vor mehreren Wochen, ich erinnere mich noch sehr gut daran, musste ich mich kurz nach dem Laufen bei mir in der Wohnung auf den Boden legen, weil ich so außer Atem war, dass ich im Sitzen kaum Luft bekam. Heute laufe ich in 40 Minuten die dreifache Strecke und bin völlig aus dem Häuschen, weil sich meine Kondition so schnell verbessert hat. Ich schwitze nicht mal mehr. (Ok, das ist gelogen. Aber es ist definitiv nicht mehr so tragisch wie am Anfang.)

Jetzt wo ich mindestens 2-3 Mal die Woche beim Laufen bin, merke ich, dass das ganz schön auf die Gelenke geht. Man könnte meinen, dass ich vom Tennis einiges gewohnt bin, das ist ja bekanntlich auch nicht unbedingt gelenkschonend. Aber nein, beim Tennis fehlt mir nie was und heute stechen regelmäßig abwechselnd das rechte Knie, der linke Knöchel und die rechte Hüfte. Und ich merke jetzt auch, dass meine billigen (Aldi-)Turnschuhe, die ich mir in der geschätzten 9. Klasse für den Schulsport gekauft habe, auch nicht mehr die besten sind. Und wahrscheinlich nie waren. Aber da das mit dem Joggen bei mir für gewöhnlich jedes Jahr so eine 5-Tage-intensiv-und-dann-nie-wieder-Geschichte ist, haben’s die alten Schuhe immer noch gut für mich getan.

Morgen, und das ist besonders motivierend, weil ich mein eigenes hart erarbeitetes Geld für teure Laufschuhe hinlegen werde, kaufe ich mir richtig professionelle Treter. Hoffentlich kann ich beim Sportgeschäft so einen Fußmesslaufprofiltest machen lassen von dem ich neulich erst gelesen habe, das wäre echt cool. Aber bestimmt nicht, dann nehm ich die in der schönsten Farbe. Und dann kann ich in ein paar Wochen nicht kneifen und mir sagen, dass es jetzt schon wieder reicht mit dem Sport. Nein, wenn ich erst mal teure Schuhe habe, muss ich sie auch nutzen. So, ich bin supermotiviert und freue mich auf das neue Fußkleid. Am besten nehme ich noch Pulsmesser, Schrittzähler und eine Kopftaschenlampe mit, dann kann mich wirklich nichts mehr aufhalten. Ich mach dann auch ein Foto von mir in voller Montur, haha.

Unbezahlbar

2. Juli 2010 1 Kommentar

Das fast neue Lieblingspuder morgens in Eile fallen lassen und die tausend zerbröselten Teile aufwischen: ärgerlich.

Der geplante Umweg zum dm auf dem Weg zur Arbeit: 10 Minuten und 5,25 Euro.

Sich daran erinnern, dass man das letzte Mal vorausschauend zwei gekauft hat: Unbezahlbar :)

samstäglich

19. Juni 2010 1 Kommentar

1. Ich bin heute wirklich fasziniert von einem ganz bestimmten Thema eines ganz bestimmten und besonderen Blogs. Ich werde nicht verraten von welchem ich rede. Vielleicht weiß sie, dass es ihrs ist. Vielleicht auch nicht. Irgendwann sag ich’s ihr. Hatte ich schon oft vor.

2. Ich mag diese Samstage, an denen ich den ganzen Tag im Schlafanzug bin. Mit meinem rosa Bademantel drüber, damit es mich nicht friert (Mama kriegt die Krise weil es eiskalt ist und der Papa sich weigert die Heizung einzuschalten. Ich kann ihn verstehen, es ist Mitte Juni. Sie versteh ich auch, es hat 10 Grad.)

3.  Ich bin motiviert. Ich habe da etwas am Laufen und ich bin froh darüber. Meiner Mama werde ich nicht sagen, dass ich dafür dankbar bin, aber sie weiß es.

4. Ich habe wie immer dieses Wochenende so viel zu tun, dass ich es eh nicht an einem Wochenende schaffen würde. Also stress ich mich da gar nicht so rein. Ist doch eh zwecklos.

5. Ich wundere mich, wo die vielen Adeligen bei der königlichen Hocheit plötzlich herkommen.

6. Ich träume von Urlaub. Das ist ansich ja nichts neues, aber jetzt ist er quasi zum Greifen nah. Und ich freue mich. Ich will am liebsten sofort buchen und dann gleich packen.

7. Ich frage mich, warum während der WM die Welt stillsteht. Es ist nur Fußball, Leute. 20 Hampel, die einem Ball hinterherlaufen und 2, die nur darauf warten, dass der Ball zu ihnen rollt, damit sie sich in den Dreck werfen können. So spektakulär ist das nicht. Echt nicht.

8. Ich habe mit meinem Papa vorhin eine Stunde lang im Wohnzimmer das Wettspielprofil des morgigen Tennisgegners analysiert. Die können uns gar nichts anhaben, ich habe den Masterplan. Wir werden aufsteigen und unter Sektduschen feiern. So ist das.

9. Ist schon mal jemandem aufgefallen, dass GNTM Alisar genauso aussieht wie Miss Deutschland mit dem gefälschten Pass, deren Namen ich mir nicht merken kann?

10. Nächstes Wochenende kommt der Liebste mit zu mir. Das ist sehr gut, weil wir dann ein bisschen Zeit für uns haben und er mir beim Tennis zuschauen kann. Allerdings muss ich später noch aufräumen, das ist gar nicht so gut.

11. Facebook Spiele sind wirklich das letzte. Und der Play Again Button sollte per Stoppschild verboten werden.

12. Ich hasse warten. Noch dazu, wenn es auf etwas ist, das nicht eintrifft.

13. Mit To-Do-Listen kann man sich den ganzen Tag beschäftigen. Und damit meine ich nicht mit dem Abarbeiten, sondern mit dem Verteilen der Aufgaben auf verschiedene Tage, nach verschiedenen Bereichen, in verschiedenen Reihenfolgen auf verschiedenen Zetteln.

14. Mit einem Blog kann man viel anstellen. Abgesehen vom Zeitvertreib natürlich. Mehr dazu in ein, zwei Wochen.

15. Ich habe mir schon seit gefühlten Wochen keinen Nagellack mehr gekauft. Vielleicht hab ich inzwischen einfach alle. Geld ausgegeben habe ich natürlich trotzdem.

16. Ich wünsche mir teuren Schmuck. Etwas unvergängliches, besonderes, für jeden Tag. Etwas, das sich nicht wie Modeschmuck nach zwei Wochen verfärbt. Etwas, das nicht kaputt geht und etwas, das so wunderschön ist, dass ich mich immer freue, wenn ich es sehe.

17. Ich mache mir unendlich viele Gedanken. Über meine Gefühle, über die Wirkung anderer Leute, über Beziehungen, Berührungen und Veränderungen. Manchmal finde ich Dinge gut und im gleichen Moment wieder schlecht. Ich bin mir nicht sicher, aber das Nachdenken hilft mir da auch nicht.

18. Ich drehe nächste Woche einen Film. Eigentlich wir – also ich und zwei Kommilitonen, für einen Kurs. Schneewittchen in der Neuzeit. Das kann was werden. Aber ich habe da schon Erfahrung, bei Schneewittchen habe ich schon in der fünften Klasse mitgespielt.

19. Ich habe bei der detaillierten Tennisanalyse vorhin festgestellt, dass ich in den letzten 8 Jahren über 100 Spiele im Wettspielbetrieb gespielt habe. Und mehr als doppelt so viele gewonnen wie verloren. Das macht mich schon ein bisschen stolz.

20. Ihr solltet alle mehr bloggen. Ich würde gern mehr lesen, aber heute ist nicht viel los. Ich bin auch nicht mehr so blogbegeistert wie früher. Hat viele Gründe und ich werde keinen davon erläutern. Schade ist es trotzdem.

Hokuspokus?

7. Juni 2010 2 Kommentare

Ich muss gestehen, ich glaube an Hokuspokus. Horoskope, Glücksbringer, Voodoo. Beim Abitur hatte ich bei jeder Prüfung mein Glücksschwein dabei – und siehe da, ich war besser als ich’s je erwartet hätte. Könnte auch daran liegen, dass ich mein Glücksarmband dran hatte und meine Glücksturnschuhe und mein Glückstshirt an hatte (hat bei der Führerscheinprüfung auch schon geholfen) :hihi: Ich will mir gar nicht ausmalen was passiert, wenn ich einen Spiegel zerbreche oder so. Manchmal lese ich an einem Tag auch mehrere Horoskope und bei dem besten bin ich mir dann ganz sicher, dass es tatsächlich eintrifft. Und wenn man daran glaubt, dann ist es auch so.

Also eigentlich glaube ich nicht direkt an das, was eine 400-Euro-Aushilfskraft sich jeden Morgen kosmisches für die Tageszeitung ausdenkt. Aber ich glaube an die Kraft der Gedanken. Wer positiv denkt, dem passiert auch was Gutes. Wenn es mir psychisch richtig schlecht geht (kommt in diesem Ausmaß zum Glück selten vor), dann werde ich krank. Ich bekomme Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Fieber. Das Gute ist, bei mir zieht auch der Placeboeffekt, je mehr ich mir einrede, dass ein Medikament wirkt, desto schneller bin ich wieder fit. Freitag der 13te ist mein Glückstag (weil ich davon so überzeugt bin, passiert mir auch da immer was Schönes). Ich weiß also, dass man sehr viele Dinge mit der bloßen Macht der Gedanken steuern kann. Genauso sicher sind sich da die Erfinder der Voodolls. Auf www.voodolls.de bin ich auf einen ganz besonderen Zauber gestoßen – Voodoopuppen. Die kleinen Püppchen gibt es für alle Lebenslagen und jegliche Zwecke. Statt Rache und Mordgelüste gibt es dort welche für positive Energien, Liebe, Erfolg, Kraft und Schutz. Ich habe eine für mich und eine für den tollsten Mann bestellt.

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Meine ist Sedusa. Sedusa sorgt dafür, dass Dein Partner Dich mehr begehrt als jemals zuvor und sein Herz auf immer und ewig nur Dir gehört. Coole Sache. Also nicht dass ich dafür ein Püppchen bräuchte, aber sicher ist sicher…
Sie entfacht das Feuer und bringt frischen Wind in jede, wirklich jede noch so eingefahrene Beziehung. Routine, nein Danke! Mit ihr kommen Leidenschaft und Romantik zurück wie ein Bumerang. Es kommen nie mehr Langeweile oder Frust auf. Mit Sedusa an Deiner Seite können weder Kinder, noch Alltag Deine Beziehung zerstören und jede andere Frau beisst sich an Deinem Liebsten die Zähne aus denn er ist schlichtweg nicht an ihnen interessiert. Du bist die einzige Frau, die ihn in ihren Bann ziehen kann. Und allenfalls ein Fußballspiel kann ihn mal kurz ablenken…

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Für meinen Liebsten hab ich eine andere Puppe ausgesucht. Er bekommt den grünen Gordon Moneymaker und somit jede Menge Reichtum und Erfolg.
Gordon Moneymaker kam mit einem goldenen Löffel im Mund auf die Welt. Er ist der geborene Gewinner – egal ob mit Schlips an der Börse oder Zigarre rauchend im Casino. Ein Business Lunch endet immer zu seinen Gunsten und mit analytischem Verstand, Intelligenz und Charme wendet er jede Katastrophe ab. Er hat ein enorm glückliches Händchen für Investments und Geldanlagen und heimst trotz Weltfinanzkrise weiterhin Gewinne ein. Wenn Gordon einen Raum betritt, verdient er innerhalb kürzester Zeit den Respekt aller Anwesenden. In seinen Vorträgen gähnt kein Mensch – er hat Charme, ist redegewandt, hat Überzeugungskraft und schafft es, in brenzligen Situationen das Ruder herumzureißen und in Richtung Erfolg zu schippern. Er ist ein exzellenter Poker-Spieler und hat in Las Vegas mittlerweile so gut wie in jedem Casino Hausverbot… Gordon Moneymaker hilft Dir, zukünftig massenweise Erfolge zu verbuchen und diese auf lange Sicht auch in Geld umzuwandeln.

Somit wird mein Liebster reich und erfolgreich und zudem für immer mein sein. Wenn der Plan mal nicht perfekt ist… :hihi:

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Gekommen sind beide Püppchen inklusive kleinem magischen Strohsack, Beschreibung und Erklärung des Rituals für ordnungsgemäßen Voodoozauber. Eingepackt waren sie noch in einer kleinen Box und jede Zauberpuppe hat einen Schlüssel- und einen Handyanhänger. Hinter dem “Hokuspokus” steckt allerdings mehr, als man es von Flohmärkten usw. kennt: Die Voodolls wurden eigens kreiert und es gibt auch besondere Varianten mit prominenten Püppchen, wie z.B. Dregen oder Linda Shadowe.

Als kleines extra war für mich noch ein knuffiger Happymaker dabei.

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Ich sage Danke nach Schweden an Ulrike und das Voodolls Team! Ich bin wirklich gespannt, zu was mir der Zauber verhilft :)