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Ist das Leben nicht schön?

25. Dezember 2009 2 Kommentare

Alle Jahre wieder an Heiligabend schauen wir „Ist das Leben nicht schön?“, den wundervollsten Film der Welt. Alle Jahre wieder kommt dieser Film spät nachts – gestern von 1 bis um 3 – und falls nicht, haben wir schon die DVD im Regal stehen. Es ist ein wunderbarer, alter Schwarzweißfilm von 1946, in dem George Bailey aus Bedford Falls meint, sich am 24. Dezember wegen Geldproblemen das Leben nehmen zu müssen. George Bailey, der immer raus wollte aus Bedford Falls um etwas von der Welt zu sehen und der immer trotzdem bleiben musste, weil er gebraucht wurde. An diesem Abend taucht sein Schutzengel Clarence auf um ihn davon abzuhalten sich von der Brücke zu stürzen. Der Engel zweiter Klasse zeigt George, wie das Leben in Bedford Falls ohne ihn verlaufen wäre, wäre er nie geboren worden. So merkt George schnell, wie sein Handeln das Leben all seiner Bekannten beeinflusst hat. Wäre George beispielsweise im Alter von 12 Jahren nicht da gewesen um seinen Bruder Harry zu retten als dieser im Eis einbrach, hätte Harry später nicht seine vielen Kameraden im Krieg retten können. Georges Frau wäre eine alte Jungfer und Bedford Falls würde von dem korrupten Henry Potter regiert werden. Am Ende dieses sonderbaren Ausfluges merkt George, dass seine Existenz so viel Gutes gebracht hat, dass er sich nichts sehnlicher wünscht, als sein altes Leben zurück. So bekommt George die Chance, sein Leben weiterzuleben und er erfreut sich plötzlich an den kleinen Dingen. Alle seine Freunde sammeln Geld für ihn, um ihm aus seinen finanziellen Problemen zu helfen und der Engel hat sich endlich seine Flügel verdient. So geht alle Jahre wieder der Heilige Abend mit Tränen der Rührung zu Ende und es bleibt nur das Wissen, dass immer, wenn irgendwo ein Glöckchen klingelt, gerade ein Engel seine Flügel bekommt.