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Artikel Tagged ‘hilton-heim’

Winter, du nervst!

17. Februar 2010 5 Kommentare

Mein Auto ist eingeschneit. Jeden Tag. Ich bin froh, wenn ich es auf den dritten Anlauf irgendwie schaffe, aus dem Parkplatz zu kommen ohne dass die Reifen durchdrehen. Hier wird nicht geräumt, also liegt der Schnee der letzten Tage Wochen immer noch – inzwischen vereist – auf dem Parkplatz. Ich muss immer Extrazeit berechnen zum freischaufeln und -kratzen. Ich nehme schon bei jeder Gelegenheit den Bus. Und ich denke zurück an die Zeiten, als ich noch daheim gewohnt habe und meine eigene Garage hatte.

Und dann freue ich mich einmal, dass ich das Auto nicht freikratzen muss und dann sind die Scheiben innen gefroren. Außen geht’s wenigstens leichter weg. Und sieht auch nicht so bescheuert aus.

Heute Morgen hätte ich mich fast gefreut

26. Januar 2010 1 Kommentar

Badgeschichten - Teil 167.851.694.

Ich habe nach diesem letzten Post über die Löcher in meiner Wand kein Wort mehr darüber verloren, wie schön es ist, wenn man Wände ohne Löcher und einen trockenen Badboden hat. Ich habe es genossen, und zwar wirklich. Nicht mehr früher aufstehen, weil man mindestens 20 Minuten noch den Boden trocknen muss. Endlich einen Teppich im Bad haben können ohne zu befürchten, dass er nach 2 Tagen Dauernässe schimmelt. Endlich ein trockenes Bad.

Heute Morgen hätte ich mich fast gefreut. Weil ich geduscht habe und es war so wunderbar warm und so herrlich, dass ich am liebsten nie mehr aufgehört hätte. Und dabei konnte ich für einen kurzen Moment fast vergessen, wie viel Stress ich mit diesem Badezimmer schon hatte. Ja, ich hätte es fast vergessen – bis ich aus der Dusche auf einen vollgesaugten Teppich gestiegen bin.

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“Wir beschweren uns auf hohem Niveau”
Für alle, die es noch nicht leid sind
Mein Bad und ich. (K)eine Liebesgeschichte
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Gold oder Silber?
Wer schwimmen kann, ist klar im Vorteil
Alles umsonst?
Finally

Terminkalender gefällig?

21. Januar 2010 16 Kommentare

Wie ihr ja wisst, wohne ich im Gratisprobenwohnheim. Von Katzen- und Hundefutter, Produktproben jeglicher Art über einen Bundeswehrwandkalender 2010 habe ich schon alles mit meiner Adresse darauf gesehen. Am lustigsten sind eigentlich immer die Anschreiben à la “Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten, bla bla…”. Bei dem Bundeswehrkalender (der Typ von unserer hauseigenen Päckchenstation hier hat mich schon ganz komisch angeschaut, als ich das Din A3 große Päckchen mit fettem Bundeswehrlogo vorne drauf abgeholt habe) hat man sich bei mir für mein außerordentliches Engagement im letzten Jahr bedankt. Weil ich mich so motiviert für die Jugendausbildung eingesetzt habe. Ist doch Ehrensache :hihi:

Heute hab ich dem Briefkasten schon von außen angesehen, dass wieder was gekommen ist, weil er dank dem überdimensionierten Kuvert nicht mal mehr ganz zu ging. Drin war ausnahmsweise mal was nützliches: Ein Leitz Terminkalender. Ein Hardcover-Büchlein, von dem laut beiliegendem Schreiben nur 500 unter allen Newsletterabonnenten (was ich natürlich nicht bin) ausgelost wurden, und ich zähle zu den glücklichen Gewinnern. Juhu.

Leider hab ich aber schon ‘nen Terminkalender und ich bin auch kein Fan von Terminplanern mit einer Woche pro Doppelseite, weil ich einfach so schrecklich wichtig bin, dass ich pro Tag eine ganze Seite will. Also wenn wer sowas brauchen kann (und auch benutzen will, wegwerfen kann ich ihn auch ;) ), ich gebe ihn gern weiter. Und wenn irgendwer tatsächlich Newsletterabonnent ist und ihn nicht gewonnen hat… owned :D

“Wir beschweren uns auf hohem Niveau”

12. Januar 2010 1 Kommentar

Mit diesem Suchbegriff hat Google jemanden zu mir geschickt. Und das passt grad so schön, weil – was ich euch schon lange erzählen wollte, aber dann hab ich mich nicht getraut, weil ich nicht sicher war ob das alles so bleibt und ich hoffe ihr erwartet jetzt nichts Großartiges wie ‘ne Hochzeit oder Kinder – mein Bad ist dicht. Punkt.

Aber natürlich hab ich immer noch etwas zu beanstanden. Nämlich, dass sich das Thema damit jetzt irgendwie erledigt hatte und niemand drangedacht hat, auch die Wand wieder zuzumachen. Jedenfalls ist mir grad der Hausmeister in die Arme gelaufen (und nein, ich hab ihm nicht aufgelauert) und der hat gemeint morgen kommt jemand. Haha, das hab ich ja schon oft gehört.

Selbst wenn das so bleiben würde mit den Löchern in der Wand, könnt ich damit leben. Ich hab sie mit Papier abgeklebt und ich könnte da in Zukunft immer meinen Staub reinkehren, wenn morgen keiner kommt. Mir geht’s nur darum, dass ich meine Möbel nicht wieder so hinstellen kann, wie sie gehören, solang die Chance besteht, dass irgendwann jemand vorbeischaut und da jetzt zumachen will. Denn den Act mit schnell Schreibtisch verrücken hatte ich ja schon mal

Trotzdem bin ich zuversichtlich. Morgen wird das alles erledigt sein, für immer. Ja, so positiv denke ich! Und wenn nicht, gibt’s halt noch nen Post in der Reihe:

Für alle, die es noch nicht leid sind
Mein Bad und ich. (K)eine Liebesgeschichte
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Gold oder Silber?
Wer schwimmen kann, ist klar im Vorteil
Alles umsonst?
Finally

Collagen: Eindrücke eines ominösen Abends

3. Dezember 2009 5 Kommentare

Ich habe einen Ohrwurm.
Der passt wunderbar zu den Glühweinflecken auf der Couch.
Eingebrannter Käse ist echt schwer von einem Backblech wegzubringen. Aber der Hawaii Toast (bzw. die Hawaii Toaste / Toasts / Töster) waren es wert.
Ich sollte jede Woche bei mir eine Session schmeißen. Dann räum ich wenigstens mal gründlich auf. Ist echt schön hier.
Apfelwein ist ekelhaft. Vielleicht hätte ihn die Mischung mit Fanta gerettet. Aber leider hatte ich keins da.
Ich habe gehört, eine meiner Gästinnen hat gestern eine Kühlschranktür abgerissen.
Was das an meiner Wand macht, weiß wohl niemand so genau.
Betrunken gegen eine “hochglazpolierte” Scheibe zu laufen, ist sicher nicht so angenehm. Aber sehr lustig für Außenstehende.
Mein Nachbar pfeift Weihnachtslieder.
Ich danke meiner Schwiegermama für die Dose Plätzchen :)
Ich bin so froh, einen Freund zu haben, der nach einer Party aufsteht und abspült.
Ampelpartys, bei denen es nur orange Aufkleber gibt, sind witzlos.
Und die Wette hätte ich eh gewonnen. Wir beide wissen es. Wir sagen es nur nicht.
Die Party selber war eigentlich scheiße. Ich hab ja gleich gesagt, wir sollten noch hier bleiben.
Ich habe großen Hunger. Werde mir jetzt dann Dinosauriernuggets oder Flühlingslollen machen. Vielleicht auch beides.
Aber erst warte ich noch auf meine Schwester.
Und ich hab heute ein tolles Päckchen bekommen: