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Artikel Tagged ‘klausuren’

Zwischenstand

12. Februar 2010 6 Kommentare

So, meine Anglistik-Klausuren habe ich geschafft erledigt für dieses Semester. Bleiben noch zwei in BWL, eine Seminararbeit und ein Aussprachetest. Ich prokrastiniere indem ich aufräume, umräume, putze und bei Facebook Schatzis Rekorde breche. Das Schneechaos hat Regensburg immer noch im Griff und es schneit immer wieder ein wenig weiter. Meine beiden Taschen musste ich zurückschicken und neu bestellen, weil die’s nicht auf die Reihe kriegen die nachträglich zu reduzieren. Gestern hab ich Post bekommen, und für den Steve gibt’s hier ein Foto davon:

Ein Multifunktionswerkzeug eines großen Möbelhauses mit rotem Stuhl. Darin steckt eine Zange, ein Drahtschneider, ein großes und ein kleines Messer, ein kleiner und ein großer, sowie ein Kreuz-Schraubenzieher, ein Flaschenöffner, eine Metallfeile, eine Holzfeile, ein Schlüsselanhänger und ein Dosenöffner. Ich fühle mich jetzt dazu berufen, es gleich zu benutzen und etwas handwerkliches zu tun. Vielleicht mach ich mir ein Bier auf. Oder ich feile irgendwas. Meine Nägel zum Beispiel.

Klaushuren

8. Februar 2010 10 Kommentare

Ich bin empfindlich. Ich bin gestresst, ich bin genervt. Menschen nerven mich. Ich kriege die Krise, wenn jemand meint, er müsste mir im Weg stehen. Wenn jemand laut ist, wenn jemand rücksichtslos ist, wenn jemand schreit, singt oder auch lacht. Schuhe mit Absätzen gehören in der Bibliothek verboten. Genauso wie die Tussi mit dem hässlichen gelben Cardigan, die aussieht wie Nora Tschirner und die mit ihren wahnsinnig lauten und ebenso hässlichen Stiefeln jeden Tag meint, sie müsste achtzehn Mal pro Stunde an meinem Tisch vorbeistolzieren.
Mir soll keiner Fragen stellen und auch keine dummen Kommentare abgeben. Kritik will ich genauso wenig. Ich ertrage es nicht, wenn mir wer was vorschreibt oder mich zu irgendetwas verpflichten will. Ich brauche keine Besserwisser und will nicht mal gut gemeinte Ratschläge. Heute will ich einfach nur meine Ruhe.

Blogfreude

5. Februar 2010 7 Kommentare

Jetzt, wo ich lernen muss müsste, bin ich wieder blogfreudiger als die letzten Wochen. Ich habe viele Ideen, schreibe etliche Entwürfe, poste oft und denke mir was aus. Denen, die das nervt, kann ich versichern, dass es bald keine 36 Posts am Tag mehr sein werden, die ich aus Prokrastination und Verzweiflung schreibe. Ich werde keine Angst mehr haben müssen, dass ich an Hirnüberfüllung sterbe oder irgendwann nur noch Englisch sprechen kann. Am 19. März wird es hier wieder normaler zugehen. Dann gibt’s erst mal Posts von Frustshoppingergebnissen und Nichtstun. Ich habe aber – und das ist wirklich sehr seltsam dieses Semester – nur 4 Wochen Ferien, genau vom 19. März bis 19. April. Es sei denn ich gebe die Seminararbeit früher ab (haha, Witz des Tages – nämlich der einzige, wenn ich mal so drüber nachdenke).

Aber was ich in diesem Post eigentlich schreiben wollte: Ist es nicht auffällig, dass plötzlich wieder mehr Leute Farmville spielen? Der Trend hat so im Oktober-November stark nachgelassen, dann hab ich auch mal aufgehört und es hat in meinem Umfeld keiner mehr gespielt und plötzlich – jetzt, wo es zeitlich wieder eng wird – legen alle Farmer wieder los. Facebook kommt sowieso vom Teufel. Ich habe eine große Farm, ein hübsches Aquarium, einen süßen Zoo, ein Haustier und einen vernachlässigten Garten. Außerdem spiele ich Bomboozle, Music Challenge, Mahjong, Cube Crash, Marble Lines, Blocksquad, Sandwich Shop und Mind the Blox. Und das dauert halt mal 8 Stunden am Tag, bis man da alles abgearbeitet hat.
Wie soll ich denn da lernen?

es graut wieder

10. Januar 2010 3 Kommentare

Knappe 4 Wochen sind es noch. Knappe 4 Wochen bis es wieder losgeht.

Prüfungszeit. Seit wenigen Tagen lerne ich. Noch ist es nicht exzessiv und eher unstrukturiert aber ich bin früher dran als letztes Jahr. 5 Klausuren habe ich vor mir, und eine Seminararbeit. Wenn alles gut geht, habe ich nach diesem Semester BWL geschafft und starte dann nächstes Semester mit Medienwissenschaften. Aber davor muss ich noch ordentlich büffeln…

Knappe 9 Wochen sind es noch. Knappe 9 Wochen bis es wieder vorbei ist.

Freut euch auf die nächsten Wochen. Auf sinnlose Ich-müsste-eigentlich-lernen-aber-ich-blogge-noch-schnell-Beiträge. Auf weniger, und dafür kürzere Posts. Auf Ablenkungen, auf Panik, auf Verzweiflung. Auf Posts wie letztes Semester.

Das Grauen

Surrender

Titel? Dafür sind die Hirnmännchen zu beschäftigt

baaaaah

Schwimmflügel

Wie schön ich’s doch habe

Ohne Schirm

Winterloch und Frühjahrsputz

6. Januar 2010 5 Kommentare

Das Internet langweilt mich zur Zeit. Auf Twitter ist nicht viel los und außer bei Franzi und Saripari gibt’s auch kaum was Neues im Feedreader (dafür von den beiden umso mehr, hehe). Ich hab’s vor ein paar Tagen geschafft, meinen Feedreader zu entrümpeln, hab wieder etliche Blogs entsorgt, endlich mal alles gelesen was mich interessiert und den Rest gelöscht. Jetzt ist aus den etwa 2.348 ungelesenen Beiträgen eine glatte Null geworden. Sobald was reinkommt, les ich’s und freu mich drauf, und ich glaube das ist auch der Sinn eines Feedreaders und nicht, dass man bei 5 Blogs täglich schaut und alle andern 1-2 Mal im Monat als gelesen markiert. Somit hab ich das nach einem Jahr auch endlich begriffen.

Gestern Abend hab ich gemerkt, dass ich mich den ganzen Tag über nicht angezogen habe und konnte mich also ohne umziehen wieder ins Bett legen. Das ist gammlig und faul, aber bequem. Und ich wüsste nicht, wofür ich mich anziehen sollte, wenn ich den halben Tag schlafe und die andere Hälfte mit am PC arbeiten, chillen und lernen verbringe. Es gibt auch niemanden, der plötzlich und unerwartet an meine Tür klopfen und mich dann so sehen könnte (alle meine Nachbarn haben mich schon zu unmöglichen Tageszeiten im Schlafanzug gesehen – eigentlich gibt’s also auch da schon nichts mehr, was mir noch peinlich sein könnte), weil einfach keiner hier ist. Das ist ziemlich angenehm, es ist endlich mal ruhig und ich habe das Gefühl, dass ich so laut Musik hören könnte, wie ich möchte, wenn ich denn wollte.

Ich werde heute aufräumen und putzen und lernen, weil’s bitter nötig ist und weil ich sonst nichts zu tun habe. Der Liebste ist weg, Regensburg schläft noch und am Feiertag kann ich eh nicht viel machen, worauf ich Lust hätte. Und ich werde im Schlafanzug bleiben, bis abends. Wer will, darf gerne an meine Tür klopfen. Aber hören werde ich es nicht, weil ich jetzt Musik anmache und laut aufdrehe.