Allein und einsam frist’ ich hier mein Dasein. Sehnsucht frisst mich auf seit Du nicht bei mir bist. Ich vermiss Dich.
Das Schicksal – ach es riss Dich fort aus meinem Arm, arglistig und verschlagen. Mist, ich vermiss Dich.
Ach, wie gern wüsst’ ich wie’s Dir geht, da wo Du bist, Ich hoffe doch sehr du erzählst mir Du fehlst mir.
Ich träum von Dir und küss’ Dich, aber leider, küssen ist nicht, weil Du jetzt nicht bei mir bist. Ich vermiss Dich.
Ich bitte Dich, vergiss mich nicht! Solange bitte bis ich Dich besuchen komm’, versprochen? In zwei Wochen – länger bleib’ ich hier gewiss nicht. Pack meinen Koffer und verpiss mich, komm zu Dir, mein Schatz, und küss Dich.
So hat er gestern selbst sein neues Programm Noah war ein Archetyp beschrieben. Tatsächlich hatte Bodo Wartkes Auftritt im Audimax in Regensburg nicht ganz so viel mit dem Thema Noah zu tun, bis auf einige Tiergedichte Die Akustik war leider nicht optimal, zumindest an unserem Platz nicht, aber nach der Pause hatte sich dieses Problem dann zum Glück erledigt.
Ich finde den Typen ja supersympathisch. Der Abend war für mich persönlich wirklich sehr lustig, ich hab viel gelacht, aber Bodo macht seine Scherze nicht auf die Mario Barth- oder Michael Mittermeier-Art (um den Vergleich meines Liebsten nochmal aufzugreifen), bei der andere – wahlweise Frauen – verarscht werden, sondern sehr stilvoll. Er macht ja auch kein richtiges Comedy, sondern eine durchaus amüsante, aber auch teilweise tiefgründige Kabarett-Show mit Musik und Gesang. Es waren lustige Lieder dabei, gesellschaftskritische (genau eins, nämlich dieses hier, haha) und sehr sehr romantische und gefühlvolle Lieder und Gedichte.
Als das Konzert dann nach guten 2 Stunden eigentlich schon vorbei war, hat Bodo noch eine gute halbe Stunde weitergespielt, unter anderem mit seinem vielleicht berühmtesten Liebeslied (für uns gab’s als Zusatzsprache noch klingonisch )
Von mir gibt’s also definitiv eine Anschauempfehlung! Sofern ihr Humor habt, versteht sich
Und als Abschluss noch mein Lieblingsgedicht:
Die Leute damals im Mittelalter
hatten echt voll keine Mittel, Alter.
Lexy & K-Paul sind Helden. Ich liebe sie. Wirklich. Seit Jahren. Und ich hasse den Winter dafür, dass die CD, die ich im Auto vergessen hab, jetzt nur noch bis Lied 4 geht.
Ich weiß nicht mehr, warum ich damals nicht im Suxul war, als die beiden (oder war’s nur Lexy?) da aufgelegt haben. Aber der Grund muss verdammt gut gewesen sein. Nochmal werd ich mir das nicht entgehen lassen. Und ich will – nein, ich fordere! – dass Lexy & K-Paul mal in der Suite auflegen. So.
I turn my head up to the sky, I focus one thought at a time, I do not let the little thieves under my tightly buttoned sleeve. It couldn’t be a longer time, I feel like I am walking blind, I have no arrival time, there are no legible signs. There are no legible signs.
I like the way that you talk, I like the way that you walk. It’s hard to recreate such an individual gait.
Manchmal stößt man irgendwo, irgendwie, irgendwann einfach so auf gute Musik. Man verliebt sich in ein unbekanntes Lied, ein Album, oder eine Band. Man hört es andauernd, teilt es mit den Menschen, die man gern hat und glaubt, das Lied gehöre einem ganz allein. Weil es etwas ist, das nicht jeder hört, das nicht jeder kennt. Man hört es im Stillen, im Auto, laut aufgedreht. Und dann – eines Tages – da hört man es im Radio. Dann hört man es auf einer Party, auf MTV, und jeder hört es. Plötzlich ist es Mainstream geworden und alle hören es halt, weil es gerade läuft. Man hat das Gefühl, dass es trotzdem niemand so versteht wie man selbst. Und dann muss man diese innige Liebe zu diesem Lied mit jedem Menschen auf dieser Welt teilen. Und man will es wieder für sich allein.
So ging’s mir mit dem Pink Album zum Beispiel. Das hab ich schon gehört, als es rauskam und mich in jedes einzelne Lied verliebt. Und etliche dieser Lieder wurden seitdem als Single veröffentlicht und jetzt werden sie täglich im Radio gespielt und sich nicht mehr “meins”.
Als ich auf dem ersten Peter Fox Konzert in München war, hat mich vorher jeder, dem ich das erzählt habe, angeschaut als wäre ich verrückt. “Peter Fox? Noch nie gehört!” – und auf dem Konzert waren echte Fans. Bei dem zweiten Konzert, keine 3 Monate später, waren jede Menge Teenies da, weil’s plötzlich cool war, Peter Fox zu hören. Die Lieder liefen im Radio und nichts war mehr “exklusiv” daran. Dabei hab ich’s schon zu schätzen und lieben gewusst, als ich bei dem Namen Peter Fox noch “Wer soll das denn sein?” hören musste.
Oder Untouched von den Veronicas, das ich schon ein halbes Jahr bevor es hier rauskam in Amerika gehört habe. Damals war es “meins” und jetzt ist es die Titelmelodie der Model WG. Das allein sagt doch schon alles. Und darum will ich’s wieder zurück, weil’s einfach zu gut ist um so verschwendet zu werden. Das versteht sowieso niemand so wie ich.
mitteilungsbedürftige