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Dieses eine Ziel

29. April 2010 Keine Kommentare

IMG_4618Es gibt da diese eine Hose. Eine Jeans, in meinem Kleiderschrank. Dunkelgrau, nicht besonders teuer und ungetragen. Ich liebe sie, sie gefällt mir total gut, aber – und das ist das tragische – ich passe nicht rein.

Das tückische an Jeans ist ja, wenn man sie passend kauft, werden sie mit dem Tragen weiter und wenn man sie eng kauft, bleiben sie für immer eng. Ich hab mir nie besonders viel daraus gemacht, mich für den Sommer bikinifit zu kriegen – ich bin wie ich bin und ich mag mich so. Das war auch nie wirklich ein Problem, aber diese eine Jeans… Die bringt mich noch um den Verstand. Ich hoffe jetzt einfach mal darauf, dass ich irgendwann, wenn ich oft genug im Unisport war (heute hab ich schon geschwänzt, aber verratet’s keinem!) auf wundersame Weise reinpasse. Es ist ja nicht mal so, dass ich sie nicht zukriegen würde (so irre bin ich dann auch nicht, dass ich mir Hosen kaufe, die ich nicht mal zubringe), aber es sieht halt einfach nicht besonders aus. Und gerade jetzt, wo diese Hose so perfekt zu meiner neuen Tasche und meinen neuen Schuhen passen würde, müsst ihr mir besonders die Daumen drücken, damit ich sie an einem der kommenden, wunderbaren Sommerabende bequem tragen kann. Ihr kriegt dann auch ein Foto ;) Und ich sollte jetzt am besten alle Schokoladenvorräte sofort vernichten, damit ich in Zukunft davon nichts mehr essen kann :hihi:

Taschenliebe. Meine geliebte Nine West

12. Februar 2010 3 Kommentare

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Wie anfangs angekündigt, gibt’s heute eine Tasche aus meinem Besitz. Gefunden habe ich die Gute von Nine West letztes Frühjahr in New York bei Century 21, wo ich mich sofort in sie verliebt habe (kleine Schleichwerbung am Rande: Frauen dieser (Mode-)Welt, wenn ihr mal in New York seid, schaut da unbedingt rein, es ist der Himmel auf Erden! Ein Marken-Outlet mit wirklich wahnsinnig tollen Sachen! Ich hatte nach 20 Minuten 7 Taschen in meinem Korb und habe mich dann schweren Herzens nur für 3 entschieden, obwohl alle wahnsinnig günstig waren. Heute bereue ich’s, ich hätte alle nehmen sollen!).

Jedenfalls, hier ist die erste der liebsten Lieblingstaschen (auf dem Foto leider nicht ganz so umwerfend wie in echt):

Wenn ich mich für diese Tasche entscheide, weiß ich immer, dass ich alles lebensnotwendige dabei habe: Handcreme, Lippenbalsam, Eyeliner, Tempos, Kaugummis, Bürste, Haarspray, Getränkegutscheine für diverse Regensburger Bars und Clubs, Hello-Kitty-Aufkleber und o2-Brausepulver. Und dann bleibt noch genug Platz für Geldbeutel, Handy, Schlüssel, Mp3-Player und ein paar kleine Einkäufe (ihr kennt mich, also: Wimperntusche, Ohrringe und Nagellack). Sie wurde im Laufe des letzten Jahres wirklich stark beansprucht und ist immer noch wie neu.

Hachzzz <3

Weitere Schmuckstücke:
Taschen, Taschen, Taschen
Taschenliebe. Post von Esprit

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Nicht dein Geschmack? Taschen für alle Lebenslagen gibt’s beim Taschenkaufhaus:

Taschenkaufhaus.de - Der Lifestyle Taschen Shop

Schwindelerregend

9. Januar 2010 4 Kommentare

Avatar in 3D. Momentan der zweiterfolgreichste Film der Filmgeschichte und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis er Titanic überholt, wenn man sich den immer noch anhaltenden Ansturm auf die Kinokassen ansieht. Aber wahrscheinlich geht es vielen Leuten so wie mir, dass sie sich denken “Im Kino oder gar nicht”, weil 3D auf DVD sicherlich nicht so der Hit ist.

Reviews gibt’s schon jede Menge, ich werde jetzt nicht damit anfangen, wie toll doch das 3D ist und die Handlung und wie geil Jack Sully ist. Das wissen wir ja alle bereits. Ich bringe essentiellere Informationen. Nämlich dass die supercoole 3D-Brille aussieht wie die, die Spongebob immer zum Quallenfischen trägt. Dass einem leicht übel werden kann, wenn man zuviel 3D nicht verträgt. So gut das auch gemacht ist (und das will ich nicht in Frage stellen), es ist gewöhnungsbedüftig. Ich persönlich fand’s anstrengend auf Dauer, vor allem weil schnelle Bewegungen im Hintergrund oft unscharf und verschwommen sind, da kann einem schon schwindlig werden. In der Pause (ich wusste gar nicht, dass es eine Pause gibt) hatte sich schon jemand auf die Treppe übergeben. Und gegen Ende hatte ich Kopfschmerzen von der ungewohnten Sichtweise.

Von der Handlung wusste ich nicht viel. Meine Schwester hat mir mal grob in einer Minute erklärt, worum es geht und da dachte ich mir “naaaaja…”. Klang nicht so aufregend für mich. Aber das mit den neuen Kameras und 3D und die Tatsache, dass der Film so erfolgreich ist, machte ihn dann doch wieder interessant. Ich muss sagen, dass ich ihm nicht so viel Handlung zugetraut hätte. Ich dachte, Hauptaugenmerk wäre sicherlich auf die Technik und das 3D-Feeling gelegt worden (was in einigen Szenen auch stimmen mag), aber die Handlung ist auch gut ausgearbeitet. Ich denke, ähnlich wie bei Star Wars, Harry Potter und Herr der Ringe (den Avatar übrigens in der Liste der erfolgreichsten Filme gerade überholt hat) liegt der Reiz der Story an der völlig neuen Welt. Da ist alles neu erfunden, von Fortbewegungsmitteln über Menschen, Tiere und Pflanzen. Das allein ist schon spektakulär.

Ob ich mir den Film auf DVD nochmal ansehen würde, hat mich der Liebste gestern Nacht (Film ging um 20:30 los, um 0:30 waren wir dann wieder daheim) gefragt. Natürlich würde ich, ich schaue Filme auch 2 Tage hintereinander an, wenn es die Umstände ergeben. Aber ich muss ihn nicht nochmal sehen. So der Wahnsinn war die Story dann doch nicht und wie gesagt, auf DVD wird’s auch das Dreidimensionale nicht rausreißen. Aber ich bin sicher, dass der Film jetzt schon so viel einspielt, dass die DVD-Verkäufe dann auch egal sind. Im Übrigen hat die Kinokarte genauso viel gekostet wie ‘ne normale DVD. 27 Euro für 2 Studenten (inkl. Rabatt!) mit der Brille. Überlänge hatte er ja auch noch, was es nicht unbedingt gebraucht hätte, zumindest nicht in diesem Ausmaß. Gerade mit der Pause war’s dann schon sehr lang und wie immer in Kampfszenen hätte der Böse auch einfach mal sterben können und nicht noch 5x den Flammen entkommen und 3x überaschenderweise doch überleben müssen. Aber gelohnt hat es sich. Zumindest können wir jetzt mitreden ;)

oder sie gehen verloren.

30. November 2009 2 Kommentare

Ich möchte heute Katha zitieren. Weil sie einfach – leider – so verdammt recht hat mit dem, was sie sagt.

Man kauft Dinge und hält sie sauber. Man behandelt sie pfleglich und steckt sie in eine extra Tasche, in der sie nicht von Münzen und Schlüsseln verkratzt werden. Und auch getrennt von anderen Dingen, auf die man Acht geben muss, damit sie sauber bleiben. Irgendwann bekommen die Dinge aber ihren ersten Kratzer. Und noch einen Kratzer. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Und wieder.

Bald interessiert es einen aber nicht mehr.

Man behält sie nicht mehr in einer extra Tasche sondern schmeißt sie mit allen möglichen anderen Dingen zusammen. Die Form geht verloren und die Dinge werden nur noch Funktion.

Menschen sind genauso.

Man trifft neue Menschen und behandelt sie pfleglich, geht mit ihnen sorgsam um. In einer extra Tasche. Irgendwann fängt man aber an sie zu verkratzen, nicht mal Absichtlich. Manchmal lässt man sie einfach versehentlich fallen und vergisst in welche Tasche man sie eigentlich gesteckt hat. Nach dem ersten Kratzer geht es nur noch bergab. Man achtet nicht mehr auf die Form und die Menschen werden nur noch Funktion. Sie werden zu einem Zweck, Ziel und einer Absicht. Nur noch das Wesentliche, der Kern, bleibt übrig.

Oder sie gehen verloren.

Werden ersetzt.

auf ein Neues

18. Oktober 2009 1 Kommentar

Wuah. Morgen geht’s los. Das Wintersemester, mein 3. Semester. Erster Tag, 4 Stunden: ein Seminar in englischer Literatur und Spanisch. Auf letzteres bin ich besonders gespannt, weil ich noch nicht mal die Kausurergebnisse vom letzten Kurs weiß und bezweife, dass ich sie je erfahren werde. Vielleicht darf ich den dritten Kurs noch gar nicht machen ohne Bestätigung, dass ich die ersten beiden bestanden hab. Wird sich zeigen. Ich beneide die Leute, die morgen in die Uni gehen können und sich einfach beschwafeln lassen. Ich habe das beängstigende Gefühl, dass ich auch morgen schon Leistung bringen muss. So ist das halt mit Anglistik und den Seminaren. Aber zum Glück bin ich durch den Blockkurs schon wieder ein wenig “drin” (in Spanisch befürchte ich, dass ich alles über die Ferien vergessen habe, was ich mal wusste). Ich werde kommende Woche wieder ein Vermögen für Literatur und Skripte ausgeben, aber ich weiß auch, dass die Woche schnell vorbei sein wird. Montag bis Donnerstag, das geht. Ich bin ja auch gespannt, wie ich das mit dem Arbeiten nebenbei auf die Reihe kriege. Meine Mama ärgert mich immer und sagt “Ja, stell Dir vor, es gibt Leute, die müssen neben dem Studium arbeiten”. Ich muss nicht, aber ich will.

Ich freue mich auf die Zeit, in der ich die Besten wieder öfter mal irgendwo auf dem Gang oder in der Cafete treffe. Ich freue mich auf die Semesteranfangspartys und auf Pappkaffee mit dem Liebsten. Und ich bin kribbelig und aufgeregt, jawohl. Und jetzt geh ich in den Keller und such Schuhe, in die ich mit meinem fetten Zeh reinpasse und in denen ich nicht gehen muss als wäre ich ein Spacko. So viel zum Thema guter erster Eindruck…