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Artikel Tagged ‘peter fox’

Musikegoismus

7. Februar 2010 5 Kommentare

Manchmal stößt man irgendwo, irgendwie, irgendwann einfach so auf gute Musik. Man verliebt sich in ein unbekanntes Lied, ein Album, oder eine Band. Man hört es andauernd, teilt es mit den Menschen, die man gern hat und glaubt, das Lied gehöre einem ganz allein. Weil es etwas ist, das nicht jeder hört, das nicht jeder kennt. Man hört es im Stillen, im Auto, laut aufgedreht. Und dann – eines Tages – da hört man es im Radio. Dann hört man es auf einer Party, auf MTV, und jeder hört es. Plötzlich ist es Mainstream geworden und alle hören es halt, weil es gerade läuft. Man hat das Gefühl, dass es trotzdem niemand so versteht wie man selbst. Und dann muss man diese innige Liebe zu diesem Lied mit jedem Menschen auf dieser Welt teilen. Und man will es wieder für sich allein.

So ging’s mir mit dem Pink Album zum Beispiel. Das hab ich schon gehört, als es rauskam und mich in jedes einzelne Lied verliebt. Und etliche dieser Lieder wurden seitdem als Single veröffentlicht und jetzt werden sie täglich im Radio gespielt und sich nicht mehr “meins”.
Als ich auf dem ersten Peter Fox Konzert in München war, hat mich vorher jeder, dem ich das erzählt habe, angeschaut als wäre ich verrückt. “Peter Fox? Noch nie gehört!” – und auf dem Konzert waren echte Fans. Bei dem zweiten Konzert, keine 3 Monate später, waren jede Menge Teenies da, weil’s plötzlich cool war, Peter Fox zu hören. Die Lieder liefen im Radio und nichts war mehr “exklusiv” daran. Dabei hab ich’s schon zu schätzen und lieben gewusst, als ich bei dem Namen Peter Fox noch “Wer soll das denn sein?” hören musste.
Oder Untouched von den Veronicas, das ich schon ein halbes Jahr bevor es hier rauskam in Amerika gehört habe. Damals war es “meins” und jetzt ist es die Titelmelodie der Model WG. Das allein sagt doch schon alles. Und darum will ich’s wieder zurück, weil’s einfach zu gut ist um so verschwendet zu werden. Das versteht sowieso niemand so wie ich.

Das war’s

31. Dezember 2009 1 Kommentar

2009 ist fast vorbei. Es war kein besonders ereignisreiches Jahr. Keine großen Veränderungen, die sich nicht im Jahr davor schon angekündigt hätten. Und trotzdem war es ein sehr schönes Jahr. Um es zusammenzufassen, klaue ich mir von der Sternengreiferin ein paar Ideen für meinen Jahresrückblick 2009.

Beste CD 2009: Peter Fox und Pink waren meine ständigen Begleiter.

Schlechteste CD 2009: Das Fedde Le Grand Album. Das hat mich echt enttäuscht.

Bester Film 2009: Er steht einfach nicht auf dich.

Das grösste Herzklopfen 2009: Als ich dem Liebsten zum ersten Mal gesagt habe, dass ich ihn liebe.

Die größte Veränderung 2009: Der Nebenjob.

Coolste Anschaffung 2009: Mein Blog :D

Überflüssigste Anschaffung 2009: Das 37. Paar Ohrringe vielleicht. Obwohl… die trag ich auch echt gern..

Beste Entscheidung 2009: Mein Nebenfach zu wechseln!

Schlimmste Enttäuschung 2009: Enttäuschungen gab’s viele, immer wieder mal. Aber keine richtige schlimmen – zum Glück.

Grösster Schreck 2009: Der gebrochene Zeh, bzw. der Anblick, als ich die Socke ausgezogen und gesehen hab, wie er wegsteht.

Grösster Ärger 2009: Die unendliche Geschichte des Badezimmers.

Schönster Ausflug 2009: New York, Hamburg, London. In der Reihenfolge.

Grösster Traum 2009: Endlich aufhören zu zweifeln.

Schönster Moment 2009: Letztes Silvester war sehr toll. Ich glaub das war einer der schönsten Abende, gleich zu Beginn des Jahres. Hoffen wir mal, dass der letzte Abend ähnlich schön wird…

Und ohne 2009 wüsste ich nicht: Was es heißt, wirklich glücklich zu sein.

remember, remember

5. Dezember 2009 Keine Kommentare

Warum wird eigentlich nie mehr etwas so gut, wie es einmal war? Ihr wisst was ich meine. Dieses “Da müssen wir dieses Jahr wieder hingehen, das war letztes Mal so super”. Streicht das, vergesst das, denkt euch das nie! Denn es ist nicht so. Meine erste Party, das legendäre wir-tanzen-im-Regen-Open-Air, das erste Peter Fox Konzert, der erste Abend im ersten Semester in der Ubar. Der ominöse Donnerstag. Die erste Nacht der Abireise. Das erste mal Sex.(Das ist wahrscheinlich das einzige, was bei Wiederholung nur besser werden kann). Die erste Ampelparty. Das ganze erste Semester eigentlich. Warum wird’s nie mehr wie es war? Ist es, weil man jung war? Was aber, wenn man jetzt auch noch nicht alt ist? Man denkt immer zurück, an irgendwelche Zeiten, wie den phänomenalen Sommer vor dem Abi, wo man jeden Tag am Weiher verbracht und gechillt hat. Weiherpartys..! Mehr brauch ich gar nicht sagen. Wo sind diese Zeiten hin? Warum habe ich das Gefühl, dass alle mit der Zeit immer langweiliger werden? Warum heißt es immer “weißt du noch, wie wir uns damals schon auf dem Parkplatz beide fast übergeben hätten und du mir dann ein Küchensieb als Kotzkübel gegeben hast, als du im Bad geschlafen hast?”? Oder “weißt du noch wie unsere Eltern damals nicht erfahren durften, dass wir bis 7 Uhr morgens auf der Party waren und kannst du dich erinnern wie unsere Hosen danach ausgesehn haben?” Warum passiert sowas nicht nochmal? Ich frage mich, ob es in 1-2 Jahren über die jetzige Zeit auch etwas zu erinnern geben wird. Oder ob man auch dann noch über die gleichen guten alten Zeiten nachdenkt, die dann nur noch ein Stück länger zurückliegen. Da hilft doch auch keine ultimative Total-Reunion-Party, weil’s eh bei weitem nicht mehr so geil wird wie es einst war, und es wird nicht besser indem man krampfhaft versucht, irgendetwas wiederzubeleben. Lieber das Geschehene in guter Erinnerung behalten und es gut sein lassen, etwas anderes machen. Das gleiche ist es in 99% der Beziehungen. Wenn erst mal Schluss ist, sollte man dankbar sein für die Zeit oder sich freuen, den Spacken endlich los zu sein. Es gibt immer Gründe, warum man sich trennt und dass diese Gründe schwerwiegend genug für das Ende waren, zeigt, dass sie nicht leicht vergessen werden können, wenn man beschließt, “neu anzufangen”. Mit neu anfangen meint man auch immer nur, das alte wiederzubeleben. Damit es wieder so wird, wie es einst war, als es noch super war. Aber so wird’s nicht mehr. Nur anders. Und entweder man kann mit dem anders leben, oder man wird ewig irgendwelchen Erinnerungen nachhängen und versuchen, etwas wiederherzustellen was schon lange verloren ging.

Die Allwissende?

21. November 2009 4 Kommentare

Wiedermal häuft sich der Unsinn, über den Leute von Google zu mir geschickt werden. Ich weiß, ich sehe kompetent aus und bin hilfsbereit, aber bei allem was recht ist, mit Antworten auf alle Fragen kann selbst ich nicht dienen.

“und rein damit”
Wer googelt sowas? Warum googelt man sowas? Was erhofft man sich zu finden? Will ich’s überhaupt wissen? Und WARUM landet man da auf meiner Seite? oO
(die Antwort gibt’s hier)

nachbarn sind vom dröhnen meiner bässe genervt
Bei mir ist das umgekehrt. Ich bin die, die genervt ist. Aber nicht von den Bässen, sondern von den Trampolinen.

schwestern pissen sich gegenseitig voll
Dazu werde ich mich nicht äußern. Das ist nicht nur abwegig, sondern auch abartig. Ich “pisse” niemanden voll. Es sei denn, er wird von einer Qualle angefallen, dann hilft das, hab ich gehört. Vielleicht kommt als nächstes jemand mit dem Suchbegriff “Quallenangriff” hierher… Aber helfen kann ich da auch nicht. Und das geht auch irgendwie am Thema vorbei. Streichen wir das besser wieder…

pierre baigorry freundin
Schade. Ich bin’s nicht. Er ist auch verheiratet, soweit ich weiß.

armband nach 2 monaten zu früh? beziehung
Liebe Männer. Schmuck ist nie zu früh. Niemals. Zumindest kein Armband. Über einen Ring könnte man sich streiten, aber ein Armband ist unverfänglich. Genauso wie Ketten, Ohrringe und ähnliches.

bilder von frauen in sexy uniformen
Harr harr. Ich hätte mich damals doch in meinem sexy Milchprüfringskittel fotografieren sollen. Oder in der erotischen Latzhose bei Audi. Das wären zumindest sexy Arbeitsuniformen. Aber vielleicht leiht mir der Liebste mal seine Rettungsdienst-Uniform, dann mach ich Fotos, versprochen.

kranker Körperkampf

18. November 2009 1 Kommentar

Schweinegrippe. Das ist ja im Moment wieder so ‘ne Panikmache Sache. Generell ist jeder irgendwie erkältet. Und vorgestern habe ich mich gefragt, warum ich nicht, weil ich doch sonst auch immer vorne mit dabei bin. Zum einen wahrscheinlich, weil ich mir 40.000 Mal am Tag die Hände wasche. Das ist schon beinahe obsessiv, aber der Liebste sagt, das ist das Wichtigste, also tu ich’s. Ich will schon gar nichts mehr anfassen. In der Arbeit hatte wohl einer die Schweinegrippe, nur da ist’s schwer weder Tastatur noch Maus anzufassen und trotzdem zu arbeiten. Deswegen wasche ich mir auch da in jeder Pause 2x die Hände. Irre, ich weiß. Aber bisher hat’s funktioniert.
Ein weiterer Grund, warum’s mich noch nicht erwischt hat, ist, dass ich nichts aufregendes vor hatte. Ich werde immer nur dann krank, wenn irgendwas Supercooles im Kalender steht. Das Peter Fox Konzert zum Beispiel. Wo ich dann nach der Hälfte keine Stimme mehr hatte. Oder das Wiwi-Sommerfest, wo’s genauso war. Oder ungefähr jeder Abend, an dem mal mehr als nur 2-3 Leute mit uns weggehen wollten. Immer war’s das gleiche: Ich hab mich tagelang drauf gefreut, und dann war ich so heiser, dass gar nichts ging. Oder ich hab mir den Zeh gebrochen.
Vorgestern hab ich dem Liebsten zugesagt, heute mit ihm, seinen Freunden und einer der Besten wegzugehen. Und jetzt ratet mal. Halsschmerzen. Kopfschmerzen. Irgendwie so generelles Unwohlsein. Ich könnt mich in den Arsch beißen echt aufregen. Ich frage mich, ob ich’s mir einbilde. Ob das Zufall sein kann oder ob mein Körper einfach keinen Bock auf Party hat. Vielleicht sollte ich ihm signalisieren, dass er mit mir nicht machen kann, was er will, und heute feiern gehen und ihn in Alkohol ertränken. Aber ich befürchte, er zahlt’s mir heim. Und er sitzt am längeren Hebel.
Verdammt.