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Artikel Tagged ‘prüfungszeit’

Sommer ist was in deinem Kopf passiert

16. März 2010 Keine Kommentare

Ich habe keine Sonnenbrille, hab ich das schon mal erwähnt? Im Moment ist das auch eher unwichtig, außer es ist so hell, dass der Schnee blendet. Ob es dieses Jahr überhaupt einen Sommer gibt, weiß ich nicht, und wenn, dann wahrscheinlich genau in der Zeit, wenn ich Prüfungen schreibe. Letzten Sommer waren auch die wärmsten Tage immer die, wo ich von mittags bis um 8 (!) in der Uni gehockt bin.

Trotzdem freue ich mich auf den Sommer, falls er mal vorbeischaut. Endlich nicht mehr fünf Schichten übereinander anziehen um nicht jämmerlich zu erfrieren. Endlich wieder nach Sonnencreme riechen und im Garten sitzen. Barfuß durch’s Gras laufen. Ein klitzekleines Bisschen braun werden. Nicht in völliger Dunkelheit aufstehen und nicht um fünf Uhr nachmittags schon das Licht anmachen müssen.

Ja, davon träume ich, während ich hier sitze mit zwei Paar Socken über meinen frierenden Füßen und schaue nach draußen auf den eingeschneiten Garten. Und wer ist Schuld daran, dass ich verzweifelt an den Sommer denke? Das Grübchen. Sie verlost nämlich eine Dior Sonnenbrille und ich will sie haben. Damit ein bisschen Sommerfeeling aufkommt. Meine letzte Sonnenbrille hab ich mir in Spanien gekauft, bei der Abireise. Eine Woche davor hab ich mir extra noch eine beim H&M besorgt, braucht man ja im Sommer, und dann hab ich mich am ersten Tag am Strand draufgesetzt. Bescheuert, ich weiß. Aber die, die ich mir dann da in einem kleinen Geschäft in der “Shoppingmeile” gekauft habe, war eh viel schöner, so lange bis der Bügel abgefallen ist. Ihr seht also, es wird mal Zeit für ‘ne gescheite. Diese hier soll’s werden (Dior könnt ich mir nie im Leben leisten nach meiner heutigen dm-Eskapade):

Wer mir die Daumen drückt, der bekommt ‘nen wunderbaren Sommer.
Ganz bestimmt  :sun:

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Ach und, vergesst nicht mein Gewinnspiel – da gibt’s auch was tolles für den Sommer :yes:

Koalas schlafen 22 Stunden am Tag

7. März 2010 1 Kommentar


Ich möchte auch schlafen. Aber im Gegensatz zum Koala weiß ich, was ich verpasse.

Ich stehe früh auf, weil ich lernen muss. Die Zeit läuft davon, ich mache eine Pause, habe keine Lust mehr. Ich zwinge mich. Wird schon irgendwie noch gehen. Letzte Klausur. Ich hab seit Anfang Januar durchgehalten, dann wird die eine Woche auch noch gehen. Ich lerne und lerne. Ich stehe auf, weil mein Rücken schmerzt vom vielen Sitzen. Ich denke an den Koala, während ich mir die fünfte Tasse Kaffee mache. Zwischendrin kurz was essen und weiterlernen. Noch eine kleine Pause. Für einen kleinen Moment bescheuerte Spiele auf Facebook spielen. Totale Gehirnverdummung. Weiterlernen. Irgendwann ist Abend. Der Liebste schreibt mir. Ich wollte noch weiterlernen, lasse es aber dann doch. Ich denke an mein Bett, ich will ein Koala sein, sofort. Ich bin den ganzen Tag elendig müde und das kratzt verdammt an der Konzentration. Ein Power Nap nach dem Mittagessen reicht da leider nicht aus. Ich möchte heute zeitig ins Bett gehen, morgen muss ich wieder früh aufstehen. Aber ich will auch noch was vom Leben haben. Ich will nicht aufwachen, lernen, und ins Bett gehen. Ich will abends ein bisschen entspannen und mich mit dem Liebsten unterhalten. Es muss doch noch was geben außer büffeln und schlafen.

Ich möchte kein Koala sein.

Bild: learnsomethingeveryday.co.uk

Mein Lieblingsort

7. März 2010 3 Kommentare

Ich möchte an einem Gewinnspiel der Herzkirsche teilnehmen. Gefragt ist mein Lieblingsort.

Ich könnte da jetzt natürlich die ganze, wunderschöne Stadt London anführen.

london

Oder dieses Fleckchen in Paris, direkt vor dem Eiffelturm. Oder die eine Ausbuchtung auf der Pont Neuf, in der ich mit S. damals den billigen Wein getrunken habe, an diesem Abend, der so legendär endete.

Moi devant la Tour très belle

Oder New York. Den Times Square, den Broadway, Liberty Island.

ny

Viele schöne Fleckchen, wunderbare Orte, an die ich gern mal wieder möchte. Aber alle mit viel Anstrengung verbunden. Darum sage ich jetzt im Moment, gestresst und ausgelaugt vom ewigen Lernen: Das hier ist mein Lieblingsplatz:

couch

Meine kleine, rote Couch. Ich kann auf ihr lernen, schlafen (man möcht’s kaum glauben) und sie passt wie ein Wunder an jede Stelle meiner Wohnung, obwohl’s hier wirklich winzig ist. Sie hat einfach die perfekten Maße. Man kann sie ausziehen um darauf zu schlafen, oder einfach um es beim TV schauen bequemer zu haben. Da wird aus ihr nämlich ein richtiges Kuschellager. Im Notfall kann man sie auch super als Ablage für Klamotten benutzen. Man kann sie vollbröseln und Freunde Glühwein auf ihr verschütten lassen und sie ist immer noch wie neu. Sie ist meine Insel der Entspannung und immer wenn ich sie ansehe, denke ich an den Tag, als der Liebste und ich sie hier reingeschleppt haben. Und an den Tag, als ich sie mit meiner Mama zusammen beim Einkaufen entdeckt habe. Ich liebe diese Couch. Sie erinnert mich an schöne Abende, an gute Gespräche, an Freunde, an Familie, und andere geliebte Menschen. Und das beste ist: Ich kann immer zu ihr, wenn ich will. Ich muss nicht erst einen Flug buchen und ewig alles planen. Ich brauche nur einen kurzen Moment für mich und dann gibt es keinen Stress mehr.
Sie ist für mich gerade wirklich der schönste Ort der Welt.

Traumhaft?

7. März 2010 2 Kommentare

Kennt ihr diese Träume, in denen man einfach nicht fertig wird? Man träumt vom Verschlafen, dann schaut man auf die Uhr und die Zeit rennt, dabei hat man in einer halben Stunde einen wichtigen Termin und keine Chance, es noch rechtzeitig zu schaffen. Dann läuft man los und merkt unterwegs, dass man die dringenden Unterlagen vergessen hat, muss nochmal umkehren und beim zweiten Anlauf hat man immer noch Hausschuhe und keine Hose an.

Man träumt vom Urlaub, ja, Entspannung und Vorfreude und dann ist der Tag gekommen und fünf Minuten bevor man zum Flughafen fährt, fällt einem auf, dass man nicht mal Unterhosen eingepackt hat für die achtwöchige Reise durch’s australische Outback. Und dann beeilt man sich so und muss den Koffer noch mal umpacken und der Reisepartner sagt immer wieder “Mann, jetzt komm schon, wir müssen loooos!”. Und man beeilt sich und beeilt sich, aber je schneller man packt, desto mehr fällt einem ein, was man noch alles vergessen hat. Dann wacht man auf und ist gestresst und denkt sich “Oh Gott”.

Man träumt vom Lernen – ja, wen wundert das in der Prüfungszeit – und man träumt, dass die Klausur in ein paar Stunden ist, statt in ein paar Tagen, und dass man immer noch genauso wenig kann wie am Anfang. Dann versucht man panisch, sich noch irgendetwas ins Hirn zu pressen, was aber unter der Angst sowieso nicht möglich ist. Und dann wacht man auf, so wie ich, und setzt sich sofort an den Schreibtisch. Und hofft, dass man es im realen Leben noch rechtzeitig schafft.

lernen 1

Von Fischen und Gänseblümchen

25. Februar 2010 2 Kommentare

Gute zwei Wochen noch. Dann gibt’s wieder Tage mit dem Liebsten. Ja, ganze Tage! Nicht nur Abende, an denen man versucht, nicht einzuschlafen, weil man weiß, wenn man wieder aufwacht, muss man schon wieder Abschied nehmen. Ganze Tage, nur er und ich. Wir wollen Pushing Daisies schauen, alle Staffeln am Stück. Wir wollen ins Sea Life! Stellt euch das mal vor, Sea Life! Mit Fischen und so! Ich weiß, dass da erst ein Wal jemanden gefressen hat, aber zu den Walen gehen wir dann halt nicht. Ich will Seepferdchen sehen und Quallen und Octopeen und Haie und Kuuuugelfische. Oh, das wird super. Wenn’s doch nur schon heute wäre!