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Artikel Tagged ‘radio’

wie ein Satellit

1. Juni 2010 4 Kommentare

Liebling, oh Liebling, ich muss dir sagen, was ich für dich fühle
weil ich, oh ich, kann keine Minute ohne dich!
Wie ein Satellit kreis ich im Orbit um dich herum,
sonst würd ich in die Nacht hinausfallen,
ich halt es ohne deine Liebe nicht aus!
Liebling, oh Liebling, ich muss dir sagen, was ich für dich fühle
weil ich, oh ich, kann keine Minute ohne dich!

Klingt ein bisschen wie wenn die im Radio aktuelle Songs mit Radiowerbetexten nachsingen. Kennt ihr das, oder gibt’s das nur in Bayern? :D

(via torschtl via lilahi)

Ich will nie mehr Auto fahren!

11. Februar 2010 7 Kommentare

Wenn schon, denn schon, dachte sich das Wetter und hat so richtig zugeschlagen.

Der Tag ging so gut los. Aufwachen mit dem Liebsten, noch kurz im Bett liegen bleiben, in Ruhe frühstücken. Und dann beim Frühstück der Blick aus dem Fenster und ich merkte schon, dass der Tag nicht so gut weiter gehen wird. Nach Auto freischaufeln im Schneckentempo auf die Autobahn, wo ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 21 km/h vorangekrochen bin, bis ich nach einer dreiviertel Stunde, in der ich ungefähr 6 km weit gekommen bin, die Autobahn verlassen hab um dann irgendwo zu sein, wo ich noch nie war. Mein Orientierungssinn ist ja schon dann unzuverlässig, wenn ich mich wo auskenne. Also war das dann der Supergau, vor allem nachdem ich schon in der Dreiviertelstunde Stau im Radio gehört habe, dass sowieso überall alles dicht ist, ganz egal wo man fährt. Ich bin dann über die Uni heimgeschlittert, weil das so ziemlich das einzige ist, wovon ich zuverlässig nach Hause finde. Über eine Stunde für die eigentlich 15,4 km von meinem Freund zu mir, das ist Rekord. So lang brauch ich nicht mal, wenn ich von ganz daheim aus zu ihm fahre, und da sind’s 75 km.

Ich weiß gerade gar nicht wie ich mich fühle. Ich bin irgendetwas zwischen genervt, aufgewühlt, angespannt und erleichtert. Den Liebsten konnte ich zum Glück noch davon abhalten Richtung Regensburg rein zu fahren. Und dann sah ich gerade noch hier am Parkplatz einen, der dabei war sein Auto freizukratzen und ich denke er hat in meinem Blick gesehen wie ernst ich es meinte als ich gesagt habe “Tu das ja nicht, nimm den Bus!”. Ich hoffe, er hat auf mich gehört. Wenn nicht, wird er wahrscheinlich inzwischen fluchend an mich denken.

Hoffentlich seid ihr heute nicht unterwegs. Es ist wirklich kein Spaß.
Echt, so gar nicht.

Siehe auch: Verkehrschaos in Regensburg

Musikegoismus

7. Februar 2010 5 Kommentare

Manchmal stößt man irgendwo, irgendwie, irgendwann einfach so auf gute Musik. Man verliebt sich in ein unbekanntes Lied, ein Album, oder eine Band. Man hört es andauernd, teilt es mit den Menschen, die man gern hat und glaubt, das Lied gehöre einem ganz allein. Weil es etwas ist, das nicht jeder hört, das nicht jeder kennt. Man hört es im Stillen, im Auto, laut aufgedreht. Und dann – eines Tages – da hört man es im Radio. Dann hört man es auf einer Party, auf MTV, und jeder hört es. Plötzlich ist es Mainstream geworden und alle hören es halt, weil es gerade läuft. Man hat das Gefühl, dass es trotzdem niemand so versteht wie man selbst. Und dann muss man diese innige Liebe zu diesem Lied mit jedem Menschen auf dieser Welt teilen. Und man will es wieder für sich allein.

So ging’s mir mit dem Pink Album zum Beispiel. Das hab ich schon gehört, als es rauskam und mich in jedes einzelne Lied verliebt. Und etliche dieser Lieder wurden seitdem als Single veröffentlicht und jetzt werden sie täglich im Radio gespielt und sich nicht mehr “meins”.
Als ich auf dem ersten Peter Fox Konzert in München war, hat mich vorher jeder, dem ich das erzählt habe, angeschaut als wäre ich verrückt. “Peter Fox? Noch nie gehört!” – und auf dem Konzert waren echte Fans. Bei dem zweiten Konzert, keine 3 Monate später, waren jede Menge Teenies da, weil’s plötzlich cool war, Peter Fox zu hören. Die Lieder liefen im Radio und nichts war mehr “exklusiv” daran. Dabei hab ich’s schon zu schätzen und lieben gewusst, als ich bei dem Namen Peter Fox noch “Wer soll das denn sein?” hören musste.
Oder Untouched von den Veronicas, das ich schon ein halbes Jahr bevor es hier rauskam in Amerika gehört habe. Damals war es “meins” und jetzt ist es die Titelmelodie der Model WG. Das allein sagt doch schon alles. Und darum will ich’s wieder zurück, weil’s einfach zu gut ist um so verschwendet zu werden. Das versteht sowieso niemand so wie ich.

Endlich unter uns

28. Januar 2010 1 Kommentar

egoFM Regensburg ist einer der besten Radiosender ever. Zumindest verglichen mit dem, was man über normales (nicht Internet-)Radio hier in diesem Teil von Bayern reinkriegt (ich sage bewusst in diesem Teil von Bayern, weil ich auch großer Fan von NRJ München bin, aber da sieht’s empfangstechnisch hier eher schlecht aus). Ich höre Radio eigentlich nur im Auto und ab und zu in der Arbeit. Aber wenn, dann schalte ich am liebsten auf egoFM, weil die was anderes spielen. Die spielen nicht diesen Kommerzkack, der auf den meisten anderen Sendern läuft, wo man dann an einem Tag jedes Lied 38x hört, weil sie nur die 20 “neusten” spielen. egoFM spielt Sachen, die ich nicht kenne. Abends viel Electro. Auch öfter mal französischen HipHop. Und gestern das absolute Highlight, als ich nach 15 Minuten Auto freikratzen völlig durchgefroren und zu spät in Richtung des Liebsten unterwegs war: My New Zoo.

Ich finde nicht alles fantastisch, was sie spielen, aber das was mir gefällt, ist dann meistens so gut, dass ich über die Lieder hinwegsehen kann, die meinen Musikgeschmack nicht treffen. Im Ernst, hört rein!

Zufall?

24. Januar 2010 3 Kommentare

Seit wann kommt denn Uffie im Radio? Das habe ich mich neulich gefragt. Aber als dann das Lied ein wenig lief, hab ich gemerkt, dass es nicht Uffie ist, sondern Kesha. Ja, die von Right Round mit FloRida. Die, die schon was für die Pussycat Dolls geschrieben hat, soweit ich weiß. Und die, die jetzt mit Tik Tok gleich am Anfang des Liedes Uffie kopiert. Electropop mit der gleichen Stimme. Oder das ist absoluter Zufall. Die Ähnlichkeit ist schon verblüffend, obwohl Kesha dann nach dem Anfang gleich zu Pop abdriftet. Hört selbst.