Archiv

Artikel Tagged ‘tag’

Sommer, Sonne, Song

6. Juli 2010 Keine Kommentare

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag. Meiner ist bisher sehr gut, aufwachen mit dem Liebsten wäre noch toll gewesen, aber man kann nicht alles haben.
Dieses Lied ist Sommer, ich liebe die Version, hat sowas ruhiges, chilliges. Und der Typ… Also mal ehrlich, der ist der Inbegriff der Coolness. Wenn ich Bartwuchs hätte, würde ich ihn mir auch genau so stehen lassen.

[via]

heute nicht

25. Mai 2010 1 Kommentar

Heißer Tag, kalter Regen. Eine Katze auf der Terasse. Eine Blase von den tollen Schuhen am blöden Hasszeh. Twitter macht sich über mich lustig. Stress den ganzen Tag. Und Hunger.

Abschließend noch ein Hinweis an die Männer da draußen: Der Parkplatz von Aldi ist kein guter Ort um Frauen anzumachen. Glaubt mir. Ich weiß es. Und “Gehst du auch einkaufen?” ist in der Situation das blödeste, was ich je gehört habe. Da musste ich direkt ein klein wenig lachen. Er nicht.

Der 14. Februar

9. Februar 2010 8 Kommentare

Valentinstag. Dieses Wort lässt Frauenherzen höher schlagen und Männer genervt die Augen verdrehen. Ja, es ist ein Kommerzereignis wie kein zweites. Ja, es ist eine Erfindung von Juwelieren und Floristen. Ja, Mann hat 365 Tage im Jahr die Gelegenheit, seiner Geliebten was zu schenken oder ihr auf andere Weise seine Liebe zu beweisen. Und eine Beziehung in der das jedes Jahr nur am Valentinstag passiert, kann man sich sowieso in die Haare schmieren. Aber trotzdem ist das für mich ein kleines bisschen was Besonderes. Nicht, weil ich mir da groß was erhoffe. Ich mag einfach die Idee, diesen Tag zusammen mit demjenigen zu verbringen, den man liebt. Und das mal wieder als Anlass zu nehmen, etwas besonderes zu machen. Essen gehen, ein Tagesausflug, ein romantischer Abend, ein tüchtiger Spaziergang, Kerzenschein, Händchenhalten und was sonst noch alles. Von mir aus auch nur daheim auf der Couch gammeln, aber zusammen. Wir schenken uns dieses Jahr gegenseitig einen Abend zu zweit. Mag vielleicht nicht besonders außergewöhnlich klingen, aber in Anbetracht der Klausurenzeit ist es das. Wir gehen ins Kino, und als i-Tüpfelchen schauen wir auch noch einen Frauenfilm an. Welchen? Natürlich Valentinstag, weil’s klassischer kaum noch geht.

Ich kenne etliche Singlefrauen, die beim Wort Valentinstag am liebsten alle Pärchen sofort vergiften würden. Kleine kuschelige Bärchen überall, in jedem Schaufenster Herzen und Rosen und alles ist rot. Sogar bei den Facebook Spielen gibt’s superduper Valentinstags-Specials. Der Tag ist wirklich schwer zu ignorieren. Und dann steht ein Typ vor einem an der Kasse, kauft seiner Freundin zum Valentinstag ein Armband für 119,95 Euro und man fragt sich, was er angestellt hat, dass er es so wieder gut machen will. Liebe Männer, das braucht’s nicht. Und wenn ich das sage, dürft ihr mir das glauben. Wenn ihr etwas schenken wollt, dann geht’s doch dabei um die Geste und nicht um den Preis. Wie wär’s mit einer Rose oder Pralinen? Wenn das zu klassisch ist, dann schreibt ihr eine Karte, auf der steht, was ihr so toll an ihr findet. Frauen mögen das, ganz sicher! Oder noch besser: Nehmt euch einen Abend Zeit. Macht eurer Herzensdame die Freude, einen Abend lang ohne PC oder iPhone auszukommen. Hört ihr zu. Haltet ihre Hand. Das ist es, was ich mir zum Valentinstag wünsche.

Und warum zum Valentinstag und nicht zu irgendeinem anderen Tag? Ich persönlich brauche keinen Anlass, um meinem Liebsten zu zeigen, was er mir bedeutet. Und ich denke, Männer würden viel, wenn nicht sogar alles für ihre Lieblingsfrau tun. Sie kommen nur nicht immer selber drauf. Sobald man ihnen klar sagt “Bitte tu dies” oder “Sei so nett und mach das”, dann ist das für sie eine Selbstverständlichkeit. Nur fehlt’s bei den meisten Männern da am Anstoß. Natürlich braucht kein Mensch den Valentinstag. Es ist ein Tag wie jeder andere. Aber für viele Männer ist das der Anstoß, dass die Medien ihnen sagen “Das ist ein besonderer Tag, also zeig deiner Angebeteten, dass sie etwas Besonderes ist”. Und ich persönlich habe kein Problem damit, an einem Tag im Jahr noch ein Fünkchen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, als eh schon. Ob das nun der 14. Februar ist oder nicht, ist mir dann auch egal :)

montags

7. Dezember 2009 9 Kommentare

Ich habe mich seit einiger Zeit gefragt – eigentlich seit Mitte Oktober, also seit ich montags um halb 6 aufstehen und arbeiten muss – warum Montag eigentlich schlimmer ist, als jeder andere Tag. Eigentlich müsste man ja vom Wochenende noch ausgeruht und voller Energie sein. Man hat zwei Tage Entspannung, womöglich noch mit dem/den Liebsten hinter sich, und könnte voller aufgetankter Energie in eine neue Woche starten. Macht aber kaum jemand niemand.

Heute möchte ich euch sagen, warum. Es gibt ein paar einfache Gründe, warum Montag der Hasstag aller ist und warum jeder andere Tag viel angenehmer ist.

Montags ist der Kaffee schneller leer. Montags ist das Wetter schlechter. Montags klingelt der Wecker früher und lauter und müder ist man sowieso. Montags arbeitet man länger. Montags ist der Bus überfüllt und alle Klamotten sind beim Waschen. Montags ist es kälter als an anderen Tagen. Montags denkt man daran, wie schön es war, die letzten beiden Tage auszuschlafen. Montags werden fehlerhafte Autos gebaut. Straßen sind montags auch nicht so sicher. Montags ist die Zahnpasta leer. Montags ist die Tasche schwerer und das Benzin teurer. Vorlesungen dauern montags länger. Montags ist Bad-Hair-Day. Es kommt nichts anständiges im Fernsehen. Egal wo man anruft, montags ist immer besetzt. Montags wird das Wasser kalt, wenn man 10 Minuten unter der Dusche steht. Oder es geht aus, wenn man die Haare gerade einshampooniert hat. Montags gibt es Stromausfall, wenn man die Haare fönen will. Montags ist man immer spät dran. Montags ist Nutella alle. Was egal ist, weil man montags auch keinen Toast hat. Montags ist mehr zu tun und weniger Zeit dafür. Montags ist man schlecht drauf. Montags vergisst man den Geldbeutel zu Hause und wird im Bus nach dem Fahrschein gefragt. Montags muss man deswegen 6 Euro zahlen. Montags gibt es nie was vernünftiges in der Mensa. Montags kommt auch nichts gutes im Radio. Montags hält man Referate und bekommt darauf ‘ne schechtere Note als der Typ, der furchtbar lispelt und alles nur vom Blatt abliest. Montags ist die Datenbank down. Montags merkt man, dass man vergessen hat, den Akku aufzuladen. Montags gibt es keinen Schokokuchen in der Cafete. Und montags wird man abgemahnt, weil man Bilder in seinem Blog präsentiert, an denen man keine Rechte hat, aber die gerade so schön zum Thema passen.


[Bildquelle]

Und wenn ihr denkt, dass das alles auf jeden x-beliebigen Tag auch zutreffen könnte, habt ihr natürlich Recht. Aber montags stört’s uns am meisten.

morgens

23. November 2009 1 Kommentar

Im Bett ist es warm. Sein Arm ist um mich gelegt. Der Wecker klingelt zum wiederholten Mal. Ich drehe mich um, versuche wegzuhören. Ich spüre seine Haut auf meiner, kuschle mich in seine Arme. Es ist so wunderbar, mit ihm aufzuwachen.
Die Nacht war sehr kurz. Nach einem tollen Abend verging die Nacht wie im Flug. Schon ist es Morgen und eine neue Woche beginnt. Am Wochenende haben wir jeden Tag ausgeschlafen, sind bis Nachmittag im Bett geblieben. Nur leider 75 Kilometer voneinander entfernt. Keine warme Geborgenheit. Kein Arm, der sich schützend um mich gelegt hat. Kein Mann, dem ich beim Aufwachen in die Augen sehen konnte.
Heute ist er da und ich habe das alles. Nur keine Zeit, es zu genießen. Es ist schon spät, ich hätte längst aufstehen sollen. Aber ich kann mich nicht losreißen. Zu verlockend ist der Gedanke, liegen zu bleiben. Zu kalt ist es außerhalb der Bettdecke. Zu früh am Morgen. Es ist sehr schwer, montags um halb 6 aufzustehen und ihn im Bett zurückzulassen. Nein, es ist beinahe unmöglich. Ich muss stark sein und aufstehen. Schnell, ohne zu zögern.
Morgens aufstehen ist wie ein Pflaster abzureißen. Wenn man es schnell macht, ist es zwar hart, aber gleich überstanden. Wenn man es hingegen langsam macht, quält man sich genauso, es hängt einem aber den ganzen Tag nach. Heute war ich schwach und habe mich für die langsame, qualvolle Variante entschieden. Für noch 5 Minuten kuscheln habe ich den ganzen Tag geopfert.
Aber die 5 Minuten waren’s wert.