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Artikel Tagged ‘uni’

Koalas schlafen 22 Stunden am Tag

7. März 2010 1 Kommentar


Ich möchte auch schlafen. Aber im Gegensatz zum Koala weiß ich, was ich verpasse.

Ich stehe früh auf, weil ich lernen muss. Die Zeit läuft davon, ich mache eine Pause, habe keine Lust mehr. Ich zwinge mich. Wird schon irgendwie noch gehen. Letzte Klausur. Ich hab seit Anfang Januar durchgehalten, dann wird die eine Woche auch noch gehen. Ich lerne und lerne. Ich stehe auf, weil mein Rücken schmerzt vom vielen Sitzen. Ich denke an den Koala, während ich mir die fünfte Tasse Kaffee mache. Zwischendrin kurz was essen und weiterlernen. Noch eine kleine Pause. Für einen kleinen Moment bescheuerte Spiele auf Facebook spielen. Totale Gehirnverdummung. Weiterlernen. Irgendwann ist Abend. Der Liebste schreibt mir. Ich wollte noch weiterlernen, lasse es aber dann doch. Ich denke an mein Bett, ich will ein Koala sein, sofort. Ich bin den ganzen Tag elendig müde und das kratzt verdammt an der Konzentration. Ein Power Nap nach dem Mittagessen reicht da leider nicht aus. Ich möchte heute zeitig ins Bett gehen, morgen muss ich wieder früh aufstehen. Aber ich will auch noch was vom Leben haben. Ich will nicht aufwachen, lernen, und ins Bett gehen. Ich will abends ein bisschen entspannen und mich mit dem Liebsten unterhalten. Es muss doch noch was geben außer büffeln und schlafen.

Ich möchte kein Koala sein.

Bild: learnsomethingeveryday.co.uk

Ich möchte bloggen

21. Februar 2010 5 Kommentare

Ich möchte bloggen. Über fremde Länder, bekannte Menschen, aufregende Abenteuer und entspannte Abende. Stattdessen berechne ich seit 4 Tagen Werbebudgets, Elastizitäten und optimale Preise bei Preisabsatzfunktionen. Morgen ist Klausur. Ich freue mich so, wenn das vorbei ist.

Irgendwie dachte ich, M4kiting würde mir mehr liegen…

Verliebt ins Lernen

15. Februar 2010 Keine Kommentare

Ich verbringe momentan viel Zeit in der Bibliothek. Das ist nicht verwunderlich, aber auch nicht besonders schön. Allerdings ist es nur halb so schlimm, wenn der wundervollste Mann der Welt neben mir sitzt.

Ich erinnere mich an die Zeit, bevor wir zusammen waren, als wäre es gestern gewesen. Wir sitzen nebeneinander in der Vorlesung, unterhalten uns, werfen uns verstohlene Blicke zu. Hin und wieder eine flüchtige Berührung und der Bauch kribbelt. So macht Uni Spaß. In der Prüfung am Semesterende wusste ich natürlich nichts.

Es tut ein kleines bisschen weh, wenn ich daran denke, dass das nie wieder so sein wird. Nie wieder Händchenhalten unterm Tisch. Nie wieder sein Grinsen, wenn ich meine Hand heimlich auf sein Knie lege. Immerhin gibt es noch das pubertäre Gekritzel in das Skript des anderen. Die gemeinsame Zeit in der Bib kann uns keiner nehmen, auch wenn wir nicht mehr miteinander studieren. Ich gehöre zwar in seine Bib nicht, aber ich gehöre zu ihm, da geht das schon klar.

Ich weiß, dass ich zum lernen in der Uni bin und nicht zum flirten. Aber man kann sich viel leichter motivieren, wenn man weiß, dass jemand neben einem sitzt, den das ganze nicht nur genauso nervt, sondern der sich auch schon genauso auf die nächste gemeinsame Kaffeepause freut…

Es geht voran

13. Februar 2010 5 Kommentare

Wir schreiben das Jahr 2010. In meinem Studiengang passiert gerade ein sehr fortschrittlicher Wandel. So fortschrittlich, dass ungefähr jeder andere Studiengang das seit Jahren so geregelt hat, nur bei uns hat’s wieder ein wenig länger gedauert. Ich habe mich ja bereits mehrfach darüber beschwert, dass seit der Einführung der Studiengebühren einiges nicht ganz stimmig war in meinem Anglistik-Studium. Zum Beispiel die Sache mit der Anwesenheitspflicht. Irgendwie war’s ja schon immer klar, dass das rechtlich nicht ganz korrekt sein kann, dass wir zwar brav unsere 500 Euro pro Semester zahlen, aber nach der zweiten Fehlstunde aus den Seminaren rausgeworfen werden. Ein anderes Problem war, dass man in den ersten 2 Wochen jedes Semesters entscheiden musste, welche Kurse man belegt, d.h. in welchen Kursen man definitiv und verbindlich die Prüfung am Semesterende schreibt. Und falls man dann merkt, dass alle Klausuren auf einen Tag fallen, einem das zuviel wird und man deswegen gerne ein Fach “schieben” würde, ist man automatisch durchgefallen. Und wiederholen darf man nur ein einziges Mal, wenn man dann nicht besteht, ist man raus – und zwar komplett aus dem Studiengang. Es gibt zwar Module, aber es ist egal, ob man das Modul bestehen würde (das ist doch der eigentliche Sinn von Modulen oder? Wenn man eine Prüfung 2x versemmelt, kann man die schlechte Note immer noch mit den anderen im Modul ausgleichen und wenn man dann im Modul 4.0 hat, reichts). Jedenfalls dürfen wir jetzt neuerdings auch noch kurz vor den Klausuren zurücktreten und ab nächstem Semester darf man uns auch nicht mehr nach 2x Fehlen aus dem Kurs werfen. Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Aber ich bin sehr froh, dass sich endlich was tut. Wurde auch höchste Zeit!

Zwischenstand

12. Februar 2010 6 Kommentare

So, meine Anglistik-Klausuren habe ich geschafft erledigt für dieses Semester. Bleiben noch zwei in BWL, eine Seminararbeit und ein Aussprachetest. Ich prokrastiniere indem ich aufräume, umräume, putze und bei Facebook Schatzis Rekorde breche. Das Schneechaos hat Regensburg immer noch im Griff und es schneit immer wieder ein wenig weiter. Meine beiden Taschen musste ich zurückschicken und neu bestellen, weil die’s nicht auf die Reihe kriegen die nachträglich zu reduzieren. Gestern hab ich Post bekommen, und für den Steve gibt’s hier ein Foto davon:

Ein Multifunktionswerkzeug eines großen Möbelhauses mit rotem Stuhl. Darin steckt eine Zange, ein Drahtschneider, ein großes und ein kleines Messer, ein kleiner und ein großer, sowie ein Kreuz-Schraubenzieher, ein Flaschenöffner, eine Metallfeile, eine Holzfeile, ein Schlüsselanhänger und ein Dosenöffner. Ich fühle mich jetzt dazu berufen, es gleich zu benutzen und etwas handwerkliches zu tun. Vielleicht mach ich mir ein Bier auf. Oder ich feile irgendwas. Meine Nägel zum Beispiel.