546781310478624047174400181,5 und eine Million
546 Tage – 78 Wochen – 13104 Stunden - 786240 Minuten - 47174400 Sekunden.
18 Monate – Eineinhalb Jahre. Eine Million Schmetterlinge.
546 Tage – 78 Wochen – 13104 Stunden - 786240 Minuten - 47174400 Sekunden.
18 Monate – Eineinhalb Jahre. Eine Million Schmetterlinge.
I’m a little bit lost without you,
and I’m a bloody big mess inside.
Morgen schreibe ich die erste Klausur. Ich bin ein Nervenbündel. Business as usual.
Aber ich bin verliebt, da ist das schon auszuhalten, finde ich.
Liebe ist… wenn er dich freiwillig zum Drogeriemarkt begleitet und sich bereiterklärt, dich Nagellack an seinen Fingernägeln testen zu lassen, weil deine schon lackiert sind.
Ich suche seit Wochen nach einem Nagellack in einem besonderen blau. Mittelblau wollte ich, nicht zu hell und nicht zu dunkel. Ich habe 63 Farblacke hier, Klarlacke nicht mit eingerechnet – und kein einziger davon ist blau. Ich habe diverse pinke, mehrere Grüntöne, rot, schwarz, weiß, rosa, etwa 9 verschiedene violette Farbnuancen, und einige weitere. Nur keinen blauen. Ich hab bei ebay einen von Essie entdeckt, den wollte ich kaufen. Aber dann hab ich gestern bei Innen & Außen einen Beitrag über die neue Summer LE von Alessandro gesehen und da war er – der Traumblaue. Also bin ich nachmittags mit dem Liebsten zum Müller, hab den Schönen gekauft und gerade ausprobiert. Ich liebe ihn! Wirklich, ich bin entzückt
(Alessandro Turquoise Ocean – 5ml, 3,95 Euro)
(auf dem Foto mit nur einer Schicht aufgetragen, trotzdem gleichmäßig sehr gut deckend und ultraschnell getrocknet)

Ich tue mich manchmal schwer, zu beschreiben was ich fühle. Ja, kaum zu glauben, aber wahr. Mir, m4ki, fehlen manchmal die Worte. Vor allem dann, wenn ich versuche Dir zu sagen, wie viel Du mir bedeutest. Ich kann nicht oft genug ausdrücken wie dankbar ich Dir für alles bin. Für wirklich alles. Wenn ich Dich ansehe, ist alles was ich denken kann, wie wichtig Du mir bist und wie unheimlich verliebt ich nach wie vor in Dich bin. Ich freue mich wahnsinnig auf den Urlaub – nur Du und ich.
Du bist mein Sommer. Und Sommer und Sonne gehören zusammen.
Ich habe mich schon oft verliebt. Mal mehr, mal weniger, mal erfolgreich, mal nicht. Ich hab mich oft getäuscht, ich hab oft sozusagen richtig ins Klo gegriffen. Wenn es viele tolle Männer auf dieser Welt gibt, hatte ich lange Zeit ein Händchen dafür, viele weniger tolle zu erwischen.
Ich hatte zwei längere Beziehungen und in beiden war ich glücklich, zumindest einige Zeit lang. Ich dachte das wär’s, quasi die Erfüllung. Endlich nicht mehr “suchen”, endlich nicht mehr irgendwo irgendwen kennenlernen und dann beim ersten oder zweiten oder dritten Date merken, dass man doch so gar nicht auf einer Wellenlänge ist.
Beide Male habe ich eigentlich schon nach der ersten Verliebtheit gemerkt, dass das nichts für ewig ist – und dass es, falls doch, verdammt viel Arbeit werden würde. Und ich dachte mir, vielleicht ist das so mit der Liebe. Vielleicht ist das alles, was ich erwarten kann. Es heißt ja immer, an Beziehungen muss man arbeiten und auch Kompromisse eingehen. Also war ich mir sicher, dass es dazu gehört, zu streiten. Einmal im halben Jahr, einmal im Monat, schließlich einmal die Woche. Und irgendwann dachte ich mir, wenn das Liebe ist, dann reicht mir Liebe nicht.
Ich wollte nicht aufgeben, ich hatte zeitweise Angst, dass ich Beziehungen nicht auf die Reihe kriege. Ich weiß, ich bin jung und da kann man so etwas noch nicht sagen, aber ich mache mir immer viele Gedanken und da kommen auch solche dazu. Ich wollte, dass es funktioniert und ich wollte, dass es hält. Ich hab mich verbogen und wurde zu jemandem, der ich eigentlich nicht bin. Dass es so nicht gehen konnte, war mir aber irgendwie auch klar. Und als es dann zu Ende war, wusste ich wenigstens, dass ich alles versucht hatte.
Jetzt, heute, nach den 429 schönsten Tagen meines Lebens, kann ich sagen, dass Liebe gar nicht so ist, wie ich damals dachte. Oder zumindest nicht so sein muss. Nach der ersten Verliebtheit kann die zweite kommen und die dritte und die vierte. Man muss sich nicht streiten, wenn man anderer Meinung ist. Und wenn’s doch mal sein muss, ist es nicht tragisch. Es endet nicht mit Tränen und erschüttert nicht die ganze Welt. Man muss nicht immer zweifeln und immer kämpfen um irgendwas zu retten.
Ich denke heute, wenn man den Richtigen hat, muss man gar nicht viel Energie aufwenden. Da läuft es größtenteils auch wie von selbst, und wenn nicht, gibt man sich gern Mühe, ohne sich überanstrengt zu fühlen. Man hat nicht das Gefühl, immer kämpfen zu müssen, damit daraus was werden kann. Eigentlich denkt man überhaupt nicht daran, dass es irgendwann mal wieder anders sein könnte als jetzt. Man kann sich einfach fallen lassen und ausnahmsweise mal keine Gedanken machen. Und man kann sich mit 21 Jahren nach über einem Jahr alltagsgeprüfter Beziehung immer noch fühlen wie ein 14-jähriger Teenager, wenn man ihm in die Augen schaut.
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