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Artikel Tagged ‘zeit’

T-24 Tage

30. Juli 2010 1 Kommentar

604.800 Sekunden werde ich Ende August mit meinem Lieblingsmann auf einer Insel verbringen. Ich träume von warmem Sand zwischen meinen Zehen. Von einem großen Bett mit weißen Laken, in denen wir morgens von der Sonne geweckt werden. Von Strandspaziergängen und Cocktails mit Schirmchen.

Es liegt noch viel vor mir. Nicht nur etwas über drei Wochen an Zeit, sondern auch drei Abgaben für Unisachen. Ich schlage mich mit einer kleinen Schreibblockade rum und versuche es so gut es geht rauszuschieben. Aber das gute ist, bis ich mit allem fertig bin, ist auch der Urlaub zum greifen nah. Ich freu mich schon so übermäßig!

Extremitäten

18. Juli 2010 3 Kommentare

Prüfungszeit ist immer eine sehr extreme Zeit. Bei mir gibt es da nichts normales. Wenig Schlaf, große Müdigkeit.

Ich räume tagelang nichts weg, die ganze Couch liegt voll mit Klamotten (oder ich ziehe mich ein, zwei Tage am Stück gar nicht um und lerne im Schlafanzug), dann kommt plötzlich ein Moment, in dem ich alles aufräume – aus Prokrastination auch alle Schränke und Schubladen.

Ich lerne und lerne. Es gibt kein “bisschen lernen” – entweder gar nicht oder volle Power. In der Prüfungszeit natürlich jeden Tag volle Power. Ich sollte aus Zeitgründen besser gar nicht schlafen.

Ich bin verzweifelt. Ich schreie, ich weine, ich bin schrecklich genervt. Man sollte mich besser nicht ansprechen. Ich hasse alle Menschen.

Ich werde richtig panisch, weil mir einfach die Zeit ausgeht. Oder die Zeit vergeht gar nicht. Wenn ich mir zum Beispiel vornehme, die nächste Pause erst in zwei Stunden zu machen.

Manchmal bin ich auch zuversichtlich. Und zwar so richtig, extrem. Dann denke ich alles ist easy. Ich mag die Menschen um mich herum. Ich fühle mich extrem verbunden mit allen, Leidensgenossen, Familie, Unterstützer. Ich bin glücklich über meine Freunde und den Liebsten.

Ich bin entweder völlig k.o. oder ich strotze vor Energie. Zeitweise will ich ins Bett, dann kann ich wieder nicht ruhig sitzen und bin so voller Tatendrang, dass ich richtig lang Laufen gehe. Danach bin ich wieder erledigt, müde, habe Zeit “verschwendet”. Abends kann ich nicht einschlafen.

Ich denke nicht, dass das jemals aufhören wird. Ich muss mich da noch x Semester durchschlagen, man lernt nicht dazu. Es ist jetzt nicht besser als im ersten Semester. Eher im Gegenteil – jetzt weiß ich nämlich, dass ich nie gut genug vorbereitet sein kann.

Unbezahlbar

2. Juli 2010 1 Kommentar

Das fast neue Lieblingspuder morgens in Eile fallen lassen und die tausend zerbröselten Teile aufwischen: ärgerlich.

Der geplante Umweg zum dm auf dem Weg zur Arbeit: 10 Minuten und 5,25 Euro.

Sich daran erinnern, dass man das letzte Mal vorausschauend zwei gekauft hat: Unbezahlbar :)

Nebensache

29. Juni 2010 Keine Kommentare

Bloggen ist zur Zeit für mich leider nicht mal Nebensache. Es geht in die heiße Phase (ich frage mich aber ernsthaft, ob es bei mir dieses Semester jemals nicht stressig und vollgestopft mit allen möglichen Aufgaben war) und ich brauche ein effektiveres Zeitmanagement. Ich lese mal eben noch ein Buch klassischer englischer Literatur, lerne parallel die letzten beiden Kapitel Vokabeln, drehe und schneide in der Zwischenzeit einen Kurzfilm, kümmere mich weiterhin brav ums Tennis, schreibe Essays ohne Ende, halte Referate und falle abends wie tot ins Bett. Eigentlich sollte ich ja schon längst mit Klausurvorbereitung und der Seminararbeit angefangen haben, aber ich weiß nicht in welche Zweiminutenpause ich das noch quetschen soll. Ich könnte während dem Essen auch noch lernen (mache ich übrigens tatsächlich gerade – rechte Hand tippt und lässt mich im Wechsel vom Brot abbeißen und die linke streicht im Vokabelbuch das an, was ich noch nicht kann), oder mir über Nacht ein Hörspiel ins Unterbewusstsein reden lassen. Aber ich frage mich, wie lang es dann wohl noch dauert bis ich vollkommen irre werde.

Qui dit étude dit travail

14. Juni 2010 Keine Kommentare

Ich komme momentan nicht viel zum Bloggen. Ach was, werdet ihr denken, und auch jetzt schreibe ich nicht viel. Aber ich kann erklären, warum das so ist. Mein Leben besteht zur Zeit aus einem Drittel Uni, einem Drittel Arbeit, einem Drittel Schlafen und Essen, einem Drittel Sport und zu einem weiteren Drittel aus Zeit mit dem Freund. Ja, ich weiß, dass das fünf Drittel sind, und deswegen bleibt auch einiges auf der Strecke. Ich habe nie genug Zeit irgendwas konzentriert und ohne Druck zu machen, kann mich nicht entspannen und werde nie fertig. So ist das und so wird’s auch vorerst bleiben. Danke, Leben, du kannst mich auch mal.

Et là tu te dis que c’est fini, car pire que ça ce serait la mort
Quand tu crois enfin que tu t’en sors, quand y en a plus et ben y en a encore…